| − | Interessant erscheint auch, nach welchen Kriterien regional die Vergabe des Himmelträgeramtes erfolgt. Im [[Flachgau]] gibt es z. B. Träger, die diese Tätigkeit auf Grund familiärer Tradition ausüben und dadurch diese Aufgabe von Generation zu Generation fortführen. Bis in die 1980er Jahre wurden die hier die Himmelträger an ihrer Seite sogar von vier Knaben als Laternenträger begleitet. Sie wurden dafür nach der Prozession mit einer Gasthauseinkehr belohnt. Dennoch ließ das Interesse der Kinder an dieser Aufgabe nach, so dass daran nur mehr die Erinnerungen verblieben. Geblieben ist jedoch der Brauch der "Prangerdirndln", Schülerinnen, die festlich weiß gekleidet und mit einen Blumenkranz im Haar die Himmelträger begleiten. | + | Interessant erscheint auch, nach welchen Kriterien regional die Vergabe des Himmelträgeramtes erfolgt. Im [[Flachgau]] gibt es z. B. Träger, die diese Tätigkeit auf Grund familiärer Tradition ausüben und dadurch diese Aufgabe von Generation zu Generation fortführen. Bis in die 1980er Jahre wurden die hier die Himmelträger an ihrer Seite sogar von vier Knaben als Laternenträger begleitet. Es war Sache der Himmelträger, sich um Laternenträger umzusehen. Sie wurden dafür nach der Prozession mit einer Gasthauseinkehr belohnt. Dennoch ließ das Interesse der Kinder an dieser Aufgabe nach, so dass daran nur mehr die Erinnerungen verblieben. Geblieben ist jedoch der Brauch der "Prangerdirndln", Schülerinnen, die festlich weiß gekleidet und mit einen Blumenkranz im Haar die Himmelträger begleiten. Allgemein scheint hierorts die Ansicht vorzuliegen, dass Himmelträger im ihrem Lebenswandel nicht zu negativ auffallen sollten, um dafür geeignet zu sein. |