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Die gelbliche Grundfarbe der Vorderflügel mit der unregelmäßigen graubraunen Punktierung machen die Art in Mitteleuropa unverwechselbar. Auch die Minen an ''[[Teucrium chamaedrys]]'' lassen eine eindeutige Bestimmung zu.
 
Die gelbliche Grundfarbe der Vorderflügel mit der unregelmäßigen graubraunen Punktierung machen die Art in Mitteleuropa unverwechselbar. Auch die Minen an ''[[Teucrium chamaedrys]]'' lassen eine eindeutige Bestimmung zu.
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Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
Unter ''Aspilapteryx limosella'' steckten in der Salzburger Landessammlung am [[Haus der Natur]] drei Exemplare. Auf diesen Funden basiert auch die Angabe bei Embacher et al. (2011) für die Zonen Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen). Auf dieser Basis fand die Art auch Eingang bei Huemer & Tarmann (1993) und Huemer (2013) Eine Nachuntersuchung der Tiere ergab jedoch, dass sie falsch bestimmt waren und tatsächlich zu verschiedenen ''Parornix''-Arten gehörten. Somit fehlt ein Nachweis von ''S. limosella'' aus Salzburg und die Art war aus der Liste der Salzburger Schmetterlinge zu streichen (Kurz & Embacher 2014 und 2015). Ein Vorkommen in Salzburg ist allerdings auf jeden Fall zu erwarten. Als Lebensraum kommen dabei besonders südseitige, felsige Hänge über Karbonatgestein in Betracht.
 
Unter ''Aspilapteryx limosella'' steckten in der Salzburger Landessammlung am [[Haus der Natur]] drei Exemplare. Auf diesen Funden basiert auch die Angabe bei Embacher et al. (2011) für die Zonen Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen). Auf dieser Basis fand die Art auch Eingang bei Huemer & Tarmann (1993) und Huemer (2013) Eine Nachuntersuchung der Tiere ergab jedoch, dass sie falsch bestimmt waren und tatsächlich zu verschiedenen ''Parornix''-Arten gehörten. Somit fehlt ein Nachweis von ''S. limosella'' aus Salzburg und die Art war aus der Liste der Salzburger Schmetterlinge zu streichen (Kurz & Embacher 2014 und 2015). Ein Vorkommen in Salzburg ist allerdings auf jeden Fall zu erwarten. Als Lebensraum kommen dabei besonders südseitige, felsige Hänge über Karbonatgestein in Betracht.