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[[File:E-MK-18293a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1966.05.04]]
 
[[File:E-MK-18293a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1966.05.04]]
'''Euspilapteryx auroguttella''' Stephens, 1835: 362-363 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
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'''Euspilapteryx auroguttella''' Stephens, 1835: 362-363 ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).
    
==Diagnose==
 
==Diagnose==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''E. auroguttella'' ist in Salzburg sehr weit verbreitet und häufig. Faunistische Nachweise, meist in Form der Fraßspuren der Raupen, sind aus allen Landesteilen mit Ausnahme der Schieferalpen (Zone III) und des [[Lungau]] (Zone V) bekannt (Embacher et al. 2024, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Die Höhenverbreitung überdeckt mit 400 bis 2000 m ebenfalls einen sehr weiten Bereich. Die Art bewohnt Hochstaudenfluren, Schlagfluren, Waldränder, aber auch Zwergstrauchheiden und die Krummholzzone. [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden bisher im Mai, sowie von Juli bis September gefunden, Raupen im September. Die Art tritt in Salzburg also in zwei Generationen pro Jahr auf.
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''E. auroguttella'' ist in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] sehr weit verbreitet und häufig. Faunistische Nachweise, meist in Form der Fraßspuren der Raupen, sind aus allen Landesteilen mit Ausnahme der [[Schieferalpen]] (Zone III) und des [[Lungau]]s (Zone V) bekannt (Embacher et al. 2024, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Die Höhenverbreitung überdeckt mit 400 bis 2000 m ebenfalls einen sehr weiten Bereich. Die Art bewohnt Hochstaudenfluren, Schlagfluren, [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder, aber auch Zwergstrauchheiden und die Krummholzzone. [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden bisher im Mai, sowie von Juli bis September gefunden, Raupen im September. Die Art tritt in Salzburg also in zwei Generationen pro Jahr auf.
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
In Österreich ist ''E. auroguttella'' aus allen Bundesländern nachgewiesen (Huemer 2013). Sowohl in Oberösterreich (Klimesch 1990), als auch in Bayern (Haslberger & Segerer 2016) ist die Art jeweils in allen Landesteilen verbreitet.
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In Österreich ist ''E. auroguttella'' aus allen Bundesländern nachgewiesen (Huemer 2013). Sowohl in [[Oberösterreich]] (Klimesch 1990), als auch in [[Bayern]] (Haslberger & Segerer 2016) ist die Art jeweils in allen Landesteilen verbreitet.
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist nichts bekannt. Die Raupen fressen an [[Johanniskraut]] (in Salzburg von ''[[Hypericum perforatum]]'' und ''[[Hypericum maculatum]]'' nachgewiesen, siehe [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Sie erzeugen zunächst eine enge Faltenmine an den Blättern, später leben sie in einem Blattkegel. Die Verpuppung erfolgt schließlich in einer Blattrolle. Die Raupen leben meist zu mehreren an den Nahrungspflanzen, Konkurrenz durch Ressourcennutzung wurde auch zu ''[[Ectoedemia septembrella|Fomoria septembrella]]'' dokumentiert (Kurz & Kurz 2025). Wegen der weiten Verbreitung und der geringen Bindung an einen bestimmten Lebensraum ist die Art in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).
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Über die Lebensweise der Imagines ist nichts bekannt. Die Raupen fressen an [[Johanniskraut]] (in Salzburg von ''[[Hypericum perforatum]]'' und ''[[Hypericum maculatum]]'' nachgewiesen, siehe Kurz & Kurz 2025). Sie erzeugen zunächst eine enge Faltenmine an den Blättern, später leben sie in einem Blattkegel. Die Verpuppung erfolgt schließlich in einer Blattrolle. Die Raupen leben meist zu mehreren an den Nahrungspflanzen, Konkurrenz durch Ressourcennutzung wurde auch zu ''[[Ectoedemia septembrella|Fomoria septembrella]]'' dokumentiert (Kurz & Kurz 2025). Wegen der weiten Verbreitung und der geringen Bindung an einen bestimmten Lebensraum ist die Art in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
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*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
 
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.04.28].
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*Kurz, M. A. &amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.04.28].
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]

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