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[[Datei:2015_04_23_Haidach_Gasspeicher_Straßwalchen.jpg|thumb|thumb|Erdgasspeicherstätte in Haidach, 2025.]]
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[[Datei:2015_04_23_Haidach_Gasspeicher_Straßwalchen.jpg|thumb|thumb|Erdgaslagerstätte in Haidach, 2025.]]
 
Die ''' Erdgaslagerstätte Haidach''' in der Ortschaft [[Haidach]] in der Marktgemeinde [[Straßwalchen]] ist mit einem Speichervolumen von 2,7 Milliarden Kubikmeter die größte [[Erdgas]]<nowiki>lagerstätte</nowiki> Österreichs, die zweitgrößte Mitteleuropas und eine der vier [[Erdgaslagerstätten in Straßwalchen]].
 
Die ''' Erdgaslagerstätte Haidach''' in der Ortschaft [[Haidach]] in der Marktgemeinde [[Straßwalchen]] ist mit einem Speichervolumen von 2,7 Milliarden Kubikmeter die größte [[Erdgas]]<nowiki>lagerstätte</nowiki> Österreichs, die zweitgrößte Mitteleuropas und eine der vier [[Erdgaslagerstätten in Straßwalchen]].
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Die Erdgaslagerstätte befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebiets an der Grenze zum [[Innviertel]] in [[Oberösterreich]] (Gemeinde [[Lengau]]). Die oberirdische Anlage sei zu je einem Drittel im Besitz der Tochter des russischen Erdgasförderunternehmens Gazprom GSA, des deutschen Gasversorgungsunternehmens Astora GmbH sowie der [[Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft]] (RAG). Gazprom und Astora seien für die Vermarktung zuständig. Das heißt, die beiden Unternehmen entscheiden, wohin das Gas geht.
 
Die Erdgaslagerstätte befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebiets an der Grenze zum [[Innviertel]] in [[Oberösterreich]] (Gemeinde [[Lengau]]). Die oberirdische Anlage sei zu je einem Drittel im Besitz der Tochter des russischen Erdgasförderunternehmens Gazprom GSA, des deutschen Gasversorgungsunternehmens Astora GmbH sowie der [[Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft]] (RAG). Gazprom und Astora seien für die Vermarktung zuständig. Das heißt, die beiden Unternehmen entscheiden, wohin das Gas geht.
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[[Datei:Erdgaslager.jpg|thumb|Erdgasspeicherstätte in Haidach]]
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[[Datei:Erdgaslager.jpg|thumb|Erdgaslagerstätte in Haidach]]
    
Aufgrund des [[Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf Salzburg|Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine]] seit Februar [[2022]] wurden die Importe von russischem Gas zu einem wichtigen Thema in Österreich. Seit [[2. Juli]]  2022 kann Österreich aufgrund einer Gesetzesnovelle auf den leer stehenden Speicher Haidach zugreifen. Sollte Moskau nicht binnen 14 Tagen beschließen, den Speicher doch zu befüllen oder weiterzugeben, übernimmt RAG Austria die Kapazitäten und kann sie neu vergeben. Der Speicher Haidach hängt nur am deutschen Netz, die Anbindung an das österreichische läuft. Beide Länder sind gemeinsam für 80 Prozent Füllstand bis zur Heizsaison verantwortlich.<ref>{{Quelle SN|02 Juli 2022}}</ref> Mit der Befüllung soll am [[1. August]] 2022 begonnen werden.<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=67210 26. Juli 2022]</ref>
 
Aufgrund des [[Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf Salzburg|Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine]] seit Februar [[2022]] wurden die Importe von russischem Gas zu einem wichtigen Thema in Österreich. Seit [[2. Juli]]  2022 kann Österreich aufgrund einer Gesetzesnovelle auf den leer stehenden Speicher Haidach zugreifen. Sollte Moskau nicht binnen 14 Tagen beschließen, den Speicher doch zu befüllen oder weiterzugeben, übernimmt RAG Austria die Kapazitäten und kann sie neu vergeben. Der Speicher Haidach hängt nur am deutschen Netz, die Anbindung an das österreichische läuft. Beide Länder sind gemeinsam für 80 Prozent Füllstand bis zur Heizsaison verantwortlich.<ref>{{Quelle SN|02 Juli 2022}}</ref> Mit der Befüllung soll am [[1. August]] 2022 begonnen werden.<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=67210 26. Juli 2022]</ref>