| Zeile 6: |
Zeile 6: |
| | Am [[30. September]] [[1806]], als sie erst 15 Jahre alt war, heiratete Francisca von Pichl den Dr. [[Mathäus Jungwirth]] in der [[Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt|Vikariatskirche]] in [[Radstadt]]. Getraut wurden die beiden von "Seiner Excellenz Herrn Herrn Grafen Joseph vom Sta(r)hemberg [[Salzburger Domherr|Dommherrn]], und Praesidenten des Hochw. Consistoriums in Salzburg". Die Zeugen waren Oberst Christoph Adler, Chef des [[Reich#k._k.|k. k.]] [[k.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59|59sten Infanterie-Regiments Jordis]], und Anton Langlechner, Oberwaldmeister in [[Werfen]].<ref>Trauungsbuch der [[Pfarre St. Johann im Pongau]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TRBIV/?pg=159 Bd. IV S. 310]</ref> | | Am [[30. September]] [[1806]], als sie erst 15 Jahre alt war, heiratete Francisca von Pichl den Dr. [[Mathäus Jungwirth]] in der [[Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt|Vikariatskirche]] in [[Radstadt]]. Getraut wurden die beiden von "Seiner Excellenz Herrn Herrn Grafen Joseph vom Sta(r)hemberg [[Salzburger Domherr|Dommherrn]], und Praesidenten des Hochw. Consistoriums in Salzburg". Die Zeugen waren Oberst Christoph Adler, Chef des [[Reich#k._k.|k. k.]] [[k.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59|59sten Infanterie-Regiments Jordis]], und Anton Langlechner, Oberwaldmeister in [[Werfen]].<ref>Trauungsbuch der [[Pfarre St. Johann im Pongau]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TRBIV/?pg=159 Bd. IV S. 310]</ref> |
| | | | |
| − | [[1808]], als Dr. Oberlechner von seiner Physikatsstelle in Radstadt zurücktrat, bewarb sich Dr. Jungwirth darum, um nach Radstadt zurückkehren zu können, wo er bereits von [[1804]] bis [[1805]] gewirkt hatte. Als Gründe für die angestrebte (Rück)versetzung führte er an, dass seine Schwiegereltern ihn und ihre Tochter ihn um sich zu haben wünschten, und es sei "die Lage Radstadts für seinen nicht sehr festen Organismus zuträglicher, als jene von [[St. Johann im Pongau|St. Johann]]". | + | [[1808]], als Dr. Oberlechner von seiner Physikatsstelle in Radstadt zurücktrat, bewarb sich Dr. Jungwirth darum nach Radstadt zurückkehren zu können, wo er bereits von [[1804]] bis [[1805]] gewirkt hatte. Als Gründe für die angestrebte (Rück)versetzung führte er an, dass seine Schwiegereltern ihn und ihre Tochter um sich zu haben wünschten, und es sei "die Lage Radstadts für seinen nicht sehr festen Organismus zuträglicher, als jene von [[St. Johann im Pongau|St. Johann]]". |
| | | | |
| | In den Jahren [[1810]], [[1811]] und [[1813]] brachte Francisca in Radstadt die Kinder Ludwig Ferdinand, Aloisia Stephanie Jakoba und Wilhelm Ferdinand zur Welt, die alle als Säuglinge verstarben.<ref>Taufbuch der [[Pfarre Radstadt]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/radstadt/TFBIII/?pg=376 Bd. III, Register, S. 22]</ref> [[1814]] übersiedelte die Familie nach Neumarkt, als Jungwirth im Zuge der Organisierung des Sanitätswesens nach bayrischer Form dorthin versetzt wurde.<ref>18. März 1814, Königlich-Baierisches Salzach-Kreis-Blatt, 389-392.</ref> Am [[18. August]] [[1818]] wurde ihr Mann Matthäus Jungwirth im Rahmen der österreichischen Organisierung des Sanitätswesens zum Distriktsarzt von Neumarkt am [[Wallersee]] befördert. | | In den Jahren [[1810]], [[1811]] und [[1813]] brachte Francisca in Radstadt die Kinder Ludwig Ferdinand, Aloisia Stephanie Jakoba und Wilhelm Ferdinand zur Welt, die alle als Säuglinge verstarben.<ref>Taufbuch der [[Pfarre Radstadt]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/radstadt/TFBIII/?pg=376 Bd. III, Register, S. 22]</ref> [[1814]] übersiedelte die Familie nach Neumarkt, als Jungwirth im Zuge der Organisierung des Sanitätswesens nach bayrischer Form dorthin versetzt wurde.<ref>18. März 1814, Königlich-Baierisches Salzach-Kreis-Blatt, 389-392.</ref> Am [[18. August]] [[1818]] wurde ihr Mann Matthäus Jungwirth im Rahmen der österreichischen Organisierung des Sanitätswesens zum Distriktsarzt von Neumarkt am [[Wallersee]] befördert. |