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| | | colspan="2" | [[Datei:Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht 1.jpg|thumb|center|380px|Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht Neubau.]] | | | colspan="2" | [[Datei:Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht 1.jpg|thumb|center|380px|Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht Neubau.]] |
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| − | ! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Schuldaten<ref>[http://www.lsr-sbg.gv.at/quicklinks/schulsuche/?searchdetail=1&id=30000876 www.lsr-sbg.gv.at]</ref> | + | ! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Schuldaten<ref>[https://web.archive.org/web/20220703045600/http://www.lsr-sbg.gv.at/quicklinks/schulsuche/?searchdetail=1&id=30000876 Ehemalige Website des Landesschulrates für Salzburg, Schuldaten: Akademisches Gymnasium]</ref> |
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| | | Direktor:||Mag. [[Klaus Schneider]] | | | Direktor:||Mag. [[Klaus Schneider]] |
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| − | Das '''Akademische Gymnasium''' auf dem [[Rainberg]] in der [[Stadt Salzburg]] geht auf das Schola St. Petri bzw. das Salzburger Gymnasium zurück und ist daher die älteste [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] in Salzburg. | + | Das '''Akademische Gymnasium''' auf dem [[Rainberg]] in der [[Stadt Salzburg]] geht auf die Schola St. Petri bzw. das Salzburger Gymnasium zurück und ist daher die älteste [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] in Salzburg. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| | ''Hauptartikel [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums]] | | ''Hauptartikel [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums]] |
| − | [[File:Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht 3.jpg|thumb|Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht nach Neubau 2016.]] | + | [[File:Akademisches Gymnasium Salzburg Außenansicht 3.jpg|thumb|Akademisches Gymnasium Salzburg, Außenansicht nach Neubau 2016.]] |
| − | [[File:Akademisches Gymnasium Salzburg Innenansicht 2.jpg|thumb|Akademisches Gymnasium Salzburg Innenansicht nach Neubau 2016.]] | + | [[File:Akademisches Gymnasium Salzburg Innenansicht 2.jpg|thumb|Akademisches Gymnasium Salzburg, Innenansicht nach Neubau 2016.]] |
| − | Zusammen mit Gründung der [[Benediktineruniversität Salzburg]] wurde am [[20. September]] [[1617]] von [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] auch die ''Schola St. Petri'' gegründet, um Anwärter für die Universität heranzubilden. Es befand sich dort, wo heute der [[Stiftskeller St. Peter|Stiftskeller]] steht. | + | Zusammen mit Gründung der [[Benediktineruniversität Salzburg]] wurde am [[20. September]] [[1617]] von [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] auch die ''Schola St. Petri'' gegründet, um Anwärter für die Universität heranzubilden. Sie befand sich dort, wo heute der [[Stiftskeller St. Peter|Stiftskeller]] steht. |
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| − | Im [[Frauengarten]], der von [[Stift St. Peter]] schon [[1599]] an den [[Fürsterzbischof]] abgetreten worden war, erfolgte am [[14. Mai]] [[1618]] der Baubeginn mit der Grundsteinlegung am [[Sacellum]]. Auch das ''Collegium academicum'', die Unterkünfte für die Professoren, wurde gebaut und konnte bereits [[1621]] eingezogen werden. Danach kam der Bau nur schleppend voran. [[1631]] wurde die [[Große Aula]] fertig gestellt. Erst [[1655]] erfolgte die Fertigstellung des Studiengebäudes der [[Alten Universität]]. | + | Im [[Frauengarten]], der von [[Stift St. Peter]] schon [[1599]] an den [[Fürsterzbischof]] abgetreten worden war, erfolgte am [[14. Mai]] [[1618]] der Baubeginn mit der Grundsteinlegung am [[Sacellum]]. Auch das ''Collegium academicum'', die Unterkünfte für die Professoren, wurde gebaut und konnte bereits [[1621]] bezogen werden. Danach kam der Bau nur schleppend voran. [[1631]] wurde die [[Große Aula]] fertig gestellt. Erst [[1655]] erfolgte die Fertigstellung des Studiengebäudes der [[Alten Universität]]. |
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| | [[1625]] wurde die Schola St. Petri, aus dem sich das ''Humanistische Gymnasium'' entwickeln sollte, der neu gegründeten Universität angegliedert und im sogenannten Studiengebäude am [[Universitätsplatz]] im zweiten Stock eingerichtet. | | [[1625]] wurde die Schola St. Petri, aus dem sich das ''Humanistische Gymnasium'' entwickeln sollte, der neu gegründeten Universität angegliedert und im sogenannten Studiengebäude am [[Universitätsplatz]] im zweiten Stock eingerichtet. |
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| − | Der ''[[Präfekten des Benediktiner-Gymnasiums|Präfectus Gymnasii]]'', der Schulleiter, war dem Rektor der Universität unterstellt und hat dem akademischen Senat angehört. Das Gymnasium war die Vorstufe der Universität und mit dieser eng verbunden. Die Schüler und Studenten wurden im [[Collegium Marianum]] und im [[Collegium Rupertinum]], später auch im [[Collegium Virgilianum]] versorgt. | + | Der ''[[Präfekten des Benediktiner-Gymnasiums|Präfectus Gymnasii]]'', der Schulleiter, war dem [[Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg|Rektor der Universität]] unterstellt und gehörte dem akademischen Senat an. Das Gymnasium war die Vorstufe der Universität und mit dieser eng verbunden. Die Schüler und Studenten wurden im [[Collegium Marianum]] und im [[Collegium Rupertinum]], später auch im [[Collegium Virgilianum]] versorgt. |
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| − | Das Gymnasium wurde als Lateinschule gegründet. Der Unterricht wurde ausschließlich in Latein abgehalten. Die Vorbereitung darauf war die ''Principii'' oder die ''parva schola'' für Kinder, deren Eltern keinen teuren Privatunterricht bezahlen konnten. Erst gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s nahm die Gepflogenheit, in der Schule Latein als Umgangssprache zu verwenden, ab. | + | Das Gymnasium wurde als Lateinschule gegründet. Der Unterricht wurde ausschließlich in Latein abgehalten. Die Vorbereitung darauf waren die ''Principii'' oder die ''parva schola'' für Kinder, deren Eltern keinen teuren Privatunterricht bezahlen konnten. Erst gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s nahm die Gepflogenheit, in der Schule Latein als Umgangssprache zu verwenden, ab. |
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| − | In Österreich gibt es fünf Akademische Gymnasien: das älteste ist in Linz (1542), Wien und Innsbruck (1553), Graz (1573) und das jüngste in Salzburg (1617). | + | In [[Österreich]] gibt es fünf Akademische Gymnasien: das älteste ist in [[Linz]] (1542), gefolgt von [[Wien]] und Innsbruck (1553) sowie Graz (1573), das jüngste in Salzburg (1617). |
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| − | Seit der Eingliederung nach Österreich ist die Bezeichnung "Salzburger Gymnasium" verschwunden. Es wurde nun als ''K.K. Gymnasium'', ab 1860? ''K.k. Staatsgymnasium'', nach dem Ende der [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] nur mehr ''Staatsgymnasium'', ab 1922 dann als ''Bundesgymnasium'' bezeichnet, wobei es in der [[NS-Zeit]] wieder ''Staatsgymnasium'' hieß. | + | Seit der Eingliederung nach Österreich ist die Bezeichnung "Salzburger Gymnasium" verschwunden. Es wurde nun als ''K.K. Gymnasium'', ab 1860? [[Die Verwendung von k. (u.) k.|''K.k.]] Staatsgymnasium'', nach dem Ende der [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] nur mehr ''Staatsgymnasium'', ab 1922 dann als ''Bundesgymnasium'' bezeichnet, wobei es in der [[NS-Zeit]] wieder ''Staatsgymnasium'' hieß. |
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| − | Immer wieder kam es unter den Schülern auch zu Epidemien, u. a. im Herbst 1865, als viele Schüler und Lehrer an Typhus erkrankten. In Folge starben die Schüler Ignaz Thanner, Arthur Stadt, Joseph Scharfetter, Johann Mazelsberger, Ludwig Buchleitner, Martin Edmayr, Johann Hartinger und Johann Kainzner. Im Weiteren noch Professor P. Prior Conrad Reitsamer und Dr. Joseph Walcher, die gewesenen Professoren P. Jakob Gries und P. Dr. Theodor Stabell, und der Schuldiener Anton Signitzer.<ref>''Sechzehntes Programm des kaiserlich königlichen Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse der Schuljahres 1866''. Veröffentlicht am 14. Juli 1866 durch den Direktor des Gymnasiums, Dr. [[Hermenegild Kottinger]]. Salzburg: [[Salzburger Druckerei|Zaunrithische Buchdruckerei]], S. 47f.</ref> | + | Immer wieder kam es unter den Schülern auch zu Epidemien, u. a. im Herbst [[1865]], als viele Schüler und Lehrer an Typhus erkrankten; es starben die Schüler Ignaz Thanner, Arthur Stadt, Joseph Scharfetter, Johann Mazelsberger, Ludwig Buchleitner, Martin Edmayr, Johann Hartinger und Johann Kainzner, im Weiteren noch Professor P. Prior Conrad Reitsamer und Dr. Joseph Walcher, die gewesenen Professoren P. Jakob Gries und P. Dr. Theodor Stabell, und der Schuldiener Anton Signitzer.<ref>''Sechzehntes Programm des kaiserlich königlichen Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse der Schuljahres 1866''. Veröffentlicht am 14. Juli 1866 durch den Direktor des Gymnasiums, Dr. [[Hermenegild Kottinger]]. Salzburg: [[Salzburger Druckerei|Zaunrithische Buchdruckerei]], S. 47f.</ref> |
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| | [[1922]] maturierte das erste Mädchen. | | [[1922]] maturierte das erste Mädchen. |
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| − | Mit Entschließung des Bundesministers vom [[22. Juni]] [[1964]] wurde der Schule offiziell der Name ''Akademisches Gymnasium Salzburg'' verliehen.<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 140.</ref> Die Bezeichnung ''Humanistisches Gymnasium'' blieb jedoch weiter gebräuchlich. Im selben Jahr wurde das Akademische Gymnasium auch für Mädchen geöffnet. | + | Mit Entschließung des Bundesministers vom [[22. Juni]] [[1964]] wurde der Schule offiziell der Name ''Akademisches Gymnasium Salzburg'' verliehen.<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 140.</ref> Die Bezeichnung ''[[Humanistisches Gymnasium]]'' blieb jedoch weiter gebräuchlich. Ebenfalls im Jahr 1964 wurde das Akademische Gymnasium auch für Mädchen geöffnet. |
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| − | Das Schulorganisationsgesetz von [[1962]] brachte eine große Veränderung beim Fremdsprachenunterricht. Ab damals wurde Englisch ab der 1. Klasse, Latein ab der 3. Klasse und Griechisch ab der 5. Klasse unterrichtet. Ab diesem Zeitpunkt war das Akademisches Gymnasium Salzburg das einzige Gymnasium, dass Griechisch ab der 5. Klasse in einer rein humanistischen Oberstufe vorsah. | + | Das Schulorganisationsgesetz von [[1962]] brachte eine große Veränderung beim Fremdsprachenunterricht. Ab damals wurde Englisch ab der 1. Klasse, Latein ab der 3. Klasse und Griechisch ab der 5. Klasse unterrichtet. Ab diesem Zeitpunkt war das Akademische Gymnasium Salzburg das einzige Gymnasium, das Griechisch ab der 5. Klasse in einer rein humanistischen Oberstufe vorsah. |
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| − | Bis [[1976]] war das Akademisches Gymnasium am [[Universitätsplatz]] in der [[Altstadt]] untergebracht. Seit Wiedererrichtung der [[Universität Salzburg]] herrschte großer Andrang an Schülern. Es gab zu wenige Schulräume, zu wenig Raum für die zahlreichen Kustodien, zu wenige Toiletten, nur ein improvisiertes Schulbuffet und das Mobiliar stammte aus den [[1930]]er Jahren. | + | Bis [[1976]] war das Akademisches Gymnasium am [[Universitätsplatz]] in der [[Altstadt]] untergebracht. Seit Wiedererrichtung der [[Universität Salzburg]] herrschte großer Andrang an Schülern. Es gab zu wenige Schulräume, zu wenig Raum für die zahlreichen Kustodien, zu wenige Toiletten, nur ein improvisiertes Schulbuffet und das Mobiliar stammte aus den [[1930]]er-Jahren. |
| | [[Datei:Akademisches_Gymnasium_Salzburg_30_Juni_2012_001.jpg|thumb|2012 vor Neubau.]] | | [[Datei:Akademisches_Gymnasium_Salzburg_30_Juni_2012_001.jpg|thumb|2012 vor Neubau.]] |
| − | In den Weihnachtsferien [[1976]] übersiedelte die Schule in einen Schul-Neubau, errichtet [[1973]] bis [[1975]] auf dem 28.000 m² großen Gelände eines um [[1900]] stillgelegten Steinbruchs am [[Rainberg]]. Die Architekten waren Dipl. [[Fritz Kohlbacher]], Mag. arch. [[Hermann Liebl]] und Mag. arch. [[Rudolf Scheiber]]. Die neue Schule war für 540 Knaben und 160 Mädchen geplant - so ist auch die spätere Misere bei den Mädchentoiletten zu verstehen. | + | In den Weihnachtsferien [[1976]] übersiedelte die Schule in einen Schul-Neubau, errichtet [[1973]] bis [[1975]] auf dem 28.000 m² großen Gelände eines um [[1900]] stillgelegten Steinbruchs am [[Rainberg]]. Die Architekten waren Dipl.-Ing. [[Fritz Kohlbacher]], Mag. arch. [[Hermann Liebl]] und Mag. arch. [[Rudolf Scheiber]]. Die neue Schule war für 540 Knaben und 160 Mädchen geplant - so ist auch die spätere Misere bei den Mädchentoiletten zu verstehen. |
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| | Im Zuge der Schulreform fand von 1973/74 bis 1992/93 der Schulversuch Modell II statt, der auf Begabtenförderung ausgerichtet war. In den Fremdsprachen und in Mathematik gab es eine 1. Leistungsgruppe, jahrgangsübergreifend geführt. Für die mündliche Reifeprüfung musste ein Schwerpunktfach, also ein Pflichtfach zusammen mit einem Wahlpflichtfach gewählt werden. Nach Abschluss der 7. Klasse konnten - bei entsprechendem Schulerfolg - in maximal zwei der Fächer Geschichte, Geografie oder Chemie ein Teilreifeprüfung vorgezogen werden. | | Im Zuge der Schulreform fand von 1973/74 bis 1992/93 der Schulversuch Modell II statt, der auf Begabtenförderung ausgerichtet war. In den Fremdsprachen und in Mathematik gab es eine 1. Leistungsgruppe, jahrgangsübergreifend geführt. Für die mündliche Reifeprüfung musste ein Schwerpunktfach, also ein Pflichtfach zusammen mit einem Wahlpflichtfach gewählt werden. Nach Abschluss der 7. Klasse konnten - bei entsprechendem Schulerfolg - in maximal zwei der Fächer Geschichte, Geografie oder Chemie ein Teilreifeprüfung vorgezogen werden. |
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| | Seit [[2014]]/[[2015|15]] wird in den Allgemeinbildenden Höheren Schulen eine [[Zentralmatura]] durchgeführt. | | Seit [[2014]]/[[2015|15]] wird in den Allgemeinbildenden Höheren Schulen eine [[Zentralmatura]] durchgeführt. |
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| − | Zwischen [[2014]] und [[2016]] wurde das Schulgebäude in der [[Sinnhubstraße]] generalsaniert und baulich um ein zweites Obergeschoss erweitert. Lediglich die Grundstrukturen des Gebäudes aus 1975 blieben erhalten. Für die drei Jahre dauernde Zeit des Umbaus übersiedelte das Akademische Gymnasium in ein Ausweichquartier am [[Mühlbacherhofweg]]. | + | Zwischen 2014 und [[2016]] wurde das Schulgebäude in der [[Sinnhubstraße]] generalsaniert und baulich um ein zweites Obergeschoss erweitert. Lediglich die Grundstrukturen des Gebäudes aus 1975 blieben erhalten. Für die drei Jahre dauernde Zeit des Umbaus übersiedelte das Akademische Gymnasium in ein Ausweichquartier am [[Mühlbacherhofweg]]. |
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| | Seit [[2017]] befindet sich das Akademische Gymnasium wieder am Fuß des Rainberges. | | Seit [[2017]] befindet sich das Akademische Gymnasium wieder am Fuß des Rainberges. |
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| − | Vom 5. bis zum 11. November 2017 feierte das Akademische Gymnasium Salzburg das 400-Jahr-Jubiläum. | + | Vom 5. bis zum 11. November 2017 feierte das Akademische Gymnasium Salzburg sein 400-Jahr-Jubiläum. |
| | [[Datei:Akademisches_Gymnasium_Salzburg_30_Juni_2012.jpg|thumb|900px|center|Gesamtansicht des Gebäudekomplexes 2012 vor Neubau.]] | | [[Datei:Akademisches_Gymnasium_Salzburg_30_Juni_2012.jpg|thumb|900px|center|Gesamtansicht des Gebäudekomplexes 2012 vor Neubau.]] |
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| | Direktoren waren seither: | | Direktoren waren seither: |
| | * [[1849]]–1850: P. [[Heinrich Schuhmacher]] [[OSB]] (provisorisch) | | * [[1849]]–1850: P. [[Heinrich Schuhmacher]] [[OSB]] (provisorisch) |
| − | * [[1850]]–1867: Dr. [[Hermenegild Kottinger]]<ref>[[Landes-Gesetz- und Regierungs-Blatt für das Herzogthum Salzburg]], Jahrgang 1851, [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=18510004&seite=00000091 Erlaß Nr. 59.]</ref> | + | * [[1850]]–1867: Dr. [[Hermenegild Kottinger]]<ref>[[Landes-Gesetz- und Regierungs-Blatt für das Herzogthum Salzburg]], Jahrgang 1851, [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=18510004&seite=00000091 Nr. 59: ''Erlaß des Statthalters'' betreffend ''Besetzung von Directorenstellen'']</ref> |
| − | * [[1867]]–1870: Dr. [[Laurenz Karl Sieber|Karl Sieber]] (provisorisch)<ref>Artikel [[Hermenegild Kottinger]].</ref> | + | * [[1867]]–1870: Dr. [[Karl Sieber|Karl Sieber]] (provisorisch)<ref>Artikel [[Hermenegild Kottinger]].</ref> |
| | * [[1870]]–1882: Dr. [[Hermann Pick]]<ref>Artikel [[Hermann Pick]].</ref> | | * [[1870]]–1882: Dr. [[Hermann Pick]]<ref>Artikel [[Hermann Pick]].</ref> |
| | * [[1882]]–1886: [[Josef Steger (Gymnasialdirektor)|Joseph Steger]]<ref>Artikel [[Josef Steger]].</ref> | | * [[1882]]–1886: [[Josef Steger (Gymnasialdirektor)|Joseph Steger]]<ref>Artikel [[Josef Steger]].</ref> |
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| | == Neubau 2014 == | | == Neubau 2014 == |
| | [[Datei:Akad. Gymn., Abbruch.jpg|thumb|Abbruch eines Gebäudeteils des Akademischen Gymnasiums.]] | | [[Datei:Akad. Gymn., Abbruch.jpg|thumb|Abbruch eines Gebäudeteils des Akademischen Gymnasiums.]] |
| − | [[Datei:Akademisches_Gymnasium_Salzburg_30_Juni_2012_002.jpg|thumb|Kriegerdenkmal am Akademischen Gymnasium 2012.]] | + | [[Datei:Akademisches_Gymnasium_Salzburg_30_Juni_2012_002.jpg|thumb|Kriegerdenkmal am Akademischen Gymnasium (2012).]] |
| − | 2014 wurde mit dem Neubau des Akademischen Gymnasiums begonnen, das für die Zeit des Baus umzieht. Im Frühjahr 2017 waren die Renovierungsarbeiten in der [[Sinnhubstraße]] abgeschlossen sein. | + | 2014 wurde mit dem Neubau des Akademischen Gymnasiums begonnen, das für die Zeit des Baus umzieht. Im Frühjahr 2017 waren die Renovierungsarbeiten in der [[Sinnhubstraße]] abgeschlossen. |
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| | Drei Wochen dauerte im Sommer 2014 der Umzug des Akademischen Gymnasiums vom Rainberg in das Ausweichquartier am [[Mühlbacherhofweg]] in [[Nonntal]]. "''Die Spedition war fast rund um die Uhr im Einsatz. Immerhin mussten sämtliche Kästen, rund 900 Stühle und 400 Tische in das neue Quartier gebracht werden''", sagt der Direktor des Akademischen Gymnasiums, Klaus Schneider. Die ehemals von der [[Universität Salzburg]] genutzten Gebäude wurden von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) adaptiert und miteinander verbunden. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund drei Millionen Euro. | | Drei Wochen dauerte im Sommer 2014 der Umzug des Akademischen Gymnasiums vom Rainberg in das Ausweichquartier am [[Mühlbacherhofweg]] in [[Nonntal]]. "''Die Spedition war fast rund um die Uhr im Einsatz. Immerhin mussten sämtliche Kästen, rund 900 Stühle und 400 Tische in das neue Quartier gebracht werden''", sagt der Direktor des Akademischen Gymnasiums, Klaus Schneider. Die ehemals von der [[Universität Salzburg]] genutzten Gebäude wurden von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) adaptiert und miteinander verbunden. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund drei Millionen Euro. |
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| | * [[Kriegerdenkmal Akademisches Gymnasium]] | | * [[Kriegerdenkmal Akademisches Gymnasium]] |
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| − | == Literatur == | + | == Weblink == |
| − | * [[Claudia Niese|Niese, Claudia]]: [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg]], Festschrift mit Jahresbericht 2017, 2017
| + | {{homepage|https://www.akadgym.salzburg.at/}} |
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| − | == Weblinks ==
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| − | {{homepage|http://www.akadgym.salzburg.at/}} | |
| | == Quellen == | | == Quellen == |
| − | * [http://www.akadgym.salzburg.at/ Homepage, Akademisches Gymnasium Salzburg] | + | * [https://web.archive.org/web/20250000000000*/https://www.akadgym.salzburg.at/ Offizieller Webauftritt "Akademisches Gymnasium Salzburg", verschiedene Fassungen] |
| − | * [https://www.akad400.at/ Homepage, 400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg, 1617 - 2017] | + | * [[Claudia Niese|Niese, Claudia]]: [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg]], Festschrift mit Jahresbericht 2017 Salzburg 2017 |
| − | * [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg]], Festschrift mit Jahresbericht 2017, Salzburg 2017 | + | : [https://web.archive.org/web/20180811185313/https://www.akad400.at/ Akademisches Gymnasium Salzburg 400 Jahre. 1617–2017] |
| | * {{Wikipedia-de|Akademisches Gymnasium Salzburg}} | | * {{Wikipedia-de|Akademisches Gymnasium Salzburg}} |
| | * {{Quelle SW-SN|11. September 2014}} | | * {{Quelle SW-SN|11. September 2014}} |