| − | Auf der Suche nach den Weibchen fliegen die Männchen tagsüber umher. Wie alle heimischen Psychiden nehmen sie in ihrem kurzem Leben keine Nahrung zu sich. Die Raupen leben am Boden, besonders dort, wo die Vegetation etwas lückig und kurzrasig ist. Oft halten sie sich dabei auch in der Nähe von Thymian-Polstern auf, von denen sie sich vermutlich auch ernähren. Zur Verpuppung werden die Säcke entweder in der Vegetation, beispielsweise an ''[[Erica carnea]]'', oder auch an Felsblöcke angesponnen. Die Art kommt nach bisheriger Kenntnis hauptsächlich über basischen [[Gestein]]en (Kalk oder Dolomit) vor, fliegt aber auch in den Hohen Tauern an Stellen mit Einsprengungen von Kalk. Trotz der Aufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen (extensive Almwirtschaft), die zum Verlust zahlreicher Lebensräume führt, wird die Art noch als ungefährdet angesehen (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024). | + | Auf der Suche nach den Weibchen fliegen die Männchen tagsüber umher. Wie alle heimischen Psychiden nehmen sie in ihrem kurzen Leben keine Nahrung zu sich. Die Raupen leben am Boden, besonders dort, wo die Vegetation etwas lückig und kurzrasig ist. Oft halten sie sich dabei auch in der Nähe von Thymian-Polstern auf, von denen sie sich vermutlich auch ernähren. Zur Verpuppung werden die Säcke entweder in der Vegetation, beispielsweise an ''[[Erica carnea]]'', oder auch an Felsblöcke angesponnen. Die Art kommt nach bisheriger Kenntnis hauptsächlich über basischen [[Gestein]]en (Kalk oder Dolomit) vor, fliegt aber auch in den Hohen Tauern an Stellen mit Einsprengungen von Kalk. Trotz der Aufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen (extensive Almwirtschaft), die zum Verlust zahlreicher Lebensräume führt, wird die Art noch als ungefährdet angesehen (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024). |