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[[Datei:Franziskanerkloster Franziskanergarten Rupertinum.jpg|thumb|Das Franziskanerkloster mit [[Franziskanergarten|Klostergarten]] im Vordergrund vor dem Umbau 2020. Links das Gebäude des [[Rupertinum (Gebäude)|Rupertinums]], rechts das Bühnenhaus des "[[Haus für Mozart|Hauses für Mozart]]".]]
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[[Datei:2024_08_20_Franziskanerkloster_links_rechts_vom_Turm.jpg|thumb|Links und rechts des Turms der [[Stiftskirche St. Peter]] befinden sich die Gebäude des Klosters.]]
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Das '''Franziskanerkloster''', vormals ''Peterfrauenkloster'', befindet sich in der [[Mönchsstadt]] in der [[Stadt Salzburg]] und zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]].
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[[Datei:2023_06_16_Franziskanerkloster_Salzburg_Eingang.jpg|thumb|2023, Blick in den neu gestalteten Eingang des Franziskanerklosters. Im Hintergrund sieht man einen mittelalterlichen Brunnentrog, der bei den Sanierungsarbeiten 2020 bis 2022 im Gebäude gefunden wurde.]]  
 
[[Datei:2023_06_16_Franziskanerkloster_Salzburg_Eingang.jpg|thumb|2023, Blick in den neu gestalteten Eingang des Franziskanerklosters. Im Hintergrund sieht man einen mittelalterlichen Brunnentrog, der bei den Sanierungsarbeiten 2020 bis 2022 im Gebäude gefunden wurde.]]  
[[File:Franziskanerkloster (Salzburg), Refektorium.jpg|thumb|Das Refektorium nach den Sanierungsarbeiten 2020 bis 2022.]]
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[[File:Franziskanerkloster (Salzburg), Ziehbrunnen.jpg|thumb|Der Ziehbrunnen im Musikzimmer.]]
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[[File:Franziskanerkloster (Salzburg), Kapelle-1.jpg|thumb|Die Kapelle.]]
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[[Datei:2022_06_11_Franziskanerkloster_Altstadt_Salzburg.jpg|thumb|Blick in die [[Franziskanergasse]]. Links der [[Franziskanerbogen]] nach der Sanierung des Klosters von 2020 bis 2022.]]
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[[Bild:Gedenktafel Franziskanerkloster.JPG|thumb|Gedenktafel am Franziskanerkloster zur Erinnerung an die Zeit des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.]]
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[[Datei:Gartentag September 2011 Klostergarten der Franziskaner 02.jpg|thumb|Die ehemaligen alten Autogaragen unter dem Refektorium.]]
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Das '''Franziskanerkloster''', vormals ''Peterfrauenkloster'', befindet sich in der [[Mönchsstadt]] in der [[Stadt Salzburg]] und zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]].
      
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
=== Die ersten Jahrhunderte ===
 
=== Die ersten Jahrhunderte ===
 
Nach Aufhebung des Klosters der [[Petersfrauen]] [[1583]] stand das dortige Kloster leer. [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Kuen von Belasy]] rief darauf noch 1583 zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge die [[Franziskaner]] nach Salzburg. Die Gründungspatres kamen dabei aus verschiedenen bayrischen Klöstern. Sie zogen im neu gewidmeten Kloster am [[7. November]] 1583 ein, die alte Stadtpfarrkirche, die seither [[Franziskanerkirche]] heißt, wurde ihre neue Ordenskirche. Seit damals sind die Franziskaner als Orden in der Stadt ununterbrochen seelsorgerisch tätig und bis [[1781]] wurde Priesterausbildung betrieben.
 
Nach Aufhebung des Klosters der [[Petersfrauen]] [[1583]] stand das dortige Kloster leer. [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Kuen von Belasy]] rief darauf noch 1583 zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge die [[Franziskaner]] nach Salzburg. Die Gründungspatres kamen dabei aus verschiedenen bayrischen Klöstern. Sie zogen im neu gewidmeten Kloster am [[7. November]] 1583 ein, die alte Stadtpfarrkirche, die seither [[Franziskanerkirche]] heißt, wurde ihre neue Ordenskirche. Seit damals sind die Franziskaner als Orden in der Stadt ununterbrochen seelsorgerisch tätig und bis [[1781]] wurde Priesterausbildung betrieben.
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[[File:Franziskanerkloster (Salzburg), Refektorium.jpg|thumb|Das Refektorium nach den Sanierungsarbeiten 2020 bis 2022.]]
    
Auf Wunsch von Fürsterzbischofs [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]]–[[1612]]) sollten die Franziskaner die zu gründende Universität in Salzburg. Nach anfänglichen Erfolgen wurde dieses Projekt allerdings wieder aufgegeben. Die Franziskaner widmeten sich nur die Christenlehre (Religionsunterricht) der Kinder. Die Brüder mussten ihre Studien in [[Italien]] oder in [[Frankreich]] absolvieren. Bis Anfang des [[17. Jahrhundert]]s zogen die Lektoren mit ihren Klerikerstudenten von Kloster zu Kloster. Ab [[1629]] entschieden sich die Franziskaner in Salzburg jedoch dazu, ein Hausstudium der Theologie zu eröffnen. An der neuen Institution lehrten zunächst hochgebildete Franziskaner aus [[Irland]].   
 
Auf Wunsch von Fürsterzbischofs [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]]–[[1612]]) sollten die Franziskaner die zu gründende Universität in Salzburg. Nach anfänglichen Erfolgen wurde dieses Projekt allerdings wieder aufgegeben. Die Franziskaner widmeten sich nur die Christenlehre (Religionsunterricht) der Kinder. Die Brüder mussten ihre Studien in [[Italien]] oder in [[Frankreich]] absolvieren. Bis Anfang des [[17. Jahrhundert]]s zogen die Lektoren mit ihren Klerikerstudenten von Kloster zu Kloster. Ab [[1629]] entschieden sich die Franziskaner in Salzburg jedoch dazu, ein Hausstudium der Theologie zu eröffnen. An der neuen Institution lehrten zunächst hochgebildete Franziskaner aus [[Irland]].   
    
Die neue Institution sollte nach dem Willen des Fürsterzbischofs [[Paris Graf Lodron]] ausdrücklich den wissenschaftlichen Austausch mit der [[Benediktineruniversität]] fördern. Daher gab es regelmäßig  gegenseitige Einladungen zu akademischen Festen. Während die Benediktineruniversität der Lehre des hl. Thomas von Aquin folgte, wurde am Hausstudium nach dem Franziskaner Johannes Duns Scotus (* [[1266]];  † [[1308]]) vorgetragen. Dessen Gedenktag feiert man am [[8. November]]. Voll Feingefühl wusste der "doctor subtilis" die Lehren von Aristoteles, Augustinus und der Franziskaner im "Scotismus" zu verschmelzen, nach dem Gott "Mit-Liebende" (condiligentes) sucht.  
 
Die neue Institution sollte nach dem Willen des Fürsterzbischofs [[Paris Graf Lodron]] ausdrücklich den wissenschaftlichen Austausch mit der [[Benediktineruniversität]] fördern. Daher gab es regelmäßig  gegenseitige Einladungen zu akademischen Festen. Während die Benediktineruniversität der Lehre des hl. Thomas von Aquin folgte, wurde am Hausstudium nach dem Franziskaner Johannes Duns Scotus (* [[1266]];  † [[1308]]) vorgetragen. Dessen Gedenktag feiert man am [[8. November]]. Voll Feingefühl wusste der "doctor subtilis" die Lehren von Aristoteles, Augustinus und der Franziskaner im "Scotismus" zu verschmelzen, nach dem Gott "Mit-Liebende" (condiligentes) sucht.  
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[[File:Franziskanerkloster (Salzburg), Kapelle-1.jpg|thumb|Die Kapelle.]]
    
Analog zur Benediktineruniversität wurden im Hausstudium der Franziskaner regelmäßig Thesen verteidigt und in Druck gegeben. Sie sind in der Konventbibliothek erhalten, einem Schmuckstück, das im Unterschied zu anderen Salzburger Bibliotheken unversehrt blieb und die geistesgeschichtliche Bedeutung des Ordens vermittelt.  
 
Analog zur Benediktineruniversität wurden im Hausstudium der Franziskaner regelmäßig Thesen verteidigt und in Druck gegeben. Sie sind in der Konventbibliothek erhalten, einem Schmuckstück, das im Unterschied zu anderen Salzburger Bibliotheken unversehrt blieb und die geistesgeschichtliche Bedeutung des Ordens vermittelt.  
    
Währen der [[Koalitionskriege (Überblick)|Franzosenkriege]] ab [[1800]] diente das Kloster als Kaserne, die Franziskanerkirche wurde Gefangenenlager.
 
Währen der [[Koalitionskriege (Überblick)|Franzosenkriege]] ab [[1800]] diente das Kloster als Kaserne, die Franziskanerkirche wurde Gefangenenlager.
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[[Datei:2022_06_11_Franziskanerkloster_Altstadt_Salzburg.jpg|thumb|Blick in die [[Franziskanergasse]]. Links der [[Franziskanerbogen]] nach der Sanierung des Klosters von 2020 bis 2022.]]
    
Der heutige Klosterbau ist durch einen [[Franziskanerbogen|Schwibbogen]] mit der Franziskanerkirche verbunden. Der gemäß dem Ordensgrundgedanken sehr schlichte Klosterbau fand mit dem Umbau [[1686]] bis [[1689]] im Wesentlichen seine heutige Gestalt. Das Kloster besitzt neben wertvollen Gemälden von [[Johann Michael Rottmayr|Rottmayr]] auch eine wertvolle Bibliothek.   
 
Der heutige Klosterbau ist durch einen [[Franziskanerbogen|Schwibbogen]] mit der Franziskanerkirche verbunden. Der gemäß dem Ordensgrundgedanken sehr schlichte Klosterbau fand mit dem Umbau [[1686]] bis [[1689]] im Wesentlichen seine heutige Gestalt. Das Kloster besitzt neben wertvollen Gemälden von [[Johann Michael Rottmayr|Rottmayr]] auch eine wertvolle Bibliothek.   
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=== Zur Zeit des Nationalsozialismus: Gestapo ===
 
=== Zur Zeit des Nationalsozialismus: Gestapo ===
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[[Bild:Gedenktafel Franziskanerkloster.JPG|thumb|Gedenktafel am Franziskanerkloster zur Erinnerung an die Zeit des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.]]
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Zur Zeit der Herrschaft der [[Nationalsozialisten]] wurde das Kloster am [[15. Oktober]] [[1938]] als erstes Kloster im Großdeutschen Reich aufgehoben<ref name="SN1975"></ref> und von diesen enteignet. Es diente nun als Sitz der [[Gestapo]]. In seinen Mauern fanden Folterungen statt, woran heute eine Tafel beim Eingang zur Pforte erinnert. So erinnerte sich der langjährige Direktor der [[Handelsakademie Salzburg]], [[Herbert Glaser]], in einem Interview mit den [[SN]] im Jahr 2011 als 87-Jähriger an das Verhör, dem er am [[27. August]] [[1940]] als damals 16-Jähriger unterzogen wurde. Der Salzburger Historiker [[Ernst Hanisch]] weiß von Verhören im Keller, bei denen es für Gefangene auch Ohrfeigen und Prügel gab. Getötet wurde allerdings hier nicht, das geschah später in Konzentrationslagern, in die die Gefangenen überstellt wurden (siehe dazu den Artikel "[[Nationalsozialismus Überleben und Tod]]").  
 
Zur Zeit der Herrschaft der [[Nationalsozialisten]] wurde das Kloster am [[15. Oktober]] [[1938]] als erstes Kloster im Großdeutschen Reich aufgehoben<ref name="SN1975"></ref> und von diesen enteignet. Es diente nun als Sitz der [[Gestapo]]. In seinen Mauern fanden Folterungen statt, woran heute eine Tafel beim Eingang zur Pforte erinnert. So erinnerte sich der langjährige Direktor der [[Handelsakademie Salzburg]], [[Herbert Glaser]], in einem Interview mit den [[SN]] im Jahr 2011 als 87-Jähriger an das Verhör, dem er am [[27. August]] [[1940]] als damals 16-Jähriger unterzogen wurde. Der Salzburger Historiker [[Ernst Hanisch]] weiß von Verhören im Keller, bei denen es für Gefangene auch Ohrfeigen und Prügel gab. Getötet wurde allerdings hier nicht, das geschah später in Konzentrationslagern, in die die Gefangenen überstellt wurden (siehe dazu den Artikel "[[Nationalsozialismus Überleben und Tod]]").  
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=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
 
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
 
Am [[11. Jänner]] [[1946]] erhielten die im Salzburger Stadtgebiet verstreut wohnenden Franziskaner die Mitteilung, dass die Amerikaner bis zum [[15. Jänner]] einen Teil des ersten Stockwerks räumen werden und die Franziskaner wieder dort einziehen können. Am [[8. September]] [[1947]] erhielten sie den gesamten dritten Stock wieder zurück. Die Räume waren jedoch vollständig leer geräumt worden. Im Juni [[1948]] bekamen sie weitere Räume im Parterre zurück. Am [[1. Oktober]] [[1952]] übergab die amerikanische Geheimpolizei weitere Räumlichkeiten, am [[15. Oktober]] den Küchentrakt und den ersten Stock des Krankentrakts. Am [[20. Oktober]] folgten die Amerikaner die Schlüssel der drei Autogaragen aus, die von den Nazis in die ehemalige Holzremise eingebaut worden waren.<ref name="SN1975"></ref>  
 
Am [[11. Jänner]] [[1946]] erhielten die im Salzburger Stadtgebiet verstreut wohnenden Franziskaner die Mitteilung, dass die Amerikaner bis zum [[15. Jänner]] einen Teil des ersten Stockwerks räumen werden und die Franziskaner wieder dort einziehen können. Am [[8. September]] [[1947]] erhielten sie den gesamten dritten Stock wieder zurück. Die Räume waren jedoch vollständig leer geräumt worden. Im Juni [[1948]] bekamen sie weitere Räume im Parterre zurück. Am [[1. Oktober]] [[1952]] übergab die amerikanische Geheimpolizei weitere Räumlichkeiten, am [[15. Oktober]] den Küchentrakt und den ersten Stock des Krankentrakts. Am [[20. Oktober]] folgten die Amerikaner die Schlüssel der drei Autogaragen aus, die von den Nazis in die ehemalige Holzremise eingebaut worden waren.<ref name="SN1975"></ref>  
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[[Datei:Gartentag September 2011 Klostergarten der Franziskaner 02.jpg|thumb|Die ehemaligen alten Autogaragen unter dem Refektorium.]]
    
Aber erst [[1972]] konnten die Brüder das Kloster wieder ganz in Besitz nehmen. Denn nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] war in einem Teil des Klosters zunächst der Salzburger Radiosender [[Radio Rot-Weiß-Rot|Rot-Weiß-Rot]] (ab Juni 1945) untergebracht. Er befand sich im gesamten zweiten Stock, im großen Saal des Refektoriums und in einer Reihe von Parterreräumen.<ref name="SN1975">[https://www.sn.at/archivsn?img=Ahqyh%2Ft3fNxINh5Ardttq9ZlhAfCO6mXrTSmxfDj3jOfao%2B5pPei6cWbixhbT7opkDjjjAGMxZVo1G0Bi24NKAbPx2A0zE7sBaFZ9Jt1KxuB8tJlOWLa11J%2B2RoTaPuj&id1=19750201_25&q=%2522Radio%2520Rot-Wei%25C3%259F-Rot%2522#slide25 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 1. Februar 1975, Seite 25</ref>.  
 
Aber erst [[1972]] konnten die Brüder das Kloster wieder ganz in Besitz nehmen. Denn nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] war in einem Teil des Klosters zunächst der Salzburger Radiosender [[Radio Rot-Weiß-Rot|Rot-Weiß-Rot]] (ab Juni 1945) untergebracht. Er befand sich im gesamten zweiten Stock, im großen Saal des Refektoriums und in einer Reihe von Parterreräumen.<ref name="SN1975">[https://www.sn.at/archivsn?img=Ahqyh%2Ft3fNxINh5Ardttq9ZlhAfCO6mXrTSmxfDj3jOfao%2B5pPei6cWbixhbT7opkDjjjAGMxZVo1G0Bi24NKAbPx2A0zE7sBaFZ9Jt1KxuB8tJlOWLa11J%2B2RoTaPuj&id1=19750201_25&q=%2522Radio%2520Rot-Wei%25C3%259F-Rot%2522#slide25 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 1. Februar 1975, Seite 25</ref>.  
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=== Im 21. Jahrhundert ===
 
=== Im 21. Jahrhundert ===
 
Von Ende April [[2020]] bis [[2023]] wurden Haus, Kreuzgang und Garten an der Franziskanergasse saniert. Die veranschlagten Kosten beliefen sich elf Millionen Euro. Decken seien einsturzgefährdet, Wasser- und Stromleitungen seien alt, die Zentralheizung hatte 1938 die Gestapo eingebaut. Aufgabe und Aufwand der Rettung des Gebäudes sind so immens, dass die Franziskaner erwogen haben Salzburg überhaupt zu verlassen. Der von Bruder Beda gepflegte Garten im Hof musste Baumaschinen weichen. Nur an der Mauer ist den Kletterrosen und einigen Topfpflanzen ein 40 Meter langer Streifen geblieben.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/franziskaner-in-salzburger-packen-jahrhundertwerk-an-87909259 www.sn.at], 22. Mai 2020</ref>
 
Von Ende April [[2020]] bis [[2023]] wurden Haus, Kreuzgang und Garten an der Franziskanergasse saniert. Die veranschlagten Kosten beliefen sich elf Millionen Euro. Decken seien einsturzgefährdet, Wasser- und Stromleitungen seien alt, die Zentralheizung hatte 1938 die Gestapo eingebaut. Aufgabe und Aufwand der Rettung des Gebäudes sind so immens, dass die Franziskaner erwogen haben Salzburg überhaupt zu verlassen. Der von Bruder Beda gepflegte Garten im Hof musste Baumaschinen weichen. Nur an der Mauer ist den Kletterrosen und einigen Topfpflanzen ein 40 Meter langer Streifen geblieben.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/franziskaner-in-salzburger-packen-jahrhundertwerk-an-87909259 www.sn.at], 22. Mai 2020</ref>
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[[Datei:2022_06_11_Franziskanerkloster_Altstadt_Salzburg 01.jpg|thumb|Das Franziskanerkloster nach seiner Renovierung 2020 bis 2022, Blick über den [[Klostergarten der Franziskaner‎]].]]
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[[Datei:2022_06_11_Franziskanerkloster_Altstadt_Salzburg 02.jpg|thumb|Rechts, das vorstehende Gebäude beherbergt das Refektorium.]]
    
== Die Anlage ==
 
== Die Anlage ==