| − | Das '''Hotel Stadt Meran''' war ein Hotel in der [[Stadt Salzburg]] im Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]] an der [[Saint-Julien-Straße]] und besteht heute nicht mehr. Es stand an der Stelle, wo sich heute die Zentrale der [[Volksbank Salzburg]] befindet. | + | Das '''Hotel Stadt Meran''' war ein Hotel in der [[Stadt Salzburg]]. Es stand im Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]] an der [[Saint-Julien-Straße]] an der Stelle, an der sich heute die Zentrale der [[Volksbank Salzburg]] befindet. |
| | Im Dezember [[1934]] fand eine Ausstellung "Der Stubenvogel und seine Freunde" im Hotel statt. Die "[[Salzburger Chronik]]" berichtete: | | Im Dezember [[1934]] fand eine Ausstellung "Der Stubenvogel und seine Freunde" im Hotel statt. Die "[[Salzburger Chronik]]" berichtete: |
| − | <blockquote>''Die am [[8. Dezember|8.]] und [[9. Dezember]] im Hotel "Stadt Meran" veranstaltete Vogelschau hatte sich eines großen Besuches zu erfreuen, ein Beweis, wie verbunden der Mensch mit den kleinen Sängern ist. Mit vieler Mühe und Arbeit verstand es der alpenländische Harzer-Edelroller Zucht- und Vogelschuhverein, den kleinen Saal für diesen Zweck geschmackvoll zu arrangieren. Vorne zeigte ein Winterlandschaftsbild praktische Fütterung der frei lebenden Vögel. Daneben je ein kleines Panorama, die Kanarischen Inseln, die Heimat der Vorfahren unserer Kanarienvögel. An das südliche Klima dazu passend, schöne Palmen sowie das von dem Aquarien-Verein durch Herrn Matzke ausgestellte Aquarium mit Diamant- und Silberbarschen. Auf einem Tisch sind die gestifteten Ehrenpreise zu sehen, u. a. schöne Bilder von der [[Landesregierung]] und vom [[Landeskulturrat]] gewidmet. Anschließend bringt die Firma Stürmer mit den vielbewunderten Prachtfinken, Vogelfutter und Vogelschuhgeräte zur Ausstellung. Die Sänger selber waren, in drei Klassen eingeteilt.</blockquote> | + | <blockquote>''Die am [[8. Dezember|8.]] und [[9. Dezember]] im Hotel "Stadt Meran" veranstaltete Vogelschau hatte sich eines großen Besuches zu erfreuen, ein Beweis, wie verbunden der Mensch mit den kleinen Sängern ist. Mit vieler Mühe und Arbeit verstand es der alpenländische Harzer-Edelroller Zucht- und Vogelschutzverein, den kleinen Saal für diesen Zweck geschmackvoll zu arrangieren. Vorne zeigte ein Winterlandschaftsbild praktische Fütterung der frei lebenden Vögel. Daneben je ein kleines Panorama, die Kanarischen Inseln, die Heimat der Vorfahren unserer Kanarienvögel. An das südliche Klima dazupassend, schöne Palmen sowie das von dem Aquarien-Verein durch Herrn Matzke ausgestellte Aquarium mit Diamant- und Silberbarschen. Auf einem Tisch sind die gestifteten Ehrenpreise zu sehen, u. a. schöne Bilder von der [[Landesregierung]] und vom [[Landeskulturrat]] gewidmet. Anschließend bringt die Firma Stürmer mit den vielbewunderten Prachtfinken, Vogelfutter und Vogelschutzgeräte zur Ausstellung. […] Im Saal II hatten ausgestellt: die Eisengroßhandlung [[Roittner]] prächtige Vogelbauer vom feinsten bis zum einfachsten Geschmack sowie Vogelzuchtgeräte und Utensilien; die Samengroßhandlung Jakob Jakob Stumpp prima Vogelfutter, Medikamente und alle einschlägigen Artikel zur Vogelpflege. </blockquote> |
| − | Das Hotel in Bahnhofsnähe war in der [[Nachkriegszeit]] durch mehr als vier Jahre beschlagnahmt. Im Herbst [[1949]] wurde es wieder freigegeben und einem großzügigen Umbau unterzogen. Die Gesellschaftsräume und die Fremdenzimmer werden modernisiert, eine Liftanlage wurde eingebaut. So entstand nach den Plänen der beiden Salzburger Architekten W. Baumgartner und H. Hübner, die sich bereits bei der Neugestaltung des [[Hotel Schloss Mönchstein[[ einen Namen gemacht hatten. Das Hotel Stadt Meran dann über 80 Fremdenzimmer. | + | Das Hotel in Bahnhofsnähe war in der [[Nachkriegszeit]] durch mehr als vier Jahre beschlagnahmt. Im Herbst [[1949]] wurde es wieder freigegeben und einem großzügigen Umbau unterzogen. Die Gesellschaftsräume und die Fremdenzimmer wurden modernisiert, eine Liftanlage wurde eingebaut. So entstand nach den Plänen der beiden Salzburger Architekten Walter Baumgartner und Hugo Hübner, die sich bereits bei der Neugestaltung des [[Hotel Schloss Mönchstein|Hotels Schloss Mönchstein]] einen Namen gemacht hatten, ein konkurrenzfähiger Fremdenverkehrsbetrieb mit mehr als 80 Fremdenzimmern. |