Änderungen

1.931 Bytes hinzugefügt ,  08:29, 3. Jun. 2007
Zwischensicherung, war mir schon einmal entfleucht...
'''Berchtesgaden''' ist der Hauptort im [[Berchtesgadener Land]] auf 573 ü. d. M. mit 8.500 Einwohnern.

==Geschichte==
Gräfin Irmgard, Tochter des Grafen Cuno von Rott schenkte [[1102]] das von ihrem Mann aus erster Ehe, Graf Engelbert, stammende riesige Wald- und Gebirgsland bis hin zum [[Königssee]] den Augustiner Chorherren.

Die Berchtesgadener Augustiner Chorherren hielten sich bis zur Auflösung des Klosters [[1803]] an ihre stregen Augustiner-Chorherrenregeln, während die [[Salzburger Augustiner Chorherren]] sich bereits [[1514]] säkularisierte. Die meisten Berchtesgadener Pröpste entstammten dem eigenen Kapitel, viele wurden auch zu Pröpsten von [[Kloster Höglwörth]] geweiht, sogar ein [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] kam aus Berchtesgaden: Propst Heinrich I. war von [[1174]] bis [[1177]] Erzbischof von Salzburg und anschließend Bischof von Brixen (Südtirol).

Es gab auch Augustiner Chorfrauen in Berchesgaden. Über die Gründung gibt es keine Angaben mehr, die ersten Informationen stammen zwischen [[1125]] und [[1136]]. Ihr erstes Kloster befand sich im so genannten ''Nonntal''. Um [[1400]] erfolgte der Umzug ins Frauenkloster am Anger. Etwa 100 Jahre später entstand dann unter Propst Gregor Rainer die Klosterkirche, heute Franziskanerkirche. Unter Propst Wolfgang Griesstätter ([[1541]] - [[1567]]) wurde dann das Kloster [[1564]] mangels Nachwuchses aufgelöst.

==Sehenswürdigkeiten==
*Marktplatz
*Schloss
*Stiftskirche
*Heimatmuseum
*[[Salzbergwerk Berchtesgaden]]

====In der Umgebung====
*Obersalzberg
*Kehlstein
*Königsse
*Nationalpark Berchtesgaden
*Ramsau
*Watzmann

==Quellen==
*Baedeker ''Deutschland'', Karl Baedeker GmbH Ostfildern, 6. Auflage 2000, ISBN 3-8297-1004-6
*Manfred Feulner ''Berchtesgadener Geschichte(n)'', zweiter Teil ''aus alter und neuer Zeit'', Berchtesgadener Anzeiger, 2004, ISBN 3-925647-38-4

[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Ort]]