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| − | Irmgard Singh liebt Elefanten und Tiger. Beides Tiere, die in Indien leben. Womit wir bei der großen Leidenschaft der Ärztin sind: Indien ist das Land ihrer Träume, das Land, in dem sie mehr Zeit verbringen möchte und das sie seit der Kindheit nicht mehr loslässt. | + | Irmgard Singh liebt Elefanten und Tiger. Beides Tiere, die in [[Indien]] leben. Womit wir bei der großen Leidenschaft der Ärztin sind: Indien ist das Land ihrer Träume, das Land, in dem sie mehr Zeit verbringen möchte und das sie seit der Kindheit nicht mehr loslässt. |
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| − | Dass die ärztliche Leiterin des [[Tageshospiz Salzburg|Salzburger Tageshospiz]]es ausgerechnet in einem Inder den Mann fürs Leben gefunden hat, mag Zufall sein, könnte aber auch vom Schicksal eingefädelt worden sein. "Vielleicht war ein bisschen Schicksal dabei", meint Singh und lächelt. Denn ihren Mann Arun habe sie nicht während einer Indienreise kennengelernt, sondern beim Studium in München. Das Paar lebt auch nicht in Indien, sondern in Freilassing. Genauso wenig arbeitet Singh wie ursprünglich geplant als Entwicklungshelferin in Indien, sondern im Salzburger Tageshospiz. Dort ist sie seit neun Jahren täglich mit dem Tod konfrontiert. Für Laien eine schreckliche Vorstellung. Für Singh, die sich als lebensbejahenden und positiven Menschen bezeichnet, hingegen ein wichtiger und erfüllender Job. | + | Dass die ärztliche Leiterin des [[Lebensraum Tageshospiz Kleingmain|Salzburger Tageshospiz]]es ausgerechnet in einem Inder den Mann fürs Leben gefunden hat, mag Zufall sein, könnte aber auch vom Schicksal eingefädelt worden sein. "Vielleicht war ein bisschen Schicksal dabei", meint Singh und lächelt. Denn ihren Mann Arun habe sie nicht während einer Indienreise kennengelernt, sondern beim Studium in München. Das Paar lebt auch nicht in Indien, sondern in Freilassing. Genauso wenig arbeitet Singh wie ursprünglich geplant als Entwicklungshelferin in Indien, sondern im Salzburger Tageshospiz. Dort ist sie seit neun Jahren täglich mit dem Tod konfrontiert. Für Laien eine schreckliche Vorstellung. Für Singh, die sich als lebensbejahenden und positiven Menschen bezeichnet, hingegen ein wichtiger und erfüllender Job. |
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| | "Natürlich habe ich viel mit dem Sterben zu tun. Aber genauso viel mit dem Leben, in Würde, ohne Schmerzen, bis zum Ende." Natürlich gehe ihr das Schicksal der todkranken Menschen nahe. "Aber es verfolgt mich nicht in den Feierabend oder in die Nacht. Ich kann abschalten", betont sie, um gleich darauf zu relativieren: "Nur manchmal wache ich morgens mit dem Gedanken an einen Patienten auf und frage mich: 'Lebt er noch?'" | | "Natürlich habe ich viel mit dem Sterben zu tun. Aber genauso viel mit dem Leben, in Würde, ohne Schmerzen, bis zum Ende." Natürlich gehe ihr das Schicksal der todkranken Menschen nahe. "Aber es verfolgt mich nicht in den Feierabend oder in die Nacht. Ich kann abschalten", betont sie, um gleich darauf zu relativieren: "Nur manchmal wache ich morgens mit dem Gedanken an einen Patienten auf und frage mich: 'Lebt er noch?'" |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | *Salzburger Nachrichten ([[Susanna Berger-Pollstötter|Susanna Pollstötter]]) | + | * "[[Salzburger Nachrichten]] in der Reihe "Salzburger des Tages", ein Beitrag von [[Susanna Berger-Pollstötter|Susanna Pollstötter]] |
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| | {{SORTIERUNG:Singh, Irmgard}} | | {{SORTIERUNG:Singh, Irmgard}} |
| − | [[Kategorie:Person|Singh, Irmgard]] | + | [[Kategorie:Person]] |
| − | [[Kategorie:Salzburger des Tages|Singh, Irmgard]] | + | [[Kategorie:Salzburger des Tages]] |
| − | [[Kategorie:Arzt|Singh, Irmgard]] | + | [[Kategorie:Person (Wissenschaft)]] |
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