Änderungen

K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 10: Zeile 10:  
Heinrich Heiden starb [[1933]]. Am [[5. August]] [[1935]] starb Christine Heiden, geborene Fahrmbacher, Apothekerswitwe und Pensionsbesitzerin in der Villa Heiden im 60. Lebensjahr.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350807&query=%22Villa+Heiden%22&ref=anno-search&seite=11 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 7. August 1935, Seite 11</ref> Ab [[1937]] ist Tochter Johanna die Besitzerin. Sie soll beeinträchtigt gewesen sein.
 
Heinrich Heiden starb [[1933]]. Am [[5. August]] [[1935]] starb Christine Heiden, geborene Fahrmbacher, Apothekerswitwe und Pensionsbesitzerin in der Villa Heiden im 60. Lebensjahr.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350807&query=%22Villa+Heiden%22&ref=anno-search&seite=11 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 7. August 1935, Seite 11</ref> Ab [[1937]] ist Tochter Johanna die Besitzerin. Sie soll beeinträchtigt gewesen sein.
   −
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] war die Villa ein Kinderheim. Ein Zeitzeuge dieser Zeit schilderte den "[[Salzburger Nachrichten]]" seine Erinnerungen an seine Zeit in diesem Kinderheim. Er war mit seinem Bruder in dieses NS-Heim gebracht worden. Sie erhielten einen Kasten zugeteilt, die Betten mussten sie selbst aufbauen. Waren die Betten nicht ordentlich genug gemacht, wurde das Bettzeug aus dem Fenster geworfen. Es gab Ess- und Sprechverbote. Allerdings sei das Essen gut gewesen und ihnen hätte es an nichts gefehlt. Es war eine kleine Eliteschule: Mit sechs Jahren NS-Doktrin, Zeitungsschau, täglich es es Fahnenhissen und dem Führer huldigen.  
+
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] war die Villa ein Kinderheim. Ein Zeitzeuge schilderte den "[[Salzburger Nachrichten]]" seine Erinnerungen an seine Zeit in diesem Kinderheim. Er war mit seinem Bruder in dieses NS-Heim gebracht worden. Sie erhielten einen Kasten zugeteilt, die Betten mussten sie selbst aufbauen. Waren die Betten nicht ordentlich genug gemacht, wurde das Bettzeug aus dem Fenster geworfen. Es gab Ess- und Sprechverbote. Allerdings sei das Essen gut gewesen und ihnen hätte es an nichts gefehlt. Es war eine kleine Eliteschule: Mit sechs Jahren NS-Doktrin, Zeitungsschau, täglich es es Fahnenhissen und dem Führer huldigen.  
    
Im September 1946 findet sich folgendes Inserat in den "[[Salzburger Nachrichten]]":<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19460910&query=%22Villa+Heiden%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 10. September 1946, Seite 5</ref> ''Suche alleinstehende ehrliche Frau oder Fräulein, welche für 2 Personen die Wirtschaft führen und eine Kuh melken kann, Kochkenntnisse erforderlich. Villa Heiden.''
 
Im September 1946 findet sich folgendes Inserat in den "[[Salzburger Nachrichten]]":<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19460910&query=%22Villa+Heiden%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 10. September 1946, Seite 5</ref> ''Suche alleinstehende ehrliche Frau oder Fräulein, welche für 2 Personen die Wirtschaft führen und eine Kuh melken kann, Kochkenntnisse erforderlich. Villa Heiden.''