| − | Die Straße war seit der [[Römerzeit]] eine Fernstraße zwischen und dem steirischen [[Ennstal]]. Sie führte von Salzburg über [[Ischl]] durch das [[Inneres Salzkammergut|Innere Salzkammergut]] und dem <span style="color:green">Ausseerland</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Ausseerland|Ausseerland]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> ins Ennstal in die [[Steiermark]]. An der Straße bestanden seit der frühen [[Neuzeit]] vier Mautstationen in Hof, St. Gilgen-[[Lueg (St. Gilgen)|Lueg]] (Litzlwand), an der [[Zinkenbach (Wildbach)|Zinkenbach]]brücke in [[Abersee (Ort)|Abersee]] und an der Wachtbrücke in Strobl (Zollamt an der Salzburgischen Landesgrenze zum damaligen Österreich), die der [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] Staatskasse zuletzt rund 1.220 [[Gulden]] pro Jahr einbrachten. Sie wurde auch Eisenstraße genannt. Über sie kam das steirische Eisen nach Norden, wohingegen der [[Salzhandel]], bei dem das Ischler Salz in harter Konkurrenz zum Salzburger Salz stand, strengen Einschränkungen unterlag. Weil aber die Steilwände bei St. Gilgen (Gamswand und Litzlwand bei Lueg/Franzosenschanze) bis in das frühe [[18. Jahrhundert]] schlecht passierbar waren, erfolgte der Transport der [[Wallfahrt|Wallfahrer]] nach Sankt Wolfgang wie auch der Transport des Eisens (Eisenniederlage in Strobl) 300 Jahre lang auf dieser Etappe primär per Schiff. | + | Die Straße war seit der [[Römerzeit]] eine Fernstraße zwischen und dem steirischen [[Ennstal]]. Sie führte von Salzburg über [[Ischl]] durch das [[Inneres Salzkammergut|Innere Salzkammergut]] und dem <span style="color:green">Ausseerland</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Ausseerland|Ausseerland]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> ins Ennstal in die [[Steiermark]]. An der Straße bestanden seit der frühen [[Neuzeit]] vier Mautstationen in Hof, St. Gilgen-[[Lueg (St. Gilgen)|Lueg]] (Litzlwand), an der [[Zinkenbach (Wildbach)|Zinkenbach]]brücke in [[Abersee (Ort)|Abersee]] und an der Wachtbrücke in Strobl (Zollamt an der Salzburgischen Landesgrenze zum damaligen Österreich), die der [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] Staatskasse zuletzt rund 1.220 [[Gulden]] pro Jahr einbrachten. Sie wurde auch Eisenstraße genannt. Über sie kam das steirische Eisen nach Norden, wohingegen der [[Salzhandel]], bei dem das Ischler Salz in harter Konkurrenz zum Salzburger Salz stand, strengen Einschränkungen unterlag. Weil aber die Steilwände bei St. Gilgen (Gamswand und Litzlwand bei Lueg/Franzosenschanze) bis in das frühe [[18. Jahrhundert]] schlecht passierbar waren, erfolgte der Transport der [[Wallfahrt|Wallfahrer]] nach Sankt Wolfgang wie auch der Transport des Eisens (Eisenniederlage in Strobl) 300 Jahre lang auf dieser Etappe primär per Schiff. |
| | In den [[Koalitionskrieg 1809|Franzosenkriegen]] wurde [[1809]] der Engpass bei der Lueger Mühle am Westende der [[Abersee (Halbinsel)|Zinkenbach-Halbinsel]] befestigt. Diese Ortslage wird heute entsprechend Franzosenschanze genannt. | | In den [[Koalitionskrieg 1809|Franzosenkriegen]] wurde [[1809]] der Engpass bei der Lueger Mühle am Westende der [[Abersee (Halbinsel)|Zinkenbach-Halbinsel]] befestigt. Diese Ortslage wird heute entsprechend Franzosenschanze genannt. |