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[[1922]] schlugen Harta und Faistauer die Gründung einer neuen Galerie Alter Meister vor, aus der später die [[Residenzgalerie]] in Salzburg hervorging.  
 
[[1922]] schlugen Harta und Faistauer die Gründung einer neuen Galerie Alter Meister vor, aus der später die [[Residenzgalerie]] in Salzburg hervorging.  
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<blockquote>Künstlerhaus und [[Salzburger Kunstverein|Kunstverein]]. Die vom Staatsamt für Inneres und Unterricht zur Prämierung ausgezeichneter Werke von bildenden Künstlern für das Jahr 1921 gespendeten Medaillen wurden nachstehenden Künstlern, welche Werke in den Ausstellungen deslaufenden Jahres ausgestellt hatten, verliehen: Die goldene Staatsmedaille: Franz Dorwig, Alfred Kubin, Luigi Kasimir und Julius Schräg: die silberne Staatsmedaille Karl Reffing, Felix Albrecht Harta und Erwin Lang: die belobende Anerkennungwurde ausgesprochen Gertrud Heller und Albin Müller.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19220111&query=%22Felix+Albrecht+Harta%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 11. Jänner 1922, Seite 3</ref></blockquote>
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<blockquote>''Künstlerhaus und [[Salzburger Kunstverein|Kunstverein]]. Die vom Staatsamt für Inneres und Unterricht zur Prämierung ausgezeichneter Werke von bildenden Künstlern für das Jahr 1921 gespendeten Medaillen wurden nachstehenden Künstlern, welche Werke in den Ausstellungen deslaufenden Jahres ausgestellt hatten, verliehen: Die goldene Staatsmedaille: Franz Dorwig, Alfred Kubin, Luigi Kasimir und Julius Schräg: die silberne Staatsmedaille Karl Reffing, Felix Albrecht Harta und Erwin Lang: die belobende Anerkennungwurde ausgesprochen Gertrud Heller und Albin Müller.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19220111&query=%22Felix+Albrecht+Harta%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 11. Jänner 1922, Seite 3</ref></blockquote>
    
Anfang [[1924]] kehrte Harta nach Wien zurück und stellte im März im Künstlerhaus der Genossenschaft Bildender Künstler in Wien 24 Ölgemälde und 37 Grafiken aus. Gleichzeitig wurde er Mitglied des Hagenbundes. Harta nahm an vielen Ausstellungen teil und war Mitglied in zahlreichen Präsidiums- und Hängungskommissionen. Im Juni [[1928]] präsentierte der Hagenbund eine Themenausstellung zum Thema "Familie", darunter eine Sammlung von 36 Ölgemälden Hartas, die positive Kritiken erhielten. Er entwarf die Plakate für die Europäische Plastik-Ausstellung [[1931]] sowie die 58. und 66. Hagenbund-Ausstellungen. Von [[1929]] bis 1931 war er Sekretär und [[1932]] und 1933 Vizepräsident. In dieser Zeit fanden auch zahlreiche Ausstellungen in ganz Europa statt. Neuere Forschungen zum Hagenbund-Netzwerk zeigen, dass Harta einer von nur zwölf Künstlern war, die zwischen 1930 und [[1938]] am häufigsten im Hagenbund ausstellten.
 
Anfang [[1924]] kehrte Harta nach Wien zurück und stellte im März im Künstlerhaus der Genossenschaft Bildender Künstler in Wien 24 Ölgemälde und 37 Grafiken aus. Gleichzeitig wurde er Mitglied des Hagenbundes. Harta nahm an vielen Ausstellungen teil und war Mitglied in zahlreichen Präsidiums- und Hängungskommissionen. Im Juni [[1928]] präsentierte der Hagenbund eine Themenausstellung zum Thema "Familie", darunter eine Sammlung von 36 Ölgemälden Hartas, die positive Kritiken erhielten. Er entwarf die Plakate für die Europäische Plastik-Ausstellung [[1931]] sowie die 58. und 66. Hagenbund-Ausstellungen. Von [[1929]] bis 1931 war er Sekretär und [[1932]] und 1933 Vizepräsident. In dieser Zeit fanden auch zahlreiche Ausstellungen in ganz Europa statt. Neuere Forschungen zum Hagenbund-Netzwerk zeigen, dass Harta einer von nur zwölf Künstlern war, die zwischen 1930 und [[1938]] am häufigsten im Hagenbund ausstellten.
    
"Die Stunde" schreibt in ihrer Ausgabe vom [[29. Oktober]] 1932:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=std&datum=19321029&query=%22Felix+Albrecht+Harta%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Die Stunde", Ausgabe vom 29. Oktober 1932, Seite 4</ref>
 
"Die Stunde" schreibt in ihrer Ausgabe vom [[29. Oktober]] 1932:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=std&datum=19321029&query=%22Felix+Albrecht+Harta%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Die Stunde", Ausgabe vom 29. Oktober 1932, Seite 4</ref>
<blockquote>''Ausstellung F. A. Harta. Bei Würthle hat Felix Albrecht Harta, einer der besten, geistvollsten und echtesten Künstler der jüngeren Generation, Aquarelle und einige Ölbilder ausgestellt; die Aquarelle sind das Ergebnis eines Sommers am [[Wallersee]]. Die Virtuosität der Pinselführung reicht hier an ostasiatische Vorbilder, denen sich Harta auch in der Formgebung zu nähern versucht, ohne darum das Österreichische des Landschafts­charakters preiszugeben. So ist auch diese neue Gesamtschau ein weiteres Zeugnis für Harta, dem man erfreulicherweise auch sonst im Hagenbund und in anderen Ausstellungen regelmäßig begegnet.</blockquote>
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<blockquote>''Ausstellung F. A. Harta. Bei [[Galerie Würthle|Würthle]] hat Felix Albrecht Harta, einer der besten, geistvollsten und echtesten Künstler der jüngeren Generation, Aquarelle und einige Ölbilder ausgestellt; die Aquarelle sind das Ergebnis eines Sommers am [[Wallersee]]. Die Virtuosität der Pinselführung reicht hier an ostasiatische Vorbilder, denen sich Harta auch in der Formgebung zu nähern versucht, ohne darum das Österreichische des Landschafts­charakters preiszugeben. So ist auch diese neue Gesamtschau ein weiteres Zeugnis für Harta, dem man erfreulicherweise auch sonst im Hagenbund und in anderen Ausstellungen regelmäßig begegnet.</blockquote>
    
[[Datei:Felix Albrecht Harta Maler und Modell.jpg|thumb|"Maler und Modell" von [[Felix Albrecht Harta]], in: "[[Die Bühne]]" 1934.]]
 
[[Datei:Felix Albrecht Harta Maler und Modell.jpg|thumb|"Maler und Modell" von [[Felix Albrecht Harta]], in: "[[Die Bühne]]" 1934.]]