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==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==
 
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==
Tineidae gehören wegen der Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Arten zu den besonders schlecht untersuchten Schmetterlingen in Salzburg. Gerade die häufigeren Arten sind oft nur durch anatomische Untersuchungen sicher voneinander zu unterscheiden, während viele andere Vertreter eine ausgesprochen versteckte Lebensweise führen und nur durch gezielte Suche überhaupt aufzufinden sind. So ist es nicht verwunderlich, dass erst [[2010]] eine einigermaßen vollständige Bearbeitung dieser Schmetterlingsfamilie für Salzburg publiziert wurde (Kurz et al. 2010b), in deren Rahmen 4 Arten als neu für die Landesfauna gegenüber der Übersicht von Huemer und Tarmann (1993) gemeldet wurden. Bei einer dieser Arten (''[[Niditinea truncicolella]]'') handelte es sich sogar um den ersten Nachweis für Österreich (siehe auch Kurz et al. 2010a). Seitdem folgten weitere vier Arten (Embacher et al. 2024). Die nun bekannten 28 Arten (nach dem Ausschluss von M. crocicapitella) stellen aber sicherlich auch noch nicht das vollständige Arteninventar dar. Wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen sind auch bei den Echten Motten die Gebirgsregionen des Landes in faunistischer Hinsicht besonders schlecht untersucht, und so ist durchaus noch der eine oder andere Zugang zur Landesfauna zu erwarten. Folgende Arten werden von Embacher et al. (2024) für Salzburg gemeldet:
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Tineidae gehören wegen der Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Arten zu den besonders schlecht untersuchten Schmetterlingen in Salzburg. Gerade die häufigeren Arten sind oft nur durch anatomische Untersuchungen sicher voneinander zu unterscheiden, während viele andere Vertreter eine ausgesprochen versteckte Lebensweise führen und nur durch gezielte Suche überhaupt aufzufinden sind. So ist es nicht verwunderlich, dass erst [[2010]] eine einigermaßen vollständige Bearbeitung dieser Schmetterlingsfamilie für Salzburg publiziert wurde (Kurz et al. 2010b), in deren Rahmen 4 Arten als neu für die Landesfauna gegenüber der Übersicht von Huemer und Tarmann (1993) gemeldet wurden. Bei einer dieser Arten (''[[Niditinea truncicolella]]'') handelte es sich sogar um den ersten Nachweis für Österreich (siehe auch Kurz et al. 2010a). Seitdem folgten weitere vier Arten (Embacher et al. 2024). Die nun bekannten 28 Arten (nach dem Ausschluss von M. crocicapitella) stellen aber sicherlich auch noch nicht das vollständige Arteninventar dar. Wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen sind auch bei den Echten Motten die Gebirgsregionen des Landes in faunistischer Hinsicht besonders schlecht untersucht, und so ist durchaus noch der eine oder andere Zugang zur Landesfauna zu erwarten. Folgende Arten werden nun für Salzburg gemeldet:
    
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|''[[Monopis obviella]]''
 
|''[[Monopis obviella]]''
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|''[[Monopis crocicapitella]]''
   
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|''[[Monopis imella]]''
 
|''[[Monopis imella]]''
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|''[[Elatobia fuliginosella]]''
 
|''[[Elatobia fuliginosella]]''
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|''[[Monopis crocicapitella]]''
 
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