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Textersetzung - „Lederhose“ durch „Lederhose
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Dr. [[Karl Zinnburg]] schrieb, dass die Arbeiten für den Almauftrieb schon Tage vorher begannen. Die [[Sennerin]]nen musste ihre Wäsche herrichten, einige Arzneien einkaufen und Mitte des [[20. Jahrhundert]]s kam dann noch ein Transistorradio dazu. Die großen Kupferkessel über offenem Feuer wurden durch moderne "Sparherde" ersetzt. Einige Tage vor dem Auftrieb stiegen Knecht und "Hirtabua" (Hirtenbub), manchmal auch der Bauer selbst, auf die Alm auf, um Schäden an Hütte und Zäunen zu beheben. Oft wurde der Drahtzaun neu befestigt, da man diesen im Herbst abgenommen hatte, damit er für Skifahrer kein Hindernis darstelle.  
 
Dr. [[Karl Zinnburg]] schrieb, dass die Arbeiten für den Almauftrieb schon Tage vorher begannen. Die [[Sennerin]]nen musste ihre Wäsche herrichten, einige Arzneien einkaufen und Mitte des [[20. Jahrhundert]]s kam dann noch ein Transistorradio dazu. Die großen Kupferkessel über offenem Feuer wurden durch moderne "Sparherde" ersetzt. Einige Tage vor dem Auftrieb stiegen Knecht und "Hirtabua" (Hirtenbub), manchmal auch der Bauer selbst, auf die Alm auf, um Schäden an Hütte und Zäunen zu beheben. Oft wurde der Drahtzaun neu befestigt, da man diesen im Herbst abgenommen hatte, damit er für Skifahrer kein Hindernis darstelle.  
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Am Almauftriebstag selbst stand man einst sehr bald auf. Die Sennerin zog ihr bestes Gewand an, der Hirtabua seine Lederhose und holte seine "Goaßl". Den Leitkühen wurden und werden noch heute breite Halsgurte mit großen Glocken umgehängt. Es sind die hellklingenden Speisglocken, gegossen aus sogenannter Glockenspeise, und einfachere Tuschglocken, die aus Blech geschmiedet sind. Und weil diese am Hals der Kühe mehr Geklimper als Läuten hervorrufen, dürfte der Namen Tuschglocken entstanden sein.  
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Am Almauftriebstag selbst stand man einst sehr bald auf. Die Sennerin zog ihr bestes Gewand an, der Hirtabua seine [[Lederhose]] und holte seine "Goaßl". Den Leitkühen wurden und werden noch heute breite Halsgurte mit großen Glocken umgehängt. Es sind die hellklingenden Speisglocken, gegossen aus sogenannter Glockenspeise, und einfachere Tuschglocken, die aus Blech geschmiedet sind. Und weil diese am Hals der Kühe mehr Geklimper als Läuten hervorrufen, dürfte der Namen Tuschglocken entstanden sein.  
    
Am [[Peterstag]] Ende April ging/geht es dann von der Nieder- auf die Hochalm. Wenn dann der Weg zurückgelegt war, wurde zu allererst das Vieh "untergestellt" und eingefüttert. Erst dann öffnete die Sennerin die Fensterläden ihrer Hütte und macht einmal gründlich Ordnung. Jedenfalls war es früher so.  
 
Am [[Peterstag]] Ende April ging/geht es dann von der Nieder- auf die Hochalm. Wenn dann der Weg zurückgelegt war, wurde zu allererst das Vieh "untergestellt" und eingefüttert. Erst dann öffnete die Sennerin die Fensterläden ihrer Hütte und macht einmal gründlich Ordnung. Jedenfalls war es früher so.