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== Seywald und das Musikum ==
 
== Seywald und das Musikum ==
Nach 25 Jahren an der Spitze des Salzburger Musikschulwesens ging Michael Seywald  [[2024]] in Ruhestand. In seine Amtszeit fielen maßgebliche Reformen.  "Ich wollte eigentlich nicht Landesdirektor werden", sagt Michael Seywald. Als Geiger, Maler, Leiter des Hofhaymer-Consort und Chef der Musikschule Mattsee II habe er pädagogisch und künstlerisch andere Pläne gehabt. Die wurden [[1998]] über den Haufen geworfen: Seywald wurde als interimistischer Leiter des damaligen Salzburger Musikschulwerks eingesetzt und ein Jahr später einstimmig zum neuen Landeschef gewählt.
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Nach 25 Jahren an der Spitze des Salzburger Musikschulwesens ging Michael Seywald  [[2024]] in Ruhestand. In seine Amtszeit fielen maßgebliche Reformen.  "Ich wollte eigentlich nicht Landesdirektor werden", sagt Michael Seywald. Als Geiger, Maler, Leiter des Hofhaymer-Consort und Chef der Musikschule Mattsee II habe er pädagogisch und künstlerisch andere Pläne gehabt. Die wurden [[1998]] über den Haufen geworfen: Seywald wurde als interimistischer Leiter des damaligen Salzburger Musikschulwerks (später Musikum) eingesetzt und ein Jahr später einstimmig zum neuen Landeschef gewählt.
    
Die Situation des Musikschulwerks in den [[1990er]]-Jahren erforderte Reformen. Struktur und Organisation der Landesorganisation sollten verbessert und eine neue Struktur für die Musikschule in der Stadt Salzburg gefunden werden. "Wir mussten innerhalb von kurzer Zeit Dinge neu denken. Dadurch entstand ein ganz starker Veränderungswille", erzählt Seywald. 1,44 Prozent der Salzburger Jugendlichen erhielten Unterricht im Musikschulwerk, die Politik formulierte eine Zielvorgabe von zwei Prozent. Heute beläuft sich die Quote auf 2,4 Prozent.
 
Die Situation des Musikschulwerks in den [[1990er]]-Jahren erforderte Reformen. Struktur und Organisation der Landesorganisation sollten verbessert und eine neue Struktur für die Musikschule in der Stadt Salzburg gefunden werden. "Wir mussten innerhalb von kurzer Zeit Dinge neu denken. Dadurch entstand ein ganz starker Veränderungswille", erzählt Seywald. 1,44 Prozent der Salzburger Jugendlichen erhielten Unterricht im Musikschulwerk, die Politik formulierte eine Zielvorgabe von zwei Prozent. Heute beläuft sich die Quote auf 2,4 Prozent.