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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''M. burmanni'' ist eine der großen Raritäten der Salzburger [[Schmetterling]]sfauna. Die Art ist in Österreich nur von wenigen Fundorten in Tirol und der Steiermark, sowie in einem einzigen Exemplar auch aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bekannt (Huemer 2009, Kurz et al. 2010b). Das Männchen wurde am 25.6.1994 am Nordufer des [[Fuschlsee]]s (Gemeindegebiet von [[Thalgau]]) von den Geschwistern Marion und Michael Kurz, Renate Hausenblas sowie [[Christof Zeller-Lukashort|Christof Zeller]] am Abend am Licht gefangen. Der Fundort liegt in Zone II ([[Nördliche Kalkalpen]] nach Embacher et al. (2024). Der Lebensraum ist eine grasige Lichtung im lichten und warm-trockenen [[Buche]]n-[[Tanne]]n-[[Kiefer]]nmischwald ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024).
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''M. burmanni'' ist eine der großen Raritäten der Salzburger [[Schmetterling]]sfauna. Die Art ist in Österreich nur von wenigen Fundorten in Tirol und der Steiermark, sowie in zwei Exemplaren auch aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bekannt (Huemer 2009, Kurz et al. 2010b). Das Männchen wurde am 25.6.1994 am Nordufer des [[Fuschlsee]]s (Gemeindegebiet von [[Thalgau]]) von den Geschwistern Marion und Michael Kurz, Renate Hausenblas sowie [[Christof Zeller-Lukashort|Christof Zeller]] am Abend am Licht gefangen. Der Fundort liegt in Zone II ([[Nördliche Kalkalpen]] nach Embacher et al. (2024). Der Lebensraum ist eine grasige Lichtung im lichten und warm-trockenen [[Buche]]n-[[Tanne]]n-[[Kiefer]]nmischwald ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024). Bereits am 16.06.1965 wurde aber von F. Mairhuber im Sam-Moos (Zone Ia, Stadt Salzburg) ein Weibchen der Art erbeutet, das aber zunächst nicht erkannt wurde und auch nach Genitaluntersuchung zunächst noch als <i>M. crocicapitella</i> publiziert wurde (Kurz et al. 2010a). Erst bei Kurz (2026) wurde dann das abgeflogene Tier als <i>M. burmanni</i> bestimmt.
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==