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[[Datei:Hofrat-Wallack-Haus.jpg|thumb|Das Hofrat-Wallack-Haus ganz unten links. Bildtext: Die Olympiamannschaft der Skifahrer Österreichs vor dem Hofrat Wallack-Haus am Hochtor bei Heiligenblut, ihrem Trainingsquartier. Rechts: Auf dem Übungshang.]]
Etwas unterhalb des [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor Tunnel]]-Südportals steht das '''Hofrat-WallacHofrat-Wallack-Haus-Haus''' seit Sommer [[1936]] als ein neuer Stützpunkt für Touristen, die Hochtouren in das [[Goldberggruppe|Sonnblick]]- und [[Brennkogel]]gebiet unternehmen wollte.
== Über das Hofrat-Wallack-Haus ==
Das heute als "Hütte Wallackhaus"<ref>https://www.regiojethotels.at/de/hutte-wallackhaus www.regiojethotels.at]</ref> genannte "Hofrat-Wallack-Haus" befindet sich auf 2 460 [[m ü. A.]] und war zumindest ab 1935 für einige Jahre ganzjährig bewirtschaftet. Das genaue Öffnungsdatum lässt sich nicht mehr vorstelle. Ein Quelle schreibt, dass es am [[1. August]] 1936 eröffnet wurde. In diesem bereits mit elektrischem Licht versehenen Haus befanden sich 20 Fremdenzimmern und Touristenschlafräume.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=kfz&datum=19360913&query=%22Hofrat-Wallack-Haus%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Klagenfurter Zeitung", Ausgabe vom 13. September 1936, Seite 4</ref>
Im Sommer 1936 berichtete die "Freie Stimmen" in ihrer Ausgabe vom [[5. August]]:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fst&datum=19360805&query=%22Hofrat-Wallack-Haus%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "Freie Stimmen", Ausgabe vom 5. August 1936, Seite 3</ref>
<blockquote>Errichtung einer Sprechstelle im "Hofrat-Wallack-Haus". Im "Hofrat-Wallack-Haus", politischer Bezirk Spittal an der Drau, wurde am [[1. August]] eine vertragliche selbständige öffentliche Sprechstelle eröffnet. Dieses Fernsprechamt ist zur Annahme und Abgabe von Telegrammen ermächtigt. Telegrammablagerungs-, Verrechnungs- und Erfassungsamt ist Heiligenblut. Die Gebühr für ein gewöhnliches Dreiminutengespräch beträgt zwischen allen Orten der ersten Fernzone 55 g, zwischen allen Orten der zweiten Fernzone 80 g, zuzüglich einer Anmeldegebühr von je 15 g. Die Amtsstunden für den Fernsprech- und Telegraphendienst sind dieselben wie beim Postamte [[Heiligenblut]]</blockquote>
In einem anderen Artikel kann man lesen, dass bereits im Dezember 1935 die österreichische Ski-Nationalmannschaft im "Hofrat-Wallack-Haus" wohnte und am Hang daneben trainierte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fst&datum=19351203&query=%22Hofrat-Wallack-Haus%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "Freie Stimmen", Ausgabe vom 3. Dezember 1935, Seite 3</ref>
<blockquote>''Ein Besucher des Olympia-Übungslagers am Hochtor ober Heiligenblut, der das Leben und Treiben der österreichischen Skiläufer betrachten konnte, schreibt uns hierüber:
''Der Geist des Lagers ist vorzüglich. Die Disziplin ist gerade bei aller Freiheit mustergültig, das Hochtor-Skigebiet unübertrefflich. Vorzüglicher Schnee, schöne sonnige und schattige H+nge wechseln mit
sanften Mulden und unterbrechenden ebenen Flachen. Für den besten schneidigen Skiläufer sind Hunderte von Metern hohe Steilhänge vorhanden, an denen er sein Können erproben kann.
''Das Schönste aber ist, daß das Gebiet Heiligenblut herauf bis aufs Hochtor und aus den Kamm nicht lawinös und ganz und gar ungefährlich ist. Das Hofrat-Wallack-Haus, die Eaststätte des Trainingslagers,
knapp unter dem Hochtortunnel gelegen,
war fruher Strahenbaukanzkei. heute ist cs
ein behagliches Unterkunftshaus, das uber
die notigen Kuchen- und Wirtschafts-
raume, zwei Sveisezimmer, cine Anzahl
Schlafzimmer, uber einen Baderaum usw.
versugt.
Die ganze Umgebung des Hauses gleicht
einem feinbeschriebenen Blatt Papier, in
das die verichiedenen Skimeister ihre wun-
dervollen Schriften wcit sichtbar hinein-
geseht haben. Und wie verstehen es die
Trainer, der unerreichbare Anton Se e-
l o s, den sogar dic Norwcger als den
besten Torlauser der Welt gelten lassen.
und unser bewahrter Rudi Matt, aber
auch der immer sreundlichs und dienst-
bereite Norwcger Bjarne Car I sen, mit
ihrcn Laufern umzugehen und ihr Konnen
von Tag zu Tag zu stcigern! Es ist eine
Lust, zuzuschauen, wie sie im steilsten Hangs
Lurch die Tore in flussigster Fahrt
herunterschwingen. Hie und da bricht einer,
dem das Marten, bis er darankommt, zu
lang wird, aus und kommt im Schuh
herunter. Man meint, cs kann nicht anders
sein: den schmeigt's, das wird ein Mords-
stern. Schmarren! Unten ist er! „Reistt"
noch im vollften Jagen einen kecken
Schwung und— steht.
Die Lang- und Kombinationslauser
lausen nachmittags ihre Runden auf
wendiger Langlausstrecke. Es scheint, sie
denken Mr nicht daran, wie schnell sis
lausen und wie oft sie die Runde schon ge-
laufen find, sie haben vermutlich nur ihr
heistes Zuckerwasser im Sinn, das sie nach
dem Laus kriegen, und die wohltuende,
neubelebende Massage. Abends, nachdem
sie stark gowesen find, werden sie dann
sromm und nett, wie liebe Kinder, uber
die der Skivater Oberlehrer Mayer sorgend
seine Hands breitet.
</blockquote>
Im [[1951#Jänner|Katastrophenjänner 1951]] wurde auch das Hofrat-Wallack-Haus beschädigt, sein Nebengebäude zerstört.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=etb&datum=19510303&query=%22Hofrat-Wallack-Haus%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "Erlafthal-Bote", Ausgabe vom 3. März 1951, Seite 3</ref>
== Quellen ==
<references/>
[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Übernachtung]]
[[Kategorie:Kärnten]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Hohe Tauern]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Gebäude)]]