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"Tüchtige weibliche Bürokraft, perfekt in Stenographie und Maschinschreiben und jüngere männliche Bürokraft zum sofortigen Eintritt gesucht. Franz Welz, internationale Transporte." - Ein für die [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahre typisches Inserat in den "[[Salzburger Nachrichten]]".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19541231&query=%22Stenographie%22&ref=anno-search&seite=28 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 31. Dezember 1954, Seite 28</ref>
 
"Tüchtige weibliche Bürokraft, perfekt in Stenographie und Maschinschreiben und jüngere männliche Bürokraft zum sofortigen Eintritt gesucht. Franz Welz, internationale Transporte." - Ein für die [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahre typisches Inserat in den "[[Salzburger Nachrichten]]".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19541231&query=%22Stenographie%22&ref=anno-search&seite=28 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 31. Dezember 1954, Seite 28</ref>
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In der [[Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Schloß Kleßheim|Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Schloss Kleßheim]] wurde noch in den [[1970er]]-Jahren Stenografie unterrichtet. Der [[SALZBURGWIKI]]-Mitarbeiter [[Peter Krackowizer]] erinnert sich in seiner Autobiografie "[[Reiseleiter gehen durchs Fegefeuer]]" an eine Anekdote im Zusammenhang mit dem Unterrichtsfach Stenografie:
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In der [[Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Schloß Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Schloss Kleßheim]] wurde noch in den [[1970er]]-Jahren Stenografie unterrichtet. Der [[SALZBURGWIKI]]-Mitarbeiter [[Peter Krackowizer]] erinnert sich in seiner Autobiografie "[[Reiseleiter gehen durchs Fegefeuer]]" an eine Anekdote im Zusammenhang mit dem Unterrichtsfach Stenografie:
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<blockquote>''Meine Stenografie-Nachprüfung im Herbst 1973. Zurückkommend auf meine bereits erwähnte Stenografie-Nachprüfung möchte ich erklären, wie es dazu gekommen war. [...] Nun kam ich nach Kleßheim und hatte Fachlehrerin [[Helga Hanke]] in diesem Fach. Ich erzählte ihr, dass ich bereits stenografieren konnte. Woraufhin sie mir erklärte, ich dürfe aber immer nur so viel bei Schularbeiten und Tests anwenden, wie sie es bis dahin auch schon unterrichtet hätte. Sollte ich etwas stenografieren, was sie noch nicht unterrichtet hat, würde sie es mir als Fehler anrechnen. Das war für mich aber gar nicht mehr möglich. Ich stenografierte, wie ich es bereits konnte und so bekam ich bei Tests einen Fünfer nach dem anderen. Nicht, weil ich Fehler gemacht hätte, sondern weil ich eben etwas unerlaubt schon abgekürzt hatte. Irgendwann im dritten Trimester (in der ersten und zweiten Klasse hatten wir noch Trimester) weigerte ich mich bei Arbeiten mitzuschreiben. Die Folge war ein Fünfer im Jahreszeugnis und eine Nachprüfung. Doch wie es im Leben so ist, bei der Nachprüfung sprach die Verordnung, es müsse nur richtig sein – egal mit welchem Wissensstand. Nun ja, ich bestand die Nachprüfung glänzend und im zweiten Schuljahr wurde ich im Fach Stenografie – die Eilschrift wurde Gegenstand des Unterrichts – zum Liebling von Frau Hanke.</blockquote>  
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<blockquote>''Meine Stenografie-Nachprüfung im Herbst 1973. Zurückkommend auf meine bereits erwähnte Stenografie-Nachprüfung möchte ich erklären, wie es dazu gekommen war. [...] Nun kam ich nach Kleßheim und hatte Fachlehrerin [[Helga Hanke]] in diesem Fach. Ich erzählte ihr, dass ich bereits stenografieren konnte. Woraufhin sie mir erklärte, ich dürfe aber immer nur so viel bei Schularbeiten und Tests anwenden, wie sie es bis dahin auch schon unterrichtet hätte. Sollte ich etwas stenografieren, was sie noch nicht unterrichtet hat, würde sie es mir als Fehler anrechnen. Das war für mich aber gar nicht mehr möglich. Ich stenografierte, wie ich es bereits konnte und so bekam ich bei Tests einen Fünfer nach dem anderen. Nicht, weil ich Fehler gemacht hätte, sondern weil ich eben etwas unerlaubt schon abgekürzt hatte. Irgendwann im dritten Trimester (in der ersten und zweiten Klasse hatten wir noch Trimester) weigerte ich mich bei Arbeiten mitzuschreiben. Die Folge war ein Fünfer im Jahreszeugnis und eine Nachprüfung. Doch wie es im Leben so ist, bei der Nachprüfung sprach die Verordnung, es müsse nur richtig sein – egal mit welchem Wissensstand. Nun ja, ich bestand die Nachprüfung glänzend und im zweiten Schuljahr wurde ich im Fach Stenografie – die Eilschrift wurde Gegenstand des Unterrichts – zum Liebling von Frau Hanke.</blockquote>
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==