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[[Datei:Brief vom 19. Oktober 1871 Seite 4.JPG|thumb|Brief vom 19. Oktober 1871 Seite 4.]]
 
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ein Bogen, lag bei den Briefen der Therese von Lürzer 1881 bis 1885 ("Otto von Lürzer" ist ihr Neffe); der Empfänger ist [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]], geschrieben hat den Brief [[Otto Lürzer von Zehendthal]] (* 1843; † 1922); / = Seitenwechsel; [?] = unsichere Lesart; XX = für mich unleserliche Stellen der sehr schwungvollen Handschrift (vgl. Foto der vierten Seite):<br />
 
ein Bogen, lag bei den Briefen der Therese von Lürzer 1881 bis 1885 ("Otto von Lürzer" ist ihr Neffe); der Empfänger ist [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]], geschrieben hat den Brief [[Otto Lürzer von Zehendthal]] (* 1843; † 1922); / = Seitenwechsel; [?] = unsichere Lesart; XX = für mich unleserliche Stellen der sehr schwungvollen Handschrift (vgl. Foto der vierten Seite):<br />
''Saalfelden 19/10 1871. Mein lieber Herr Vetter! Zuerst meinen herzlichen Dank für die freundliche Zusendung der Verlobungskarte<ref>Die Verlobung von [[Franziska Schlegel]] und Franz Spängler war im September 1871.</ref>u. darnach auch meinen aufrichtigsten Glückwunsch zu deiner Verlobung mit Fräulein Fanny Schlegel. Mein Glückwunsch kommt zwar etwas post festum, jedoch glaube [?] / weil aus aufrichtigem Herzen kommend, daß derselbe noch immer hinreicht u xfreundlich acseptirt [?] werden dürfte. Mit meiner Ernennung zum BezirkspreXX XXkler in XXhofen x/v XXrgen war es wieder einmal nichts. Ich bin jetzt übrigens die A{n}dresse [?] auch schon gewohnt; übrigens / würde es mich wirklich sehr schmerzen, und enttäuschen u. entmuthigen, falls ich jetzt jene Stelle nicht erhielte, welche durch die Uebersetzung eines Adjunkten nach Hallein frei wird. Solltest du in der Lage sein etwas mir dießfalls mittheilen zu können oder in irgendeiner Richtung dießfalls für mich einen günstigen Einfluß / zu üben, so wäre ich dir gewiß sehr dankbar, da mir sehr daran gelegen im nächsten Monat eine Adjunktenstelle zu erlangen. Ich warte jetzt schon lange genug u. habe gewiß schon genugsam Richterstellen substituirt. Dennoch meiner lieber Vetter nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch u. in gebothener Achtung auf gefälligste Antwort hoffend grüße ich dich vielmals dein Vetter Otto v Lürzer''
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''Saalfelden 19/10 1871. Mein lieber Herr Vetter! Zuerst meinen herzlichen Dank für die freundliche Zusendung der Verlobungskarte<ref>Die Verlobung von [[Franziska Schlegel]] und Franz Spängler war am 8. September 1871 in Salzburg.</ref>u. darnach auch meinen aufrichtigsten Glückwunsch zu deiner Verlobung mit Fräulein Fanny Schlegel. Mein Glückwunsch kommt zwar etwas post festum, jedoch glaube [?] / weil aus aufrichtigem Herzen kommend, daß derselbe noch immer hinreicht u xfreundlich acseptirt [?] werden dürfte. Mit meiner Ernennung zum BezirkspreXX XXkler in XXhofen x/v XXrgen war es wieder einmal nichts. Ich bin jetzt übrigens die A{n}dresse [?] auch schon gewohnt; übrigens / würde es mich wirklich sehr schmerzen, und enttäuschen u. entmuthigen, falls ich jetzt jene Stelle nicht erhielte, welche durch die Uebersetzung eines Adjunkten nach Hallein frei wird. Solltest du in der Lage sein etwas mir dießfalls mittheilen zu können oder in irgendeiner Richtung dießfalls für mich einen günstigen Einfluß / zu üben, so wäre ich dir gewiß sehr dankbar, da mir sehr daran gelegen im nächsten Monat eine Adjunktenstelle zu erlangen. Ich warte jetzt schon lange genug u. habe gewiß schon genugsam Richterstellen substituirt. Dennoch meiner lieber Vetter nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch u. in gebothener Achtung auf gefälligste Antwort hoffend grüße ich dich vielmals dein Vetter Otto v Lürzer''
 
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