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'''Bucculatrix ratisbonensis''' Hering, 1931: 530 ( Regensburger Zwergwickler) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Bucculatricidae]] (Zwergwickler).
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'''Bucculatrix ratisbonensis''' Hering, 1931: 530 ( Regensburger Zwergwickler) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Bucculatricidae]] (Zwergwickler).
    
==Diagnose==
 
==Diagnose==
Wie auch andere an ''Artemisia'' lebende ''Bucculatrix''-Arten, ist auch ''B. ratisbonensis'' nur durch Zucht oder Genitaluntersuchung sicher zu erkennen.
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Wie auch andere an ''Artemisia'' (Beifuß) lebende ''Bucculatrix''-Arten, ist auch ''B. [[Regensburg|ratisbon]]ensis'' nur durch Zucht oder Genitaluntersuchung sicher zu erkennen.
    
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
Die unter der Autobahnbrücke in Hallwang-Zilling (Zone Ia, Alpenvorland und Flyschzone, nach Embacher et al. 2024) an ''[[Artemisia vulgaris]]'' gefunden Minen wurden ursprünglich für ''B. ratisbonensis'' gehalten und fanden unter diesem Namen auch Eingang bei Huemer (2013). Erst nach Zucht eines Tieres konnte die Art richtig als ''[[Bucculatrix noltei]]'' bestimmt werden. ''B. ratisbonensis'' ist aus der Liste der Schmetterlinge Salzburg zu streichen, obwohl sie noch zu finden sein könnte. Die Nahrungspflanze der Raupen, ''[[Artemisia campestris]]'', ist in Salzburg aber nur aus einigen Tauerntälern und dem oberen Lungau bekannt. (Wittmann et al. 1987).
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Die unter der [[Autobahnbrücke Hallwang|Autobahnbrücke]] in [[Hallwang]]-[[Zilling]] (Zone Ia, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], nach Embacher et al. 2024) an ''[[Artemisia vulgaris]]'' (Gemeiner Beifuß, Gewürzbeifuß) gefundenen Minen wurden ursprünglich für ''B. ratisbonensis'' gehalten und fanden unter diesem Namen auch Eingang bei Huemer (2013). Erst nach Zucht eines Tieres konnte die Art richtig als ''[[Bucculatrix noltei]]'' bestimmt werden. ''B. ratisbonensis'' ist aus der Liste der Schmetterlinge [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s zu streichen, obwohl sie noch zu finden sein könnte. Die Nahrungspflanze der Raupen, ''[[Artemisia campestris]]'' (Feld-Beifuß), ist in Salzburg aber nur aus einigen [[Tauern]]tälern und dem oberen [[Lungau]] bekannt. (Wittmann et al. 1987).
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
In Österreich wird ''B. ratisbonensis'' neben Salzburg auch noch für Nordtirol, Kärnten, Niederösterreich, Wien und das Burgenland angegeben (Huemer 2013). Klimesch (1990) eliminierte die Art bereits aus der Liste der Schmetterlinge Oberösterreichs als Fehlbestimmung. In Bayern, wo die Art aus der Umgebung von Regensburg beschrieben wurde, kommt sie aktuell nur im Schichtstufenland vor. Funde aus dem ostbayrischen Grundgebirge datieren vor dem Jahr 1901, ebenso solche, zudem nicht gesicherte Nachweise aus dem voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen (Haslberger & Segerer 2016).
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In Österreich wird ''B. ratisbonensis'' neben Salzburg auch noch für [[Nordtirol]], [[Kärnten]], [[Niederösterreich]], [[Wien]] und das [[Burgenland]] angegeben (Huemer 2013). Klimesch (1990) eliminierte die Art bereits aus der Liste der Schmetterlinge [[Oberösterreich]]s als Fehlbestimmung. In [[Bayern]], wo die Art aus der Umgebung von [[Regensburg]] beschrieben wurde, kommt sie aktuell nur im Schichtstufenland vor. Funde aus dem ostbayrischen Grundgebirge datieren vor dem Jahr 1901, ebenso solche, zudem nicht gesicherte Nachweise aus dem voralpinen Hügel- und Moorland ([[Alpenvorland]]) und den [[Alpen]] (Haslberger & Segerer 2016).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Nahrungspflanze der Raupen ist, möglicherweise ausschließlich, ''[[Artemisia campestris]]''. Wie in der Gattung üblich, minieren die Raupen zuerst, fressen später aber frei an den Blättern.
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Nahrungspflanze der Raupen ist, möglicherweise ausschließlich, ''Artemisia campestris''. Wie in der [[Glossar Biologie#G|Gattung]] üblich, minieren die Raupen zuerst, fressen später aber frei an den Blättern.
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
 
{{NKIS | taxonid=1165}}
 
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{{Fauna und Flora Projekt}}
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}
 
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}
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*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
 
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl & P. Heiselmayer 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2. Institut für Botanik, Salzburg, Abakus Verlag: 1-403.
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*[[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, H.]], [[Apollonia Siebenbrunner|A. Siebenbrunner]], [[Peter Pilsl (Botaniker)|P. Pilsl]] & [[Paul Heiselmayer|P. Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2. Institut für Botanik, Salzburg, Abakus Verlag: 1-403.
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== Einzelnachweis ==
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<references />
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]