| | [[Datei:Red Bull Headquarter, Ansicht von der Scheffbaumer Höhe.jpg|thumb|Red Bull Headquarter, Ansicht von der Schöffbaum Höhe.]] | | [[Datei:Red Bull Headquarter, Ansicht von der Scheffbaumer Höhe.jpg|thumb|Red Bull Headquarter, Ansicht von der Schöffbaum Höhe.]] |
| − | Die '''Red Bull GmbH''' mit Sitz in [[Fuschl am See]] im [[Flachgau]] wurde [[1984]] von [[Dietrich Mateschitz]] und dem thailändischen Geschäftsmann Chaleo Yovidhya († März 2012 im 89. Lebensjahr) gegründet. Heute halten sein Sohn [[Mark Mateschitz|Mark]] 49 % und die Familie Yovidhya 49 % der Firmenanteile, die restlichen zwei Prozent hält Chaleo Yovidhyas Sohn Chalerm, der in London wohnt. | + | Die '''Red Bull GmbH''' mit Sitz in [[Fuschl am See]] im [[Flachgau]] wurde [[1984]] von [[Dietrich Mateschitz]] und dem thailändischen Geschäftsmann Chaleo Yovidhya († März 2012 im 89. Lebensjahr) gegründet. Heute halten sein Sohn [[Mark Mateschitz|Mark]] 49 % und die Familie Yovidhya 49 % der Firmenanteile, die restlichen zwei Prozent hielt bis Mai [[2025]] Chaleo Yovidhyas Sohn Chalerm, der in London wohnt. |
| | Der Umsatz mit der Dose sprang 2023 erstmals über zehn Mrd. Euro, die Gewinne verharren jenseits von zwei Mrd. Euro. Das spricht für die Konzernspitze. Speziell der für das Dosengeschäft zuständige Franz Watzlawick gilt als bestens mit den Thailändern abgestimmt. Für Unruhe in Fuschl sorgt, dass die Dosenverkäufe in Österreich derzeit fünf Prozent unter Plan liegen. Die Umsätze seien zwar weiter "mörderisch hoch", so ein Mitarbeiter. Unter Plan zu liegen, kann Red Bull aktuell aber nicht brauchen (siehe [[Red Bull Racing#Unruhe im Rennstall]]). Im März kam ein Abgesandter des thailändischen Konzerns in der Salzburger Zentrale. Er habe Fuschl und Elsbethen besucht, sich unter anderem in der HR-Abteilung (Personal) aufgehalten und einen Überblick verschafft. Mark Mateschitz und die Geschäftsführer lehnten Interviewanfragen zum wiederholten Mal ab. Es widerspreche "unserer Philosophie", Internes zu kommentieren oder Einzelne ins Rampenlicht zu rücken, so eine Sprecherin. Ein alter Wegbegleiter erinnert daran, dass sich Mateschitz zwar rarmachte, das Handeln von Red Bull aber regelmäßig öffentlich erklärte. Für ein Aussitzen der Konflikte sei es zu spät.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/london-connection-machtgefuege-red-bull-155904304 www.sn.at], 29. März 2024: "Wackelt Mintzlaff bei Red Bull? "London-Connection" rüttelt am Machtgefüge der Salzburger Zentrale"</ref> | | Der Umsatz mit der Dose sprang 2023 erstmals über zehn Mrd. Euro, die Gewinne verharren jenseits von zwei Mrd. Euro. Das spricht für die Konzernspitze. Speziell der für das Dosengeschäft zuständige Franz Watzlawick gilt als bestens mit den Thailändern abgestimmt. Für Unruhe in Fuschl sorgt, dass die Dosenverkäufe in Österreich derzeit fünf Prozent unter Plan liegen. Die Umsätze seien zwar weiter "mörderisch hoch", so ein Mitarbeiter. Unter Plan zu liegen, kann Red Bull aktuell aber nicht brauchen (siehe [[Red Bull Racing#Unruhe im Rennstall]]). Im März kam ein Abgesandter des thailändischen Konzerns in der Salzburger Zentrale. Er habe Fuschl und Elsbethen besucht, sich unter anderem in der HR-Abteilung (Personal) aufgehalten und einen Überblick verschafft. Mark Mateschitz und die Geschäftsführer lehnten Interviewanfragen zum wiederholten Mal ab. Es widerspreche "unserer Philosophie", Internes zu kommentieren oder Einzelne ins Rampenlicht zu rücken, so eine Sprecherin. Ein alter Wegbegleiter erinnert daran, dass sich Mateschitz zwar rarmachte, das Handeln von Red Bull aber regelmäßig öffentlich erklärte. Für ein Aussitzen der Konflikte sei es zu spät.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/london-connection-machtgefuege-red-bull-155904304 www.sn.at], 29. März 2024: "Wackelt Mintzlaff bei Red Bull? "London-Connection" rüttelt am Machtgefüge der Salzburger Zentrale"</ref> |
| | + | Bekanntlich halten Mark Mateschitz als Erbe von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz sowie der thailändische Getränke- und Industriekonzern Yoovidhya jeweils 49 Prozent der Anteile. Die restlichen zwei Prozent lagen in der Hand von Chalerm Yoovidhya. Diese Aufteilung hatte ursprünglich ihren Sinn darin, dass Chalerm Yoovidhya als klassischer Puffer zwischen dem österreichischen und thailändischen Teil fungierte. Chalerm war ein guter Bekannter von Dietrich Mateschitz und der Sohn von Chaleo Yoovidhya, der ursprünglich den ''Energydrink Krating Daeng'' erfunden hatte und die Basis für die Neugründung von Red Bull in der westlichen Welt war. Im Laufe der Jahre verschoben sich die Gewichte aber insofern, als Chalerm Yoovidhya nach dem Tod seines Vaters auch im Familienkonzern die zentrale Rolle einnahm und die Thailänder faktisch 51 Prozent an Red Bull in einer Hand hielten.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/mark-mateschitz-red-bull-anteilsuebertragung-thailand-kontinuitaet-179421064?dicbo=v2-8DeTZvb&utm_source=outbrain-ar4&utm_medium=internal&utm_content=smartfeed www.sn.at], 18. Juni 2025</ref> |