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[[1852]] wurde den Schwestern die Obsorge in der [[Anstalt zur Er­ziehung weiblicher Dienstboten]] im [[Bruderhaus St. Sebastian]], [[1856]] die Pflege in der [[Salzburger Landes-Irrenanstalt für Geistessieche|Landes-Irrenanstalt]] in [[Mülln]], und [[1857]] die Kranken-Anstalt Maria Dorfen im [[Leprosenhaus Salzburg|Leprosenhaus]] übergeben. Seit [[1873]] hatten die Schwestern ein [[Herz-Jesu-Heim|Asyl]] errichtet für alte und gebrechliche Peronen "zur immerwährenden Hilfe Mariä"  in [[Riedenburg]] mit einer neuen [[Herz-Jesu-Asylkirche|Herz Jesu Kirche]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18800309&query=%22Anstalt+zur+Erziehung+weiblicher+Dienstboten%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. März 1880, Seite 3</ref>   
 
[[1852]] wurde den Schwestern die Obsorge in der [[Anstalt zur Er­ziehung weiblicher Dienstboten]] im [[Bruderhaus St. Sebastian]], [[1856]] die Pflege in der [[Salzburger Landes-Irrenanstalt für Geistessieche|Landes-Irrenanstalt]] in [[Mülln]], und [[1857]] die Kranken-Anstalt Maria Dorfen im [[Leprosenhaus Salzburg|Leprosenhaus]] übergeben. Seit [[1873]] hatten die Schwestern ein [[Herz-Jesu-Heim|Asyl]] errichtet für alte und gebrechliche Peronen "zur immerwährenden Hilfe Mariä"  in [[Riedenburg]] mit einer neuen [[Herz-Jesu-Asylkirche|Herz Jesu Kirche]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18800309&query=%22Anstalt+zur+Erziehung+weiblicher+Dienstboten%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. März 1880, Seite 3</ref>   
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Nach dem Tod von Mutter Ambrosia übernahm Schwester Vinzentia [[Maria Praxmarer|Praxmarer]] das Amt der Generaloberin. Sie spürte in sich den Wunsch, die ''Barmherzigen Schwestern'' von Salzburg mit der vom hl. Vinzenz und der hl. Luise gegründeten ''Gemeinschaft der "Töchter der christlichen Liebe"'' in Paris zu vereinigen. Diese Vereinigung wurde am [[1. August]] [[1882]] vollzogen. Ab diesem Zeitpunkt ist Salzburg eine Provinz der weltweiten Gemeinschaft der Töchter der christlichen Liebe mit dem Mutterhaus in Paris. Bestärkt im vinzentinischen Geist, wirkten die Schwestern trotz vieler Schwierigkeiten all die Jahre in den verschiedensten Orten der Diözese in Schulen, Kindergärten, Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Altenheimen und Krankenhäusern.
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Nach dem Tod von Mutter Ambrosia übernahm Schwester [[Vinzentia Praxmarer]] das Amt der Generaloberin. Sie spürte in sich den Wunsch, die ''Barmherzigen Schwestern'' von Salzburg mit der vom hl. Vinzenz und der hl. Luise gegründeten ''Gemeinschaft der "Töchter der christlichen Liebe"'' in Paris zu vereinigen. Diese Vereinigung wurde am [[1. August]] [[1882]] vollzogen. Ab diesem Zeitpunkt ist Salzburg eine Provinz der weltweiten Gemeinschaft der Töchter der christlichen Liebe mit dem Mutterhaus in Paris. Bestärkt im vinzentinischen Geist, wirkten die Schwestern trotz vieler Schwierigkeiten all die Jahre in den verschiedensten Orten der Diözese in Schulen, Kindergärten, Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Altenheimen und Krankenhäusern.
    
Eine der schwierigsten Zeiten waren die Kriegsjahre während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], die Zeit des [[Nationalsozialismus]]. Alle Schwestern, die in den Schulen und Kindergärten tätig waren, mussten ihr Arbeitsfeld verlassen. Mit der damaligen Visitatorin Schwester [[Anna Bertha Gräfin Königsegg|Anna Berta Königsegg]] hatte die Provinz in dieser Zeit eine Leitung, die es verstand. trotz aller Schwierigkeiten die Provinz sicher zu leiten.   
 
Eine der schwierigsten Zeiten waren die Kriegsjahre während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], die Zeit des [[Nationalsozialismus]]. Alle Schwestern, die in den Schulen und Kindergärten tätig waren, mussten ihr Arbeitsfeld verlassen. Mit der damaligen Visitatorin Schwester [[Anna Bertha Gräfin Königsegg|Anna Berta Königsegg]] hatte die Provinz in dieser Zeit eine Leitung, die es verstand. trotz aller Schwierigkeiten die Provinz sicher zu leiten.