| | [[Datei:Telex mosaik reiseservice 1992.jpg|thumb|Beispiel eines Telex vom 13. Februar 1992. Mit rotem Farbband wurden die Telexnummern und Texte der eingehenden Nachricht geschrieben, mit schwarzem Farbband Nachrichten/Antworten des Empfängers. Umlaute konnten nicht geschrieben werden, sondern mussten mit ae, oe und ue umschrieben werden.]] | | [[Datei:Telex mosaik reiseservice 1992.jpg|thumb|Beispiel eines Telex vom 13. Februar 1992. Mit rotem Farbband wurden die Telexnummern und Texte der eingehenden Nachricht geschrieben, mit schwarzem Farbband Nachrichten/Antworten des Empfängers. Umlaute konnten nicht geschrieben werden, sondern mussten mit ae, oe und ue umschrieben werden.]] |
| − | Fernschreiber, auch Telex genannt war ein Datenübermittlungsverfahren, bei dem man auf einer Schreibmaschinentastatur fast alle Zeichen vorfand - nur aber alles in Kleinbuchstaben. Man musste "online" miteinander schreiben: das heißt, man wählte auf einer Telefonwählscheibe (später direkt auf der Tastatur) eine Telex-Nummer an, erhielt ein akustisches Signal, wenn die Verbindung hergestellt war (also am anderen Ende jemand saß und das Klingelzeichen gehört hatte), sendete seine einige Nummer (z. B. "6333285 mosak a" von [[mosaik reiseservice]]), dann schrieb man zeitgleich z. B. nach Indien (die Minute kostete damals etwa € 7.--): ein Buchstabe nach dem anderen wurde so abgesetzt oder empfangen. Wer schnell und gut Schreibmaschinenschreiben konnte, sparte viel Geld. | + | Fernschreiber, auch Telex genannt war ein Datenübermittlungsverfahren, bei dem man auf einer Schreibmaschinentastatur fast alle Zeichen vorfand - nur aber alles in Kleinbuchstaben. Man musste "online" miteinander schreiben: das heißt, man wählte auf einer Telefonwählscheibe (später direkt auf der Tastatur) eine Telex-Nummer an, erhielt ein akustisches Signal, wenn die Verbindung hergestellt war (also am anderen Ende jemand saß und das Klingelzeichen gehört hatte), sendete seine einige Nummer (z. B. "6333285 mosak a" von [[mosaik reiseservice]]), dann schrieb man zeitgleich z. B. nach [[Indien]] (die Minute kostete damals etwa € 7.--): ein Buchstabe nach dem anderen wurde so abgesetzt oder empfangen. Wer schnell und gut Schreibmaschinenschreiben konnte, sparte viel Geld. |
| | [[Datei:Bürotechnik einst und jetzt Fernschreiber 1981.jpg|thumb|Beispiel eines Fernschreibers, hier von der [[Swissair]] am Flughafen Zürich-Kloten im Oktober 1981.]] | | [[Datei:Bürotechnik einst und jetzt Fernschreiber 1981.jpg|thumb|Beispiel eines Fernschreibers, hier von der [[Swissair]] am Flughafen Zürich-Kloten im Oktober 1981.]] |