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* Die Radlobby ist naturgemäß gegen eine Gebühr. Und die E-Biker selbst? Hannes Oberauer und Peter Pöchersdorfer (die bei einem Lokalaugenschein der SN Ende September 2023 befragt wurden) fänden "maximal fünf Euro in Ordnung". Sie würden sich aber mehr Ladepunkte wünschen.  
 
* Die Radlobby ist naturgemäß gegen eine Gebühr. Und die E-Biker selbst? Hannes Oberauer und Peter Pöchersdorfer (die bei einem Lokalaugenschein der SN Ende September 2023 befragt wurden) fänden "maximal fünf Euro in Ordnung". Sie würden sich aber mehr Ladepunkte wünschen.  
 
* Ähnlich sieht das Josef Kendler aus [[Bruck an der Großglocknerstraße]]: "Eine kleine Maut wäre okay." Dass er aber für das Aufladen seines Rades neuerdings zahlen muss, findet er nicht in Ordnung. "Da geht es mir nicht ums Geld, aber das ist eine Frechheit."
 
* Ähnlich sieht das Josef Kendler aus [[Bruck an der Großglocknerstraße]]: "Eine kleine Maut wäre okay." Dass er aber für das Aufladen seines Rades neuerdings zahlen muss, findet er nicht in Ordnung. "Da geht es mir nicht ums Geld, aber das ist eine Frechheit."
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=== 2025: Großglockner Hochalpenstraße ruft Radfahrer zu Fahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten auf ===
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Die Großglockner Hochalpenstraße verzeichnet in den vergangenen Jahren eine stetig steigende Anzahl an Radfahrern – nicht zuletzt aufgrund des Booms von E-Bikes, der auch weniger geübten Sportlern die Auffahrt
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ermöglicht. Die Kehrseite dieser Entwicklung: ein spürbarer Anstieg von gefährlichen Verkehrssituationen und Unfällen.
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Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – insbesondere der Radfahrer – zu erhöhen, setzt die GROHAG (Großglockner Hochalpenstraßen AG) auf gezielte Aufklärung statt auf restriktive Maßnahmen wie zeitlich begrenzte Mautregelungen. Radfahrer werden daher eindringlich gebeten, die Straße bevorzugt zu verkehrsärmeren Tagesrandzeiten zu nutzen. Derzeit fahren 80 % der Radfahrer zur Hauptverkehrszeit.
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"Die Auffahrt sollte idealerweise frühmorgens zwischen 06:00 und 07:00 Uhr – spätestens jedoch bis 08:00 Uhr – oder alternativ ab 15:00 Uhr am Nachmittag erfolgen", empfiehlt Dr. [[Johannes Hörl]], Vorstand der GROHAG. Zu diesen Zeiten ist das Verkehrsaufkommen deutlich geringer, was sowohl die Sicherheit erhöht als auch das Naturerlebnis intensiver macht.
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Die Informationskampagne wird in enger Abstimmung mit Experten durch verschiedene Kanäle wie Website, soziale Medien und direkte Kommunikation vor Ort begleitet.<ref>Presseaussendung der GROHAG vom 14. Juli 2025</ref>
    
== Reportage ==
 
== Reportage ==