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[[Marko Feingold]], der seit [[1945]] bei der Betreuung jüdischer Flüchtlinge in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] mitgewirkt hatte, fand 1947 dieses einzige Schlupfloch in den [[Ostalpen]], wo die amerikanische Besatzungszone Österreichs an Italien grenzte.
 
[[Marko Feingold]], der seit [[1945]] bei der Betreuung jüdischer Flüchtlinge in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] mitgewirkt hatte, fand 1947 dieses einzige Schlupfloch in den [[Ostalpen]], wo die amerikanische Besatzungszone Österreichs an Italien grenzte.
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Vom zentralen Sammelpunkt der [[Stadt Salzburg]], wo es sechs Sammellager (plus eins in [[Puch bei Hallein]]) gab, ging es zunächst per [[Salzburg-Tiroler-Bahn|Bahn]] nach [[Saalfelden]] in das DP-Lager [[Givat Avoda]]. Kam eine neue Gruppe von etwa 200 Personen in Saalfelden an, war das Lager bereits wieder von der Gruppe vorher verlassen worden. In kleinen Gruppen wurden dann nach 22 Uhr die Flüchtlinge vom Lager Saalfelden aus nach [[Krimml]] mit Lkw gebracht. Nach 22 Uhr deshalb, weil bis dahin die Pinzgauer Frächter ihre Fahrzeuge den Amerikanern zur Verfügung zu stellen hatten. In Krimml angekommen, ging es dann zu Fuß in das [[Krimmler Achental]] zum [[Krimmler Tauernhaus]], wo sie von der dortigen Wirtin [[Liesl Geisler-Scharfetter]] vorbildlich unterstützt und verpflegt wurden. Ohne entsprechende Ausrüstung traten die Flüchtlinge dann tags darauf den hochalpinen Fluchtweg durch das [[Windbachtal]] über den [[Krimmler Tauern]] mit ''Kind und Kegel'' an, um vom [[Südtirol]]er [[Ahrntal]] über Genua nach Palästina zu gelangen.
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Vom zentralen Sammelpunkt der [[Stadt Salzburg]], wo es sechs Sammellager (plus eins in [[Puch bei Hallein]]) gab, ging es zunächst per [[Salzburg-Tiroler-Bahn|Bahn]] nach [[Saalfelden]] in das DP-Lager [[Givat Avoda]]. Kam eine neue Gruppe von etwa 200 Personen in Saalfelden an, war das Lager bereits wieder von der Gruppe vorher verlassen worden. In kleinen Gruppen wurden dann nach 22 Uhr die Flüchtlinge vom Lager Saalfelden aus nach [[Krimml]] mit Lkw gebracht. Nach 22 Uhr deshalb, weil bis dahin die Pinzgauer Frächter ihre Fahrzeuge den Amerikanern zur Verfügung zu stellen hatten. Nach einer vierstündigen Fahrt nach Krimml, begann dann ab etwa 02 Uhr morgens der beschwerliche Fußmarsch durch das [[Krimmler Achental]] zum [[Krimmler Tauernhaus]], wo sie von der dortigen Wirtin [[Liesl Geisler-Scharfetter]] vorbildlich unterstützt und verpflegt wurden. Ohne entsprechende Ausrüstung traten die Flüchtlinge dann tags darauf den hochalpinen Fluchtweg durch das [[Windbachtal]] über den [[Krimmler Tauern]] mit ''Kind und Kegel'' an, um vom [[Südtirol]]er [[Ahrntal]] über Genua nach Palästina zu gelangen.
    
[[Hofrat]] Feingold erinnerte sich in einem Gespräch mit [[Benutzer:Peter Krackowizer]]<ref>Gespräch am 10. November 2009 in der [[Bibliotheksaula]] anlässlich des Konzerts von [[Majimaz]]</ref> noch recht genau daran, dass die Juden in Krimml von der [[Gendarmerie]] nicht gerne gesehen waren. Sie wollte keinen ''Menschenauflauf''. Doch da erging, so Hofrat Feingold, die Weisung von der obersten österreichischen Behörde, dem Innenministerium, an die Krimmler Gendarmerie ''nicht zum Fenster rauszuschauen...''. Die Amerikaner selbst wussten von diesen Transporten, tolerierten sie aber nach der Weisung, weder zu helfen noch sie zu behindern.  
 
[[Hofrat]] Feingold erinnerte sich in einem Gespräch mit [[Benutzer:Peter Krackowizer]]<ref>Gespräch am 10. November 2009 in der [[Bibliotheksaula]] anlässlich des Konzerts von [[Majimaz]]</ref> noch recht genau daran, dass die Juden in Krimml von der [[Gendarmerie]] nicht gerne gesehen waren. Sie wollte keinen ''Menschenauflauf''. Doch da erging, so Hofrat Feingold, die Weisung von der obersten österreichischen Behörde, dem Innenministerium, an die Krimmler Gendarmerie ''nicht zum Fenster rauszuschauen...''. Die Amerikaner selbst wussten von diesen Transporten, tolerierten sie aber nach der Weisung, weder zu helfen noch sie zu behindern.  

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