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In den Thesen von Martin Luther ([[1515]]) sahen vor allem die bäuerliche Bevölkerung eine Ermunterung, sich von der Obrigkeit und Klerus zu befreien. Als dann Thomas Müntzer<ref>Der Theologe, Reformator und Revolutionär unterstützte die gewaltsame der Bauern aus einer als ungerecht empfundenen Gesellschaftsordnung; Quelle "Rebellion 1525", Seite 58</ref> [[1524]] in Allstedt in Thüringen den "Bund der Auserwählten" gründete, der sich dem Kampf gegen die Gottlosen verschrieb, war es der Startschuss zu einer Reihe von Aufständen in der Mitte und im Süden des [[Reich]]s. Müntzer sah in den Bauern im Bauernheer ("Haufen") den wiederkehrenden Christus.  
 
In den Thesen von Martin Luther ([[1515]]) sahen vor allem die bäuerliche Bevölkerung eine Ermunterung, sich von der Obrigkeit und Klerus zu befreien. Als dann Thomas Müntzer<ref>Der Theologe, Reformator und Revolutionär unterstützte die gewaltsame der Bauern aus einer als ungerecht empfundenen Gesellschaftsordnung; Quelle "Rebellion 1525", Seite 58</ref> [[1524]] in Allstedt in Thüringen den "Bund der Auserwählten" gründete, der sich dem Kampf gegen die Gottlosen verschrieb, war es der Startschuss zu einer Reihe von Aufständen in der Mitte und im Süden des [[Reich]]s. Müntzer sah in den Bauern im Bauernheer ("Haufen") den wiederkehrenden Christus.  
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Die Unruhen im Fürsterzbistum Salzburg entstanden erst in Folge verschiedener Kriege von Bauern und Aufständen von Bergleuten (z. B. in Schwaz oder am Brenner in Tirol), die [[1524]] in verschiedenen Teilen des süddeutschen Kulturraumes ausgebrochen waren. [[1525]] geriet die Situation im Süden des Reichs außer Kontrolle, Adelssitze und Klöster wurden von den Bauern geplündert und in Brand gesteckt. Brennpunkte waren das Allgäu, das Elsass, Schwaben, [[Württemberg]], das Bodenseegebiet und Thüringen.<ref>"Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.", Seite 58</ref>
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Die Unruhen im Fürsterzbistum Salzburg entstanden erst in Folge verschiedener Kriege von Bauern und Aufständen von Bergleuten (z. B. in [[Schwaz]] oder am Brenner in Tirol), die [[1524]] in verschiedenen Teilen des süddeutschen Kulturraumes ausgebrochen waren. [[1525]] geriet die Situation im Süden des Reichs außer Kontrolle, Adelssitze und Klöster wurden von den Bauern geplündert und in Brand gesteckt. Brennpunkte waren das Allgäu, das Elsass, Schwaben, [[Württemberg]], das Bodenseegebiet und Thüringen.<ref>"Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.", Seite 58</ref>
    
Es wurden die Truppen des Schwäbischen Bundes<ref>Der Schwäbische Bund war ein auf Veranlassung von Kaiser Friedrich III. gegründetes Landfriedensbündnis süddeutscher Fürsten, Ritter und Reichsstädte. Dieses Bündnis zur Friedensexekution tagte meist in [[Augsburg]], Ulm oder Nördlingen. Quelle "Rebellion 1525", Seite 60f</ref> aktiviert. Das war ein Landfriedensbündnis süddeutscher Ritter, Fürsten und Reichsstädte. Die Truppen des Schwäbischen Bundes sollten dann auch im Salzburger Bauernkrieg eine entscheidende Rolle spielen. Die Kriege im Süddeutschen Raum wurden unter Führung von Georg III. von Waldburg-Zeil, der den Spitznamen "Bauernjörg" hatte, gnadenlos geführt und erstickt. So schlug er am [[12. Mai]] 1525 ein zwölftausend Mann starkes Bauernheer. Durch weitere Erfolge des Heeres des Schwäbischen Bundes war der Bauernkrieg rasch zu Ende.<ref>"Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.", Seite 62</ref>
 
Es wurden die Truppen des Schwäbischen Bundes<ref>Der Schwäbische Bund war ein auf Veranlassung von Kaiser Friedrich III. gegründetes Landfriedensbündnis süddeutscher Fürsten, Ritter und Reichsstädte. Dieses Bündnis zur Friedensexekution tagte meist in [[Augsburg]], Ulm oder Nördlingen. Quelle "Rebellion 1525", Seite 60f</ref> aktiviert. Das war ein Landfriedensbündnis süddeutscher Ritter, Fürsten und Reichsstädte. Die Truppen des Schwäbischen Bundes sollten dann auch im Salzburger Bauernkrieg eine entscheidende Rolle spielen. Die Kriege im Süddeutschen Raum wurden unter Führung von Georg III. von Waldburg-Zeil, der den Spitznamen "Bauernjörg" hatte, gnadenlos geführt und erstickt. So schlug er am [[12. Mai]] 1525 ein zwölftausend Mann starkes Bauernheer. Durch weitere Erfolge des Heeres des Schwäbischen Bundes war der Bauernkrieg rasch zu Ende.<ref>"Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.", Seite 62</ref>