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Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern, in Osttirol allerdings mit Fragezeichen. In Oberösterreich kommt der Segelfalter in ähnlichen Lagen wie in Salzburg in den Kalkalpen vor. Es sind aber auch zahlreiche alte Nachweise aus allen übrigen Landesteilen bekannt (Kusdas & Reichl 1973). In Bayern ist die Art ebenfalls in allen Landesteilen nachgewiesen, rezent aber nur in den Kalkalpen (z. B. im Berchtesgadener Land), sowie im Schichtstufenland (Haslberger & Segerer 2016).
 
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern, in Osttirol allerdings mit Fragezeichen. In Oberösterreich kommt der Segelfalter in ähnlichen Lagen wie in Salzburg in den Kalkalpen vor. Es sind aber auch zahlreiche alte Nachweise aus allen übrigen Landesteilen bekannt (Kusdas & Reichl 1973). In Bayern ist die Art ebenfalls in allen Landesteilen nachgewiesen, rezent aber nur in den Kalkalpen (z. B. im Berchtesgadener Land), sowie im Schichtstufenland (Haslberger & Segerer 2016).
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==Weblinks==
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==Biologie und Gefährdung==
*[http://www.nkis.info/nkis/extaustaxonverbreitungshow.cgi?uid=sbgwiki46&tax=6546&karte=5&lang=g Verbreitung in Salzburg]
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Zur Biologie des Segelfalters in Salzburg sind kaum Daten vorhanden. Die Eier werden einzeln bevorzugt an Blätter von Schlehe (''[[Prunus spinosa]]''), aber auch an andere Rosaceae abgelegt, an der auch die Raupen fressen. Die Imagines sind starke Flieger, die auch immer wieder in der Gegend umherstreifen und dabei auch in ungeeigneten Biotopen angetroffen werden könnten. Sie benötigen ausreichende Nektarquellen, wobei die Blüten auch die schweren Tieren tragen können müssen. Aus diesem Grund werden gerne verschiedene Disteln zur Nektaraufnahme angeflogen.
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In Salzburg gilt die Art in der Stadt Salzburg und im Alpenvorland und der Flyschzone als ausgestorben (Gros 2023, Embacher et al. 2024), in den Kalkalpen als vom Aussterben bedroht (Einstufung CR nach Embacher et al. 2024).
    
==Quelle ==
 
==Quelle ==