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Von den angemeldeten Forderungen in der Höhe von 5,2 Millionen Euro hatte Masseverwalter Wolfgang Hochsteger den Großteil nicht anerkannt. 3,4 Millionen Euro waren strittig, darunter Steuer- und Abgabenvorschreibungen. Die Vermögenswerte der Bergbahnen waren überschaubar. Ihr gehörten die Liftanlagen, die zwischen [[1970]] und [[1996]] errichtet wurden. Den größten Wert dürfte das 3&nbsp;700 Quadratmeter große Grundstück haben, auf dem die Talstation des Doppelsessellifts und das Kassengebäude stehen. Es ist mit 404.000 Euro bewertet und soll nun verkauft werden. Ein Interessent war die Gemeinde [[Krispl]].<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/gaissau-hintersee-gemeinde-will-die-talstation-kaufen-133040638 www.sn.at], 25. Jänner 2023</ref>
 
Von den angemeldeten Forderungen in der Höhe von 5,2 Millionen Euro hatte Masseverwalter Wolfgang Hochsteger den Großteil nicht anerkannt. 3,4 Millionen Euro waren strittig, darunter Steuer- und Abgabenvorschreibungen. Die Vermögenswerte der Bergbahnen waren überschaubar. Ihr gehörten die Liftanlagen, die zwischen [[1970]] und [[1996]] errichtet wurden. Den größten Wert dürfte das 3&nbsp;700 Quadratmeter große Grundstück haben, auf dem die Talstation des Doppelsessellifts und das Kassengebäude stehen. Es ist mit 404.000 Euro bewertet und soll nun verkauft werden. Ein Interessent war die Gemeinde [[Krispl]].<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/gaissau-hintersee-gemeinde-will-die-talstation-kaufen-133040638 www.sn.at], 25. Jänner 2023</ref>
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Im März [[2023]] zog die Gemeinde Krispl ihr Kaufangebot zurück und ein neuer Kaufinteressent trat in Erscheinung. Es ist eine Bietergemeinschaft der Gemeinde Krispl mit der "Schnaitmann Holz GmbH". Deren Geschäftsführer ist Andreas Schnaitmann, seines Zeichens Bezirksobmann des Tennengauer Wirtschaftsbunds und [[ÖVP]]-[[Gemeinderat]] in Krispl. Das Anbot beläuft sich auf 410.000 Euro für die Talstation sowie 40.000 Euro für die Liftanlagen. Eine Nachverhandlung oder Erhöhung werden ausgeschlossen. Schnaitmann war bereits nach dem Konkurs 2019 mit einem Partner aus dem Almtal (OÖ.) um das Skigebiet bemüht. Damals erhielten aber der Abbruchunternehmer Bernhard Eibl und sein damaliger Geschäftspartner Berthold Lindner den Zuschlag.
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Im März [[2023]] zog die Gemeinde Krispl ihr Kaufangebot zurück und ein neuer Kaufinteressent trat in Erscheinung. Es ist eine Bietergemeinschaft der Gemeinde Krispl mit der "Schnaitmann Holz GmbH". Deren Geschäftsführer ist Andreas Schnaitmann, seines Zeichens Bezirksobmann des Tennengauer Wirtschaftsbunds und [[ÖVP]]-[[Gemeinderat]] in Krispl. Das Anbot beläuft sich auf 410.000 Euro für die Talstation sowie 40.000 Euro für die Liftanlagen. Eine Nachverhandlung oder Erhöhung werden ausgeschlossen. Schnaitmann war bereits nach dem Konkurs 2019 mit einem Partner aus dem Almtal (OÖ) um das Skigebiet bemüht. Damals erhielten aber der Abbruchunternehmer Bernhard Eibl und sein damaliger Geschäftspartner Berthold Lindner den Zuschlag.
    
Das vorliegende Angebot der Gemeinde Krispl und der "Schnaitmann Holz GmbH" sei das einzige für die Fortführung des Skigebiets. Für die Liegenschaft gebe es noch das Angebot eines benachbarten Landwirts. Finanziell lägen beide sehr nah beieinander. Für die Liftanlagen habe "eine seriöse Firma" ein Angebot für den Abbau der Lifte gestellt. Der nächste Schritt im Verfahren sei nun ein Termin mit dem Gläubigerausschuss. Dass dort bereits eine Entscheidung fallen könnte, bezweifelt Hochsteger: "Da wird es sicher Diskussionen geben. Die Angelegenheit ist komplex."
 
Das vorliegende Angebot der Gemeinde Krispl und der "Schnaitmann Holz GmbH" sei das einzige für die Fortführung des Skigebiets. Für die Liegenschaft gebe es noch das Angebot eines benachbarten Landwirts. Finanziell lägen beide sehr nah beieinander. Für die Liftanlagen habe "eine seriöse Firma" ein Angebot für den Abbau der Lifte gestellt. Der nächste Schritt im Verfahren sei nun ein Termin mit dem Gläubigerausschuss. Dass dort bereits eine Entscheidung fallen könnte, bezweifelt Hochsteger: "Da wird es sicher Diskussionen geben. Die Angelegenheit ist komplex."