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| | ===Von der Stadt aus gesehen=== | | ===Von der Stadt aus gesehen=== |
| | * [[Reckturm]]: (von mittelhochdeutsch "recke" = Verbannter, Flüchtling, vgl. "Rächen", andere Quellen<ref>{{Quelle Heimatkunde Hübl}}</ref> erklären das Wort von "recken" = strecken) | | * [[Reckturm]]: (von mittelhochdeutsch "recke" = Verbannter, Flüchtling, vgl. "Rächen", andere Quellen<ref>{{Quelle Heimatkunde Hübl}}</ref> erklären das Wort von "recken" = strecken) |
| − | * '''Bleitürmchen''': ein ganz kleines Türmchen zwischen Reck- und Glockenturm | + | * [[Bleitürmchen]]: ein ganz kleines Türmchen zwischen Reck- und Glockenturm |
| − | * '''Glockenturm''': jeden Freitag um 11 Uhr läutet noch heute die Glocke, früher warnte sie die Bewohner der Stadt bei Feuersgefahr | + | * [[Glockenturm]]: jeden Freitag um 11 Uhr läutet noch heute die Glocke, früher warnte sie die Bewohner der Stadt bei Feuersgefahr |
| − | * '''Trompeterturm''': hier war ein Wächter, der die Stadt beobachtete und bei Notfällen Alarm gab; später wurde das Trompetensignal durch das Abgeben eines Schusses aus einer Kanone abgelöst; | + | * [[Trompeterturm]]: hier war ein Wächter, der die Stadt beobachtete und bei Notfällen Alarm gab; später wurde das Trompetensignal durch das Abgeben eines Schusses aus einer Kanone abgelöst; |
| − | * [[Bürgermeisterturm]], an den das ''Schlangengang'' anschließt, der nach Artillerie-Geschützen, den ''Feldschlangen'' (kleineren "wendigen" Kanonen) benannt ist | + | * [[Bürgermeisterturm]], an den das [[Schlangengang]] anschließt, der nach Artillerie-Geschützen, den ''Feldschlangen'' (kleineren "wendigen" Kanonen) benannt ist |
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| | ===Im Inneren Teil der Burg=== | | ===Im Inneren Teil der Burg=== |
| − | * '''Kuchlturm''' im Schlossgraben: von Leonhard von Keutschach erbaut; der Name "Arrestanten-" oder "Krankenturm" ist viel jünger | + | * [[Kuchlturm]] im Schlossgraben: von Leonhard von Keutschach erbaut; der Name "Arrestanten-" oder "Krankenturm" ist viel jünger |
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| | ====Im ''Hohen Stock''==== | | ====Im ''Hohen Stock''==== |
| − | * Zwei '''Feuertürme''' auf der Süd- und der Ostseite des inneren Schlosses | + | : ''Hauptartikel: [[Hoher Stock]]'' |
| | + | * Zwei ''Feuertürme'' auf der Süd- und der Ostseite des inneren Schlosses |
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| | ===von Nonntal aus gesehen=== | | ===von Nonntal aus gesehen=== |
| − | * '''Schwefelturm''': in einem Teil davon ist heute das [[Festungsrestaurant]] untergebracht | + | * [[Schwefelturm]]: in einem Teil davon ist heute das [[Restaurant zur Festung Hohensalzburg|Festungsrestaurant]] untergebracht |
| − | * '''Hasenturm''' | + | * [[Hasenturm]] |
| − | * '''Pulverturm''' | + | * [[Pulverturm]] |
| − | * '''Geyerturm''' - die drei letztgenannten Türme wurden von Erzbischof Leonhard von Keutschach über der alten Ringmauer errichtet | + | * [[Geyerturm]] - die drei letztgenannten Türme wurden von Erzbischof Leonhard von Keutschach über der alten Ringmauer errichtet |
| − | * '''Schmiedturm''', der zwischen dem Großen Zeughaus und dem Schüttkasten liegt | + | * [[Schmiedturm]], der zwischen dem Großen Zeughaus und dem Schüttkasten liegt |
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| | ==Die Basteien== | | ==Die Basteien== |
| − | * '''Kuenburgbastei''' im Norden, auch ''Feuerbastei'' genannt, in der sich zwei Kasematten befinden. Sie wurde unter Max Gandolf Kuenburg errichtet | + | * [[Kuenburgbastei]] im Norden, auch ''Feuerbastei'' genannt, in der sich zwei Kasematten befinden. Sie wurde unter Max Gandolf Kuenburg errichtet |
| − | * '''Kleine Bastei''' Zwischen der Kuenburgbastei und dem Bürgermeistertor. Sie wurde ebenfalls unter Max Gandolf Kuenburg errichtet . | + | * [[Kleine Bastei]] Zwischen der Kuenburgbastei und dem Bürgermeistertor. Sie wurde ebenfalls unter Max Gandolf Kuenburg errichtet . |
| − | * '''Untere Nonnbergbastei''' im Nordosten | + | * [[Untere Nonnbergbastei]] im Nordosten |
| − | * '''Obere Nonnbergbastei''' im Osten Die beiden Nonnbergbasteien wurden im Zug der Zweiten Stadtbefestigung errichtet, unter Matthäus Lang von Wellenburg verstärkt und unter Paris Lodron zu Geschützstellungen ausgebaut. | + | * [[Obere Nonnbergbastei]] im Osten Die beiden Nonnbergbasteien wurden im Zug der Zweiten Stadtbefestigung errichtet, unter Matthäus Lang von Wellenburg verstärkt und unter Paris Lodron zu Geschützstellungen ausgebaut. |
| − | * '''Bernhard-von-Rohr-Bastei'''. Sie wurde unter Bernhard von Rohr errichtet | + | * [[Bernhard-von-Rohr-Bastei]], sie wurde unter Bernhard von Rohr errichtet |
| − | * '''Untere Hasengrabentorbastei''' - unter Paris Lodron errichtet | + | * [[Untere Hasengrabentorbastei]] - unter Paris Lodron errichtet |
| − | * '''Obere Hasengrabentorbastei''' - unter Paris Lodron errichtet | + | * [[Obere Hasengrabentorbastei]] - unter Paris Lodron errichtet |
| − | * '''Untere Hasengrabenbastei''' auch Untere Georgsbastei im Südwesten - unter Paris Lodron errichtet | + | * [[Untere Hasengrabenbastei]] auch Untere Georgsbastei im Südwesten - unter Paris Lodron errichtet |
| − | * '''Obere Hasengrabenbastei''' auch Obere Georgsbastei an der Nordwestseite - unter Paris Lodron errichtet | + | * [[Obere Hasengrabenbastei]] auch Obere Georgsbastei an der Nordwestseite - unter Paris Lodron errichtet |
| − | * die '''Katze''' als Außenbastei (Vorbastei) im Nordwesten - unter Paris Lodron errichtet | + | * die [[Katze (Bastei)|Katze]] als Außenbastei (Vorbastei) im Nordwesten - unter Paris Lodron errichtet |
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| | Reste einer alten Bastei, nach 1550 erbaut, befinden sich vor dem Keutschachbogen. | | Reste einer alten Bastei, nach 1550 erbaut, befinden sich vor dem Keutschachbogen. |
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| | ==Tore der Festung== | | ==Tore der Festung== |
| − | * erster Sperrbogen und '''Schartentor''', zusammen mit der "Katze" von Paris Graf Lodron erbaut | + | * erster Sperrbogen und [[Schartentor]], zusammen mit der "Katze" von Paris Graf Lodron erbaut |
| − | * zweiter Sperrbogen, der '''Keutschachbogen''' | + | * zweiter Sperrbogen, der [['Keutschachbogen]] |
| − | * dritter Sperrbogen, neben dem '''Bürgermeisterturm''' | + | * dritter Sperrbogen, neben dem Bürgermeisterturm |
| − | * Die '''Rosspforte''', die in den Großen Burghof führt, deren oberer Teil '''Schleuderpforte''' genannt wird | + | * Die [[Rosspforte]], die in den Großen Burghof führt, deren oberer Teil [[Schleuderpforte]] genannt wird |
| − | * Die '''Höllenpforte''' - ein Stiegenaufgang in den Großen Burghof | + | * Die [[Höllenpforte]] - ein Stiegenaufgang in den Großen Burghof |
| − | * Fünf Reißzug-Pforten, dessen oberste Pforte früher ein richtiger Turm mit dem Namen "Reiseturm" war | + | * Fünf [[Reißzug-Pforten, dessen oberste Pforte früher ein richtiger Turm mit dem Namen "Reiseturm" war |
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| | ==Museen in der Festung== | | ==Museen in der Festung== |
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| | == 2011 == | | == 2011 == |
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| | Die Festung Hohensalzburg ist als Standort für das [[The-Sound-of-Music-Museum]] im Gespräch. Kritik regte sich bei diesem Vorschlag, den der für Kultur zuständige [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) 2010 präsentierte. Er schlug vor, ein bis zu 500 Quadratmeter großes Ausstellungsareal im sogenannten Speisehaus auf der Festung Hohensalzburg einzurichten. Kritiker hielten fest, dass einerseits ein zusätzlicher Eintritt für die Festung zu bezahlen gewesen wäre, andererseits meinten Fachleute, dass ein Gros der amerikanischen Touristen ein straff gehaltenes Besichtigungsprogramm für Salzburg habe und daher wohl kaum Zeit für Auffahrt auf die Festung und deren Besichtigung bliebe. Untermauert wurden diese Kritiken durch eine Umfrage unter 560 Personen, die 2010 an der Kasse umdrehten. Der Eintrittspreis von 10,50 Euro pro Person, der zwar alle in der Festung möglichen Besichtigungen inkludiert, sei für viele zu teuer. Auch sei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 145 Minuten auf 120 Minuten gesunken. | | Die Festung Hohensalzburg ist als Standort für das [[The-Sound-of-Music-Museum]] im Gespräch. Kritik regte sich bei diesem Vorschlag, den der für Kultur zuständige [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) 2010 präsentierte. Er schlug vor, ein bis zu 500 Quadratmeter großes Ausstellungsareal im sogenannten Speisehaus auf der Festung Hohensalzburg einzurichten. Kritiker hielten fest, dass einerseits ein zusätzlicher Eintritt für die Festung zu bezahlen gewesen wäre, andererseits meinten Fachleute, dass ein Gros der amerikanischen Touristen ein straff gehaltenes Besichtigungsprogramm für Salzburg habe und daher wohl kaum Zeit für Auffahrt auf die Festung und deren Besichtigung bliebe. Untermauert wurden diese Kritiken durch eine Umfrage unter 560 Personen, die 2010 an der Kasse umdrehten. Der Eintrittspreis von 10,50 Euro pro Person, der zwar alle in der Festung möglichen Besichtigungen inkludiert, sei für viele zu teuer. Auch sei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 145 Minuten auf 120 Minuten gesunken. |
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