| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| − | ''S. standfussi'' ist in [[Land Salzburg|Salzburg]] bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme der [[Stadt Salzburg]] nachgewiesen worden ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] [[2024]]). In Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) ist die montane Art aber nur im [[Wallersee]]moor ein einziges Mal durch [[Fritz Mairhuber]] gefunden worden (am [[6. Juni]] [[1964]]). Dieser Fundort liegt, so wie jener im Bluntautal, in nur knapp über 500 m Höhe, während die Art sonst im Bereich von 800 bis 1700 m Höhe anzutreffen ist. Hier bewohnt ''S. standfussi'' besonders warmtrockene, lichte Nadelmischwälder mit ''[[Erica carnea]]''-Beständen auf basischem Untergrund, wo die Säcke besonders an Felsabbrüchen und Felsblöcken gefunden werden können. Die Männchen fliegen im Juni und Juli, erwachsene Raupen sind noch Anfang Juni anzutreffen. Die Entwicklung dauert vermutlich zwei Jahre. | + | ''S. standfussi'' ist in [[Land Salzburg|Salzburg]] bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme der [[Stadt Salzburg]] nachgewiesen worden ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] [[2024]]). In Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) ist die montane Art aber nur im [[Wallersee]]moor ein einziges Mal durch [[Fritz Mairhuber]] gefunden worden (am [[6. Juni]] [[1964]]). Dieser Fundort liegt, so wie jener im Bluntautal, in nur knapp über 500 m Höhe, während die Art sonst im Bereich von 800 bis 1700 m Höhe anzutreffen ist. Hier bewohnt ''S. standfussi'' besonders warmtrockene, lichte Nadelmischwälder mit ''[[Erica carnea]]''-Beständen auf basischem Untergrund, wo die Säcke besonders an Felsabbrüchen und Felsblöcken gefunden werden können. Die Männchen fliegen im Juni und Juli, erwachsene Raupen sind noch Anfang Juni anzutreffen. Die Entwicklung dauert vermutlich zwei Jahre. (Kurz & Kurz 2025) |