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| | Die "Grande Dame" des österreichischen zeitgenössischen Tanzes aus Salzburg, wie sie von der Fachpresse bezeichnet wurde, kreiiert seit 1990 Tanztheater. Die Stücke sind durchwegs einem expressiven, theatralen Stil verpflichtet, Humor und Pathos stehen oft dicht beieinander, immer auch verwoben mit einem entschieden gesellschaftskritischen Engagement. | | Die "Grande Dame" des österreichischen zeitgenössischen Tanzes aus Salzburg, wie sie von der Fachpresse bezeichnet wurde, kreiiert seit 1990 Tanztheater. Die Stücke sind durchwegs einem expressiven, theatralen Stil verpflichtet, Humor und Pathos stehen oft dicht beieinander, immer auch verwoben mit einem entschieden gesellschaftskritischen Engagement. |
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| − | Dem enger werdenen Maschennetz systemischen Sachzwangs setzt sie die Konfrontation mit den Produktionsbedingungen der sogenannten 'Dritten Welt' entgegen. Durch viele künstlerische Produktionen in Indien, Uzbekistan, Ägypten oder im Senegal macht sie nicht nur Erfahrungen im realen 'Draußen' - sondern holt diese Erfahrungen herein in unseren zunehmend hermetischen Gesellschaftsraum. Sie ist in Europa, in Afrika und Asien bei renommierten Festivals zu Gast. | + | Dem enger werdenen Maschennetz systemischen Sachzwangs setzt sie die Konfrontation mit den Produktionsbedingungen der sogenannten 'Dritten Welt' entgegen. Durch viele künstlerische Produktionen in [[Indien]], Uzbekistan, Ägypten oder im Senegal macht sie nicht nur Erfahrungen im realen 'Draußen' - sondern holt diese Erfahrungen herein in unseren zunehmend hermetischen Gesellschaftsraum. Sie ist in Europa, in Afrika und Asien bei renommierten Festivals zu Gast. |
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| | ==Die Tanz Kompanie== | | ==Die Tanz Kompanie== |
| − | Seit [[1989]] ist Editta Braun mit ihren bisher 15 abendfüllenden und 10 kürzeren Stücken in Europa und in Nordafrika, Zentralasien, [[Japan]] und [[Indien]] bei wichtigen Festivals zu Gast gewesen. | + | Seit [[1989]] ist Editta Braun mit ihren bisher 15 abendfüllenden und 10 kürzeren Stücken in Europa und in Nordafrika, Zentralasien, [[Japan]] und [[[[Indien]]]] bei wichtigen Festivals zu Gast gewesen. |
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| | Ihr emotionaler und expressiver, von unprätentiöser Ungeschliffenheit geprägter und energetischer choreographischer Stil wurde von der Fachpresse als Wende zur neuen Leichtigkeit bezeichnet, typisch ist der hohe Energielevel ihrer Arbeiten. Editta Braun führt ihr Publikum in eine Welt authentischer Gefühle. Die direkte und emotionale Kommunikation zwischen Tänzern und Publikum sind ebenso die Grundlagen ihrer Arbeit wie die Betonung der Individualität ihrer Interpreten. | | Ihr emotionaler und expressiver, von unprätentiöser Ungeschliffenheit geprägter und energetischer choreographischer Stil wurde von der Fachpresse als Wende zur neuen Leichtigkeit bezeichnet, typisch ist der hohe Energielevel ihrer Arbeiten. Editta Braun führt ihr Publikum in eine Welt authentischer Gefühle. Die direkte und emotionale Kommunikation zwischen Tänzern und Publikum sind ebenso die Grundlagen ihrer Arbeit wie die Betonung der Individualität ihrer Interpreten. |
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| − | Charakteristisch sind Editta Brauns enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Live-Musikern und ihre Zusammenarbeit mit Künstlern außerhalb Österreichs: Jean-Yves Ginoux, Thierry Zaboitzeff, Tänzer aus Frankreich, [[Luxemburg]], Deutschland, Indien, Algerien, Madagaskar und natürlich auch aus Österreich.Als herausragendste Zusammenarbeit kann diejenige mit der französischen Tanzlegende Jean Babilée hervorgehoben werden: Jean Babilée - der Rudolf Nurejew der Nachkriegszeit, für den Jean Cocteau u. a. "Le jeune homme et la mort" schuf. | + | Charakteristisch sind Editta Brauns enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Live-Musikern und ihre Zusammenarbeit mit Künstlern außerhalb Österreichs: Jean-Yves Ginoux, Thierry Zaboitzeff, Tänzer aus Frankreich, [[Luxemburg]], Deutschland, [[Indien]], Algerien, Madagaskar und natürlich auch aus Österreich.Als herausragendste Zusammenarbeit kann diejenige mit der französischen Tanzlegende Jean Babilée hervorgehoben werden: Jean Babilée - der Rudolf Nurejew der Nachkriegszeit, für den Jean Cocteau u. a. "Le jeune homme et la mort" schuf. |
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| | Seit [[1996]] arbeitet sie gemeinsam mit dem Komponisten Thierry Zaboitzeff an einem Austausch in beide Richtungen zwischen Choreographie und Komposition. | | Seit [[1996]] arbeitet sie gemeinsam mit dem Komponisten Thierry Zaboitzeff an einem Austausch in beide Richtungen zwischen Choreographie und Komposition. |