| − | vorgeschlagen<ref>Vgl. Ernst Hanisch aaO 372 unter Verweis auf Gerhard Botz, ''Aspects of the Social Structure of Austrian National Socialism (1918-1939) '', Beitrag zur ''Bergen Conference on Comparative European Nazism und Fascism'', Juni 1974; denselben, ''Faschistische Bewegungen und Lohnabhängige in Österreich'', in: Arbeiterbewegung und Faschismus. Der Februar 1934 in Österreich. Internationale Tagung der Historiker der Arbeiterbewegung („X. Linzer Konferenz“ 1974), Wien 1976, S. 329 ff.; denselben, ''Faschismus und Lohnabhängige in der Ersten Republik'', in: ÖGL (Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)) 21 (1977).</ref>, teils aber<ref>Gerhard Jagschitz, ''Zur Struktur des NSDAP in Österreich vor dem Juliputsch 1934'', in: ''Das Jahr 1934: 25. Juli'', Wien 1975, S. 9, S. 11, S. 84 ff.; derselbe, ''Der Putsch. Die Nationalsozialisten 1934 in Österreich'', Graz-Wien-Köln 1976. </ref> die DNSAP noch bis 1926 als demokratische, sozialreformerische Partei eingeschätzt. | + | vorgeschlagen<ref>Vgl. Ernst Hanisch aaO 372 unter Verweis auf Gerhard Botz, ''Aspects of the Social Structure of Austrian National Socialism (1918-1939) '', Beitrag zur ''Bergen Conference on Comparative European Nazism und Fascism'', Juni 1974; denselben, ''Faschistische Bewegungen und Lohnabhängige in Österreich'', in: Arbeiterbewegung und Faschismus. Der Februar 1934 in Österreich. Internationale Tagung der Historiker der Arbeiterbewegung („X. Linzer Konferenz“ 1974), Wien 1976, S. 329 ff.; denselben, ''Faschismus und Lohnabhängige in der Ersten Republik'', in: ÖGL (Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)) 21 (1977).</ref>, teils aber<ref>Gerhard Jagschitz, ''Zur Struktur des NSDAP in Österreich vor dem [[Juliputsch]] 1934'', in: ''Das Jahr 1934: 25. Juli'', Wien 1975, S. 9, S. 11, S. 84 ff.; derselbe, ''Der Putsch. Die Nationalsozialisten 1934 in Österreich'', Graz-Wien-Köln 1976. </ref> die DNSAP noch bis 1926 als demokratische, sozialreformerische Partei eingeschätzt. |
| | Hitlers Vorstellungen führten ab 1923 auch zu Richtungskämpfen. Diese entzündeten sich zunächst an der Frage, ob die (hier: österreichischen) Nationalsozialisten sich demokratischen Wahlen verweigern, wie Hitler meinte, oder daran teilnehmen sollten, was die vorherrschende Linie bei den österreichischen Parteiführern war. Dieser Streit zog zunächst den Rücktritt Riehls nach sich, an seine Stelle trat der Werkmeister Karl Schulz. | | Hitlers Vorstellungen führten ab 1923 auch zu Richtungskämpfen. Diese entzündeten sich zunächst an der Frage, ob die (hier: österreichischen) Nationalsozialisten sich demokratischen Wahlen verweigern, wie Hitler meinte, oder daran teilnehmen sollten, was die vorherrschende Linie bei den österreichischen Parteiführern war. Dieser Streit zog zunächst den Rücktritt Riehls nach sich, an seine Stelle trat der Werkmeister Karl Schulz. |