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'''Franz Haas''' (*[[13. Mai]] [[1880]] in Mühlheim, Bezirk Ried im Innkreis ([[Innviertel]]), [[OÖ]]; † [[10. November]] [[1940]] in der [[Stadt Salzburg]])<ref name="TrB"/> war langjähriger Lehrer und zuletzt Oberlehrer an der [[Volksschule Wals]].

== Leben ==
Von seiner 36-jährigen Lehrerdienstzeit leistete er 33 Jahre in [[Wals]] (Teil der heutigen [[Flachgau]]er Gemeinde [[Wals-Siezenheim]]).

Franz Haas – Sohn des Alois Haas, Oberlehrers in Mühlheim, und der Maria geb. Mühlhuber – heiratete am [[1. Mai]] [[1905]] in Wals, bereits als Lehrer an der dortigen vierklassigen Volksschule, 24-jährig die 28-jährige Maria Berger, Bauerstochter vom Weberörgengut in Wals.<ref name="TrB">Trauungsbuch der [[Pfarre Wals]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wals/TRB1/?pg=193 Bd.&nbsp;I S.&nbsp;151]</ref> Der Ehe entsprossen die Kinder Karl (* [[1906]]), Maria (* [[1907]], † [[1999]]), Alois (* [[1909]]), Franz (* [[1911]], † [[2008]]<!-- Franz Seraph (* 4. September 1911 in Wals; 15. März 2008 in Augsburg – https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wals/TFB2/?pg=170 S.&nbsp;165)-->), Anna (* [[1912]]) und Cäcilia (* [[1919]], † [[1985]]).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wals/TFB2/?pg=194 Namensindex zu Bd.&nbsp;II] (und zugehörige Einträge) sowie [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wals/TFB3/?pg=73 Bd.&nbsp;III S.&nbsp;71] (1919) des Taufbuchs der Pfarre Wals</ref>

Haas machte den ganzen [[Ersten Weltkrieg]] mit, und zwar vorerst als Infanterist den verlustreichen serbischen Rückzug, während er später als Landsturm-Offizier an der italienischen Front stand. Kaum zurückgekommen zu Frau und sechs Kindern, wurde ihm in der Heimat durch einen Unvorsichtigen das rechte Auge ausgeschossen.

Sein Wirken als Lehrer und Musikschaffender wird wie folgt geschildert:
:"In der Schule verstand er es, mit besonderem Lehrgeschicke seinen Schülern, die allzeit mit Liebe an ihm hingen, gründliches Volksschulwissen beizubringen. Sein hervorragendes Musik-Können kam während seiner 27-jährigen Tätigkeit als Pfarr-Organist zur Geltung und weltliche Musik und frohen Sang förderte er durch Gründung und Leitung einer Streich-Musik und einer Sänger-Runde, deren Leistungen noch bei allen Konzerten großen Beifall fanden."

Dass in Wals Obstbaumzucht und [[Imkerei|Bienenzucht]] sich bester Pflege erfreuten, wurde den Bemühungen des Oberlehrers zugeschrieben, der mit besonderer Fachkenntnis unermüdlich dieses Gebiet betreut habe.

Die Gemeindefraktion Wals entsandte ihn durch mehrere Perioden in den Gemeinde-Ausschuss von [[Wals-Siezenheim|Siezenheim]]. Auch in der örtlichen [[Raiffeisen]]kasse war er seit deren Gründung als Schriftführer und Zahlmeister tätig. Langjährige Schriftführer-Dienste leistete er weiters bei der [[Freiwillige Feuerwehr Wals-Siezenheim|Feuerwehr]] und beim [[Kameradschaftsbund|Veteranen-Verein]].

== Quelle ==
* [[Salzburger Volksblatt]], 9. Juli 1935, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350709&seite=7&zoom=33&query=%22Wals.+Oberlehrer+Franz+Haas%22&ref=anno-search S.&nbsp;7]: Oberlehrer Franz Haas
== Einzelnachweise ==
<references/>
{{Zeitfolge
|AMT= Schulleiter der [[Volksschule Wals]]
|ZEIT=1931–1936
|VORGÄNGER= [[Johann Müller (Oberlehrer)|Hans Müller]]
|NACHFOLGER= [[Otto Strohmaier]]
}}
{{SORTIERUNG:Haas (Oberlehrer), Franz}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Bildung)]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Lehrer]]
[[Kategorie:Schuldirektor]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Wals-Siezenheim]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Oberösterreich]]
[[Kategorie:Geboren 1880]]
[[Kategorie:Gestorben 1940]]