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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Über die Biologie der Art ist aus Salzburg fast nichts bekannt. Imagines wurden tagsüber, zwischen 15 und 16 Uhr MEZ angetroffen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2021). Die Raupen leben in blattunterseitigen Faltenminen. [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) gibt als Futterpflanzen neben Eiche auch die [[Buche]] an, während nach heutiger Kenntnis die Art nur an Eiche vorkommt (in Salzburg wurde in natürlichen Lebensräumen bisher nur die Stieleiche, ''[[Quercus robur]]'' dokumentiert). An der Stieleiche wurden zudem in Salzburg neben den Raupen der eigenen Art bereits mehrere Nahrungskonkurrenten festgestellt, wie ''[[Caloptilia alchimiella]]'', ''[[Ectoedemia albifasciella]]'', ''[[Neuroterus laeviusculus]]'' oder ''[[Tischeria ekebladella]]'' ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2021). Eine potentielle Gefährdung der Art ist in Salzburg anzunehmen, da Futterpflanzen und Lebensräume zwar relativ weit verbreitet sind, die Art bisher aber fast nur in niedrigen Lagen um die [[Stadt Salzburg]] anzutreffen war.
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Über die Biologie der Art ist aus Salzburg fast nichts bekannt. Imagines wurden tagsüber, zwischen 15 und 16 Uhr MEZ angetroffen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Die Raupen leben in blattunterseitigen Faltenminen. [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) gibt als Nahrungspflanzen neben Eiche auch die [[Buche]] an, während nach heutiger Kenntnis die Art nur an Eiche vorkommt (in Salzburg wurde in natürlichen Lebensräumen bisher nur die Stieleiche, ''[[Quercus robur]]'' dokumentiert). An der Stieleiche wurden zudem in Salzburg neben den Raupen der eigenen Art bereits mehrere Nahrungskonkurrenten festgestellt, wie ''[[Caloptilia alchimiella]]'', ''[[Ectoedemia albifasciella]]'', ''[[Tischeria ekebladella]]'' oder die Gallwespe ''[[Neuroterus albipes]]'' ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Eine potentielle Gefährdung der Art ist in Salzburg anzunehmen, da Nahrungspflanzen und Lebensräume zwar relativ weit verbreitet sind, die Art bisher aber fast nur in niedrigen Lagen um die [[Stadt Salzburg]] anzutreffen war (Einstufung NT nach Embacher et al. 2024).
    
==Weiterführende Informationen==
 
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