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König Ludwig der Deutsche überließ [[860]] dem Salzburger Bistum neben weiteren Besitzungen auch den Hof "Friesah". Im Investiturstreit stellte sich [[Erzbischof]] [[Gebhard]] von Salzburg auf die Seite Papst Gregors VII. und ließ [[1076]] neben [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] und [[Festung Hohenwerfen|Hohenwerfen]] auch den Petersberg über Friesach befestigen, um Heinrich IV. den Zugang über die Alpenpässe zu verwehren. Wahrscheinlich entstanden dabei vor allem einfache Holzkonstruktionen, die eine bereits bestehende ältere Wehranlage ergänzten. Gleichzeitig begann Gebhard mit dem Bau eines repräsentativen Wohnsitzes. Aufgrund der militärischen Übermacht des Kaisers musste er jedoch bald fliehen und konnte erst [[1086]] in seine Diözese zurückkehren.
 
König Ludwig der Deutsche überließ [[860]] dem Salzburger Bistum neben weiteren Besitzungen auch den Hof "Friesah". Im Investiturstreit stellte sich [[Erzbischof]] [[Gebhard]] von Salzburg auf die Seite Papst Gregors VII. und ließ [[1076]] neben [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] und [[Festung Hohenwerfen|Hohenwerfen]] auch den Petersberg über Friesach befestigen, um Heinrich IV. den Zugang über die Alpenpässe zu verwehren. Wahrscheinlich entstanden dabei vor allem einfache Holzkonstruktionen, die eine bereits bestehende ältere Wehranlage ergänzten. Gleichzeitig begann Gebhard mit dem Bau eines repräsentativen Wohnsitzes. Aufgrund der militärischen Übermacht des Kaisers musste er jedoch bald fliehen und konnte erst [[1086]] in seine Diözese zurückkehren.
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Engelschalk, der erste urkundlich belegte salzburgische Kastellan in Friesach, verteidigte den Petersberg [[1123]]/24 erfolgreich gegen Herzog Engelbert von Spanheim. Auch der [[Bischof von Gurk]], [[Hiltebold]], hatte sich in die belagerte Anlage zurückgezogen. Nachdem sich Erzbischof [[Konrad I.]] [[1124]] erneut die Kontrolle über die Stadt Friesach gesichert hatte, begann er mit einem umfassenden Ausbau der Befestigungen am Petersberg und band diese in die Stadtumwallung ein. Seine militärische Bedeutung hatte die Burg bereits im Investiturstreit gezeigt, als die Belagerer unverrichteter Dinge abziehen mussten.
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Engelschalk, der erste urkundlich belegte salzburgische Kastellan in Friesach, verteidigte den Petersberg [[1123]]/24 erfolgreich gegen Herzog [[Engelbert I. von Spanheim]]. Auch der [[Bischof von Gurk]], [[Hiltebold]], hatte sich in die belagerte Anlage zurückgezogen. Nachdem sich Erzbischof [[Konrad I.]] [[1124]] erneut die Kontrolle über die Stadt Friesach gesichert hatte, begann er mit einem umfassenden Ausbau der Befestigungen am Petersberg und band diese in die Stadtumwallung ein. Seine militärische Bedeutung hatte die Burg bereits im Investiturstreit gezeigt, als die Belagerer unverrichteter Dinge abziehen mussten.
    
[[Datei:Burg Petersberg in Friesach 02.jpg|thumb|Blick hinauf zur Burg.]]
 
[[Datei:Burg Petersberg in Friesach 02.jpg|thumb|Blick hinauf zur Burg.]]