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'''Zelleria hepariella''' Stainton, 1849: 22 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].
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'''Zelleria hepariella''' Stainton, 1849: 22 ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Yponomeutidae]] (Gespinst- und Knospenmotten).
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==Diagnose:
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==Diagnose==
Unter den [[Yponomeutidae]] in Salzburg ist die Art unverwechselbar. Lebende Tiere könnten allerdings oberflächlich auch für eine ''Caloptilia''-Art gehalten werden.
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Unter den [[Yponomeutidae]] in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist die Art unverwechselbar. Lebende Tiere könnten allerdings oberflächlich auch für eine ''Caloptilia''-Art gehalten werden.
    
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
Von ''Z. hepariella'' liegen aus Salzburg bisher nur wenige Funde aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) und II (nördliche Kalkalpen) vor. Diese verteilen sich auf einen Höhenbereich von rund 420 bis 1200 m (Kurz & Kurz 2025, GBIF Austria 2025). Über den Lebensraum der Art liegen aus Salzburg keinerlei Angaben vor. Nach den wenigen Daten zu urteilen, schlüpfen die Imagines im Juni, überwintern, und fliegen dann noch bis März oder April (Kurz & Kurz 2025). Die Raupen entwickeln sich im Mai.
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Von ''Z. hepariella'' liegen aus Salzburg bisher nur wenige Funde aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) und II ([[nördliche Kalkalpen]]) vor. Diese verteilen sich auf einen Höhenbereich von rund 420 bis 1200 m (Kurz & Kurz 2025, GBIF Austria 2025). Über den Lebensraum der Art liegen aus Salzburg keinerlei Angaben vor. Nach den wenigen Daten zu urteilen, schlüpfen die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines im [[Juni]], überwintern und fliegen dann noch bis März oder April (Kurz & Kurz 2025). Die Raupen entwickeln sich im Mai.
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
Die Art ist mit Ausnahme von Wien und dem Burgenland aus allen österreichischen Bundesländern bekannt (Huemer 2013). In Oberösterreich ist sie aus allen drei Landesteilen nachgewiesen, allerdings ebenfalls nur mit wenigen Funden (Klimesch 1991). Auch für Bayern melden Haslberger & Segerer (2021) ''Z. hepariella'' rezent aus allen vier Naturräumen.
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Die Art ist mit Ausnahme von [[Wien]] und dem [[Burgenland]] aus allen [[österreich]]ischen Bundesländern bekannt (Huemer 2013). In [[Oberösterreich]] ist sie aus allen drei Landesteilen nachgewiesen, allerdings ebenfalls nur mit wenigen Funden (Klimesch 1991). Auch für [[Bayern]] melden Haslberger & Segerer (2021) ''Z. hepariella'' rezent aus allen vier Naturräumen.
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Zur Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Daten vor. Auch die Nahrungspflanze der Raupe wurde hier noch nicht nachgewiesen. Trotz widersprüchlicher Literaturangaben (siehe auch Lepiforum 2025) fressen die Tiere vermutlich einzeln in kleinen Gespinsten an Eschen (''[[Fraxinus excelsior]]''). Eine verlässliche Aussage zur Gefährdung der Art in Salzburg ist mangels Daten zur Zeit nicht möglich, geeignet erscheinende Lebensräume und die vermutlichen Nahrungspflanze sind aber weit verbreitet im Land (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).
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Zur Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Daten vor. Auch die Nahrungspflanze der Raupe wurde hier noch nicht nachgewiesen. Trotz widersprüchlicher Literaturangaben (siehe auch Lepiforum 2025) fressen die Tiere vermutlich einzeln in kleinen Gespinsten an [[Esche]]n (''[[Fraxinus excelsior]]''). Eine verlässliche Aussage zur Gefährdung der Art in Salzburg ist mangels Daten zur Zeit nicht möglich, geeignet erscheinende Lebensräume und die vermutlichen Nahrungspflanze sind aber im Land weit verbreitet (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
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*Haslberger, A. & A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre "Checkliste der Schmetterlinge Bayerns". Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.
 
*Haslberger, A. & A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre "Checkliste der Schmetterlinge Bayerns". Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.
 
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.
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*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.18].
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*Kurz, M. A. & [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.18].
 
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: ''Zelleria hepariella'' Stainton, 1849. URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.18].
 
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: ''Zelleria hepariella'' Stainton, 1849. URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.18].
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== Einzelnachweis ==
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<references />
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]