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| − | '''Johann Anton Kaufmann''' (* 1644 in Meran (Südtirol), † 15.4.1711, begr. Söllheim) war Handelstreibender und Gutsbesitzer. | + | '''Johann Anton Kaufmann''' (* [[1644]] in Meran, Südtirol; † [[15. April]] [[1711]] in [[Söllheim]]) war Handelstreibender und Gutsbesitzer. |
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| | ==Biographisches== | | ==Biographisches== |
| − | Seit 1666 Bürger von Salzburg, wurde er 1677 Stadtrat, später auch höfischer Rat. | + | Seit [[1666]] Bürger von [[Salzburg]], wurde er [[1677]] Stadtrat, später auch höfischer Rat. [[1674]] erwarb er das Haus [[Steingasse]] 41 vom Bruder seiner Frau, Philipp Tunzler, und [[1708]] ein weiteres Haus in der Steingasse. |
| − | 1674 erwarb er das Haus Steingasse 41 vom Bruder seiner Frau, Philipp Tunzler, und 1708 ein weiteres Haus in der Steingasse. | |
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| | ===Familie=== | | ===Familie=== |
| | Johann Anton Kaufmann wurde im Jahr 1644 als Sohn des Johann Kaufmann und der Anna Katharina Faustnerin in Meran geboren. | | Johann Anton Kaufmann wurde im Jahr 1644 als Sohn des Johann Kaufmann und der Anna Katharina Faustnerin in Meran geboren. |
| − | Seine erste Vermählung fand ca. 1666 mit Maria, Witwe nach Michael Mayr, geb. Tunzler († Salzburg 12.6.1704, 76 Jahre) statt; am 28.10. 1704 seine Zweite mit Ursula Aichhamer († 20.9.1731, begr. Salzburg, Sebastiansfriedhof) in Söllheim. | + | Seine erste Vermählung fand ca. 1666 mit Maria, Witwe nach Michael Mayr, geb. Tunzler († Salzburg [[12. Juni]] [[1704]], 76 Jahre) statt; am [[28. Oktober]] [[1704]] seine Zweite mit Ursula Aichhamer († [[20. September]] [[1731]], begraben am [[Sebastiansfriedhof]] in Salzburg) in Söllheim. |
| − | Sein einziges Kind war seine Tochter Anna Maria (*Salzburg 18.7.1669, † Salzburg 17.12.1707, begr. St. Peter) aus erster Ehe. Sie heiratete am 27.2.1696 im Dom zu Salzburg Johann Christof Pauernfeind von Eys († Salzburg 26.3.1714, begr. St.Peter), seineszeichen höfischer Hofkammerrat. | + | |
| | + | Sein einziges Kind war seine Tochter Anna Maria (*Salzburg [[18. Juli]] [[1669]], † Salzburg [[17. Dezember]] [[1707]], begraben in [[St. Peter]]) aus erster Ehe. Sie heiratete am [[27. Februar]] [[1696]] im [[Salzburger Dom|Dom zu Salzburg]] [[Johann Christof Pauernfeind von Eys]] († Salzburg 26. März 1714, begraben in St.Peter), seineszeichen höfischer Hofkammerrat. |
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| | + | Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom [[16. Mai]] [[1694]] (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen. |
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| − | Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom 16.5.1694 (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen.
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| | Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwazem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard. | | Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwazem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard. |
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| | ===Ansitz Söllheim=== | | ===Ansitz Söllheim=== |
| − | 1684 kaufte Kaufmann den Ansitz [[Söllheim]] in [[Hallwang]]. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof (Moarabauerngut), "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um und errichtete die [[St. Antonius-Kapelle]] und den Söllheimerwirt (heute Gasthaus [[Pfefferschiff]]; ehemals Pfarrhaus) zu Söllheim. | + | [[1684]] kaufte Kaufmann den Ansitz [[Söllheim]] in [[Hallwang]]. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof (Moarabauerngut), "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um und errichtete die [[St. Antonius-Kapelle]] und den Söllheimerwirt (heute Gasthaus [[Pfefferschiff]]; ehemals Pfarrhaus) zu Söllheim. |
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| | Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehenlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert: | | Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehenlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert: |