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[[Datei:Iuvavum - Alltag im römischen Salzburg.jpg|thumb| {{PAGENAME}}]]Buchtipp '''Iuvavum - Alltag im römischen Salzburg'''.

:'''Autor:''' [[Clemens M. Hutter]]
:'''Verlag:''' [[Verlag Anton Pustet]]
:'''Erscheinungsjahr:''' 2012
:ISBN 978-3-7025-0666-7

==Rezension 1==
'''Eine Vergnügliche Zeitreise ins antike Salzburg'''

Wer denkt, Zeitreisen sind unmöglich, der irrt und hat nicht das Buch „[http://www.pustet.at/Iuvavum_33_p233.html Iuvavum – Alltag im römischen Salzburg]“ von [[Clemens M. Hutter]] gelesen.
Der Autor und Kulturforscher nimmt den Leser mit auf einen Trip in die Antike und landet mit ihm in der Salzachmetropole bevor ein gewisser Rupert hier tätig wurde.
In lebendiger, bildhafter Sprache beweist Clemens Hutter wahre Meisterschaft wenn es darum geht, das Leben in [[Iuvavum]] vor 1.500 Jahren wieder auferstehen zu lassen. Mit einer gehörigen Portion Humor und ausgeprägtem Sinn für das Besondere schreitet der Leser zusammen mit dem Autor durch die Gassen des antiken [[Salzburg]] und wundert sich, dass heute nur noch so wenig von der einstigen römischen Stadt zu erkennen ist.

Doch nicht nur Salzburg und die Provinz [[Noricum]] am Ende der Römerherrschaft erleben durch den ausführlich bebilderten Band aus dem [[Verlag Anton Pustet]] eine buchtechnische Renaissance. Clemens Hutter gibt uns auch eine anschauliche, vergnügliche Lehrstunde in antiker Geschichte. Immer wieder berichtet er vom Leben der [[Römer]] in dem riesigen Reich, das sich vom Orient bis zu den britischen Inseln erstreckte, um danach diese Erkenntnisse auf die Stadt Iuvavum umzumünzen. Er zieht Vergleiche aus dem praktischen Leben der „Antiker“ zur heutigen Zeit, die uns klar die beachtlichen Leistungen und durchwegs schwierigen Lebensbedingungen der Altvorderen vor Augen führen. Zwei Beispiele hierzu bilden seine Ausführungen über den Straßenbau und das Münzwesen der Römer.

Wer es gerne kompakt hat, der findet am Ende eines jeden Kapitels eine Textbox, wo wichtige Infos zum jeweiligen Thema zusammengefasst sind.
Wenn Clemens Hutter gelegentlich ein wenig zu viel mit Zahlen um sich wirft, ist ihm das durchaus zu verzeihen. Vor allem wenn man sich an seinem frischen, augenzwinkernden Erzählstil erfreut, der dem Leser immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

Also, Platz nehmen in der Zeitmaschine „Iuvavum – Alltag im römischen Salzburg“ und sich hineinziehen lassen in die Welt der Salzachmetropole vor eineinhalb Jahrtausenden. Es macht nicht nur ungemein viel Spaß, mit Clemens Hutter den antiken Salzburgern bei ihrem Alltag über die Schulter zu schauen, sondern es gibt auch Dinge zu entdecken, die selbst gut informierte Einheimische mit dem einen oder anderen „Oha“ aufmerken lassen!
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