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→‎Folgen der Landflucht: Initiative gegen die Landflucht
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==Folgen der Landflucht==
 
==Folgen der Landflucht==
 
Der aus dieser Abwanderung resultierende „Braindrain“, laut deutschsprachiger Wikipedia „wörtlich Gehirn-Abfluss im Sinne von Talentschwund, somit der Abwanderung der Intelligenz einer Volkswirtschaft“, bedeutet einen hohen Verlust an geistigem und gesellschaftlichen Entwicklungs- und Veränderungspotential und begünstigt Stillstand und Beharrungstendenzen, Phänomene, die eine negative Auswirkung auf die betroffenen Regionen haben. Gemäß der Wirtschaftstheorie von Richard Florida, bewirkt die „Mobilität der kreativen Klasse im Raum“ eine Ballung „kluger Köpfe“ in attraktiven Räumen, wo als positive Folge überdurchschnittliches Wachstum und Wohlstand entstehen, während die von der Abwanderung dieser „Kreativen Klasse“ betroffenen Regionen unter den Auswirkungen in umgekehrter Richtung betroffen sind: das sind fehlendes kreatives Potential und daraus folgend abnehmendes Wachstum und abnehmender Wohlstand.
 
Der aus dieser Abwanderung resultierende „Braindrain“, laut deutschsprachiger Wikipedia „wörtlich Gehirn-Abfluss im Sinne von Talentschwund, somit der Abwanderung der Intelligenz einer Volkswirtschaft“, bedeutet einen hohen Verlust an geistigem und gesellschaftlichen Entwicklungs- und Veränderungspotential und begünstigt Stillstand und Beharrungstendenzen, Phänomene, die eine negative Auswirkung auf die betroffenen Regionen haben. Gemäß der Wirtschaftstheorie von Richard Florida, bewirkt die „Mobilität der kreativen Klasse im Raum“ eine Ballung „kluger Köpfe“ in attraktiven Räumen, wo als positive Folge überdurchschnittliches Wachstum und Wohlstand entstehen, während die von der Abwanderung dieser „Kreativen Klasse“ betroffenen Regionen unter den Auswirkungen in umgekehrter Richtung betroffen sind: das sind fehlendes kreatives Potential und daraus folgend abnehmendes Wachstum und abnehmender Wohlstand.
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==Initiative gegen die Landflucht==
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Der Regionalverband [[Oberpinzgau]] hat im Frühjahr 2012 ein auf drei Jahre angelegtes und mit 180.000 Euro dotiertes Projekt mit der Bezeichnung „Komm – bleib“ ins Leben gerufen. Es sollen aus dem Oberpinzgau Abgewanderte aktiv angesprochen und mit Informationen über Arbeitsplätze in der Region versorgt werden. Dabei sucht man auch die Unterstützung regional ansässiger Unternehmen und der Bevölkerung. Die Servicestelle des Projektes – das „Komm-Bleib-Office“ -befindet sich beim Regionalverband im Gemeindeamt [[Mittersill]]. Neben der Arbeitsplatzinformation für potentielle Rückkehrer sollen diese auch bei der Wohnungssuche unterstützt und über Betreuungseinrichtungen informiert werden.
    
==Weblink==
 
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