| − | Bereits Storch (1868) meldet mit „''Bucculatrix frangulella''“ (= ''B. frangutella'') eine Art der Familie für Salzburg, die auch heute noch zum Faunenbestandteil des Landes gezählt wird. Bei Mitterberger (1909) wird bereits über fünf ''Bucculatrix''-Arten berichtet. Mairhuber (1965) steuert zwei weitere Arten bei, von denen mit ''[[Bucculatrix ulmifoliae]]'' eine Art aber wieder aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs mangels Beleges eliminiert werden musste. Huemer & Tarmann (1993) listen bereits neun Arten auf, allerdings wird die Angabe zu ''B. ulmifoliae'' wiederholt. Der Fehler wird bei Embacher et al. (2011), sowie Kurz & Embacher (2013) korrigiert und mit ''[[Bucculatrix noltei]]'' eine neue Art hinzugefügt. Letztere ist auf Grund des einzigen bekannten Fundortes unterhalb einer Autobahnbrücke allerdings nur als Adventivart anzusehen (Kurz & Embacher 2013). Ebenfalls 2011 berichtet Kurz über zwei Wiederfunde aus der Familie (Kurz 2011f). 2016 folgt schließlich der Erstfund von ''[[Bucculatrix chrysanthemalla]]'' für Österreich (Kurz 2016), eine Art, die allerdings nicht bodenständig ist und nur als Irrgast aufgefasst wird. Die nun zehn bekannten Arten werden schließlich auch bei Embacher et al. (2024) aufgelistet, wobei ''[[Bucculatrix cristatella]]'' nach Untersuchung des stark beschädigten Beleges im Biologiezentrum in Linz auch für die Landesfauna akzeptiert wird, wenn auch fraglich. Nach Klimesch (1961) könnte es sich auch um ''Buccultrix argentisignella'' handeln. | + | Bereits Storch (1868) meldet mit „''Bucculatrix frangulella''“ (= ''B. frangutella'') eine Art der Familie für Salzburg, die auch heute noch zum Faunenbestandteil des Landes gezählt wird. Bei Mitterberger (1909) wird bereits über fünf ''Bucculatrix''-Arten berichtet. Mairhuber (1965) steuert zwei weitere Arten bei, von denen mit ''[[Bucculatrix ulmifoliae]]'' eine Art aber wieder aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs mangels Beleges eliminiert werden musste. Huemer & Tarmann (1993) listen bereits neun Arten auf, allerdings wird die Angabe zu ''B. ulmifoliae'' wiederholt. Der Fehler wird bei Embacher et al. (2011), sowie Kurz & Embacher (2013) korrigiert und mit ''[[Bucculatrix noltei]]'' eine neue Art hinzugefügt. Letztere ist auf Grund des einzigen bekannten Fundortes unterhalb einer Autobahnbrücke allerdings nur als Adventivart anzusehen (Kurz & Embacher 2013). Ebenfalls 2011 berichtet Kurz über zwei Wiederfunde aus der Familie (Kurz 2011f). 2016 folgt schließlich der Erstfund von ''[[Bucculatrix chrysanthemella]]'' für Österreich (Kurz 2016), eine Art, die allerdings nicht bodenständig ist und nur als Irrgast aufgefasst wird. Die nun zehn bekannten Arten werden schließlich auch bei Embacher et al. (2024) aufgelistet, wobei ''[[Bucculatrix cristatella]]'' nach Untersuchung des stark beschädigten Beleges im Biologiezentrum in Linz auch für die Landesfauna akzeptiert wird, wenn auch fraglich. Nach Klimesch (1961) könnte es sich auch um ''Buccultrix argentisignella'' handeln. |