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| − | '''Petra Kronberger''' (* [[21. Februar]] [[1969]] in [[Pfarrwerfen]] im [[Pongau]]) war nach [[Annemarie Moser]] und [[Anna Fenninger]] die erfolgreichste Salzburger [[Erfolgreiche Salzburger Skirennläufer|Skirennläufer]]in. | + | '''Petra Kronberger''' (* [[21. Februar]] [[1969]] in [[Pfarrwerfen]] im [[Pongau]]) war nach [[Annemarie Moser]] und [[Anna Veith]] die erfolgreichste Salzburger [[Erfolgreiche Salzburger Skirennläufer|Skirennläufer]]in. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| | Petra Kronberger besuchte die [[Skihauptschule Bad Gastein]]. Nach ihrem Rücktritt holte Petra Kronberger die Matura an der Maturaschule Akademia nach und begann ein Studium der Germanistik und Kunstgeschichte. Sie lernte ihren späteren Ehemann Thomas kennen, setzte sich für soziale Projekte ein und besuchte eher Kunstausstellungen als Skirennen. Als, nach elf Jahren, die Beziehung zu Thomas zerbrach, ging sie nach Berlin. Aus einem geplanten Semester wurden zwei. Sie studierte an der Humboldt-Universität, lernte ihren neuen Lebensgefährten, einen Polizeibeamten aus Hamburg, kennen und übersiedelte in die Hansestadt. [[2011]] lebte Petra Kronberger wieder in der Stadt Salzburg und arbeitete in der Erwachsenenbildung und als freie Kunstvermittlerin im [[Salzburg Museum]]. Dazu war sie auch als FH-Lektorin tätig. | | Petra Kronberger besuchte die [[Skihauptschule Bad Gastein]]. Nach ihrem Rücktritt holte Petra Kronberger die Matura an der Maturaschule Akademia nach und begann ein Studium der Germanistik und Kunstgeschichte. Sie lernte ihren späteren Ehemann Thomas kennen, setzte sich für soziale Projekte ein und besuchte eher Kunstausstellungen als Skirennen. Als, nach elf Jahren, die Beziehung zu Thomas zerbrach, ging sie nach Berlin. Aus einem geplanten Semester wurden zwei. Sie studierte an der Humboldt-Universität, lernte ihren neuen Lebensgefährten, einen Polizeibeamten aus Hamburg, kennen und übersiedelte in die Hansestadt. [[2011]] lebte Petra Kronberger wieder in der Stadt Salzburg und arbeitete in der Erwachsenenbildung und als freie Kunstvermittlerin im [[Salzburg Museum]]. Dazu war sie auch als FH-Lektorin tätig. |
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| − | Kronbergers Rückkehr in den ÖSV, nach in den [[1990er]]-Jahren beendeter aktiver Karriere, war [[2013]] mit der [[FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming|WM in Schladming]] erfolgt, wo sie für das kulturelle Programm verantwortlich war.<ref name="SNOkt24">[https://www.sn.at/sport/wintersport/petra-kronberger-oesv-165539908 www.sn.at], 3. Oktober 2024</ref> [[2015]] bestellte sie Präsident Peter Schröcksnadel zur Frauenbeauftragten. Sie soll Bindeglied zwischen Trainer-Männerwelt und Sportlerinnen sein.<ref>{{Quelle PN|3. Dezember 2015}}</ref> Mit Jahresende [[2024]] verließ Petra Kronberger Österreichs Skiverband auf eigenen Wunsch. Die Salzburgerin war zuletzt für den Bereich "Optimal Sports" verantwortlich, in dem es unter anderem um Persönlichkeitsstärkung und Gesundheitsentwicklung geht. Im Zuge der aktuellen Strukturänderungen im ÖSV wurde "Optimal Sports" in den Bereich Medizin integriert.<ref name="SNOkt24" /> | + | Kronbergers Rückkehr in den ÖSV, nach in den [[1990er]]-Jahren beendeter aktiver Karriere, war [[2013]] mit den [[FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2013 Schladming|FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften in Schladming]] erfolgt, wo sie für das kulturelle Programm verantwortlich war.<ref name="SNOkt24">[https://www.sn.at/sport/wintersport/petra-kronberger-oesv-165539908 www.sn.at], 3. Oktober 2024</ref> [[2015]] bestellte sie Präsident Peter Schröcksnadel zur Frauenbeauftragten. Sie soll Bindeglied zwischen Trainer-Männerwelt und Sportlerinnen sein.<ref>{{Quelle PN|3. Dezember 2015}}</ref> Mit Jahresende [[2024]] verließ Petra Kronberger Österreichs Skiverband auf eigenen Wunsch. Die Salzburgerin war zuletzt für den Bereich "Optimal Sports" verantwortlich, in dem es unter anderem um Persönlichkeitsstärkung und Gesundheitsentwicklung geht. Im Zuge der aktuellen Strukturänderungen im ÖSV wurde "Optimal Sports" in den Bereich Medizin integriert.<ref name="SNOkt24" /> |
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| | ==Karriere== | | ==Karriere== |
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| | {{#ev:youtube|2yl8ZoaEf1k|280|right|Alpine Ski-WM 1991, 29. Jänner, die Fahrt von Ulli Maier zur Goldmedaille und der schwere Sturz von Petra Kronberger, 08:17 min. Video}} | | {{#ev:youtube|2yl8ZoaEf1k|280|right|Alpine Ski-WM 1991, 29. Jänner, die Fahrt von Ulli Maier zur Goldmedaille und der schwere Sturz von Petra Kronberger, 08:17 min. Video}} |
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| − | Bei der Heim-[[Alpine Ski Weltmeisterschaft Saalbach-Hinterglemm 1991|Alpinen Ski Weltmeisterschaft 1991]] in [[Saalbach-Hinterglemm]] galt sie nach den Weltcup-Ergebnissen als Favoritin oder Mitfavoritin in allen Disziplinen und erfüllte diese Erwartungen auch mit dem Sieg in der Abfahrt am [[26. Jänner]] 1991. Ein Sturz im Ziel beim Riesentorlauf am [[29. Jänner]] durchkreuzte allerdings ihre weiteren Pläne. Sie stürzte wenige Meter vor dem Ziel des Super-G-Laufes, in dem Rennen, das [[Ulrike Maier]] gewann, löste noch die Zeitnehmung aus und wurde noch Sechste (siehe Video mittlerer Teil). | + | Bei der Heim-[[Alpine Ski Weltmeisterschaften Saalbach-Hinterglemm 1991|Alpinen Ski Weltmeisterschaften 1991]] in [[Saalbach-Hinterglemm]] galt sie nach den Weltcup-Ergebnissen als Favoritin oder Mitfavoritin in allen Disziplinen und erfüllte diese Erwartungen auch mit dem Sieg in der Abfahrt am [[26. Jänner]] 1991. Ein Sturz im Ziel beim Riesentorlauf am [[29. Jänner]] durchkreuzte allerdings ihre weiteren Pläne. Sie stürzte wenige Meter vor dem Ziel des Super-G-Laufes, in dem Rennen, das [[Ulrike Maier]] gewann, löste noch die Zeitnehmung aus und wurde noch Sechste (siehe Video mittlerer Teil). |
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| | Bei ihren zweiten Olympischen Spielen in Albertville ([[FRA]]) [[1992]] siegte sie wiederum zum Auftakt, diesmal in der Kombination. Nach Platz 4 und 5 in Super-G und Abfahrt folgte zum Abschluss noch der Sieg im Slalom. | | Bei ihren zweiten Olympischen Spielen in Albertville ([[FRA]]) [[1992]] siegte sie wiederum zum Auftakt, diesmal in der Kombination. Nach Platz 4 und 5 in Super-G und Abfahrt folgte zum Abschluss noch der Sieg im Slalom. |