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Dr. '''Ernst Anton von Helmreichen zu Brunfeld''' (* [[11. Jänner]] [[1728]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[1. Jänner]] [[1795]] ebenda) war dritter dann zweiter Landschaftsphysikus und hochfürstlicher Rat.  
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Dr. '''Ernst Anton von Helmreichen zu Brunfeld''' (* [[11. Jänner]] [[1728]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[1. Jänner]] [[1795]] ebenda) war dritter dann zweiter [[Landschaftsphysikus]] und hochfürstlicher Rat.  
    
== Einleitung ==
 
== Einleitung ==
Ernst Anton von Helmreichen zu Brunfeld war ab [[1762]] Besitzer des Stadthauptmannhofes bzw. [[Weiserhof|Weiklhofes]] in [[Schallmoos]]<ref>Der Weiserhof, dessen gebräuchlichste Bezeichnung auf den [[Salzburger Stadtrat]] und Kaufmann Franz X. Andreas Athanasius Weiser (* 1739; † 1817) zurückging, hieß zuvor auch Weickl- oder Waicklhof, nach dem Rat und Landschaftsphysikus Ernst Anton v. Helmreich zu Prunnfeld, Besitzer bis August 1774; [[1660]] findet ihn [[Franz Valentin Zillner|Zillner]] als "Stadthauptmannshof" belegt; in: Peter Michael Lipburger, Gerhard Plasser (Schallmoos. Bau- und Entwicklungsgeschichte bis 1945, Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 130 (1990), 585–634, hier: 587.</ref> ([[Gnigler Straße]]) und [[1774]] des Hauses [[Arenbergstraße]] 17/19 in der Vorstadt [[Äußerer Stein]].
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Ernst Anton von Helmreichen zu Brunfeld war ab [[1762]] Besitzer des Stadthauptmannhofes bzw. [[Weiserhof|Weiklhofes]] in [[Schallmoos]]<ref>Der Weiserhof, dessen gebräuchlichste Bezeichnung auf den [[Salzburger Stadtrat]] und Kaufmann Franz X. Andreas Athanasius Weiser (* 1739; † 1817) zurückging, hieß zuvor auch Weickl- oder Waicklhof, nach dem Rat und [[Landschaftsphysikus]] Ernst Anton v. Helmreich zu Prunnfeld, Besitzer bis August 1774; [[1660]] findet ihn [[Franz Valentin Zillner|Zillner]] als "Stadthauptmannshof" belegt; in: Peter Michael Lipburger, Gerhard Plasser (Schallmoos. Bau- und Entwicklungsgeschichte bis 1945, Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 130 (1990), 585–634, hier: 587.</ref> ([[Gnigler Straße]]) und [[1774]] des Hauses [[Arenbergstraße]] 17/19 in der Vorstadt [[Äußerer Stein]].
    
[[Datei:1778 Helmreichen.jpg|mini|Hochfürstliche Tirular-Räthe]]
 
[[Datei:1778 Helmreichen.jpg|mini|Hochfürstliche Tirular-Räthe]]
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Ernst Anton besuchte das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium]] in Salzburg und wurde am [[6. Dezember]] [[1741]] als Rudimentist<ref>rudīmentum, ī, n. (zu rudis, e-rudio), der erste Anfang, der erste Unterricht in einer Kunst, die Übungsschule, Vorschule, in: Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81918 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 2, Sp. 2419.</ref> immatrikuliert. Er studierte ebenso wie sein fünf Jahre älterer Bruder [[Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld|Karl Joseph]] Medizin.
 
Ernst Anton besuchte das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium]] in Salzburg und wurde am [[6. Dezember]] [[1741]] als Rudimentist<ref>rudīmentum, ī, n. (zu rudis, e-rudio), der erste Anfang, der erste Unterricht in einer Kunst, die Übungsschule, Vorschule, in: Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81918 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 2, Sp. 2419.</ref> immatrikuliert. Er studierte ebenso wie sein fünf Jahre älterer Bruder [[Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld|Karl Joseph]] Medizin.
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[[1753]] unternahm er eine zweijährige Studienreise nach Göttingen und Paris, [[1755]] wurde er 3. Landschaftsphysikus in Salzburg und [[1756]] - gemeinsam mit seinem Bruder - hochfürstlicher Rat. [[1773]] avancierte er zum 2. Landschaftsphysikus. [[1794]] wurde er Vorsitzender des ''Collegium Medicum''.<ref>[[Heinz Schuler]], Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, hier: 168, und Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.</ref>  
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[[1753]] unternahm er eine zweijährige Studienreise nach Göttingen und Paris, [[1755]] wurde er 3. [[Landschaftsphysikus]] in Salzburg und [[1756]] - gemeinsam mit seinem Bruder - hochfürstlicher Rat. [[1773]] avancierte er zum 2. [[Landschaftsphysikus]]. [[1794]] wurde er Vorsitzender des ''Collegium Medicum''.<ref>[[Heinz Schuler]], Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, hier: 168, und Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.</ref>  
    
Verheiratet war er seit [[1756]] mit Maria Franziska von Kürzer, Tochter des hochfürstlichen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchseß]], die am [[12. Mai]] [[1816]] verstarb und in Gnigl begraben ist. Die beiden hatten den am [[7. März]] [[1757]] geborenen Sohn Joseph Ernst. Dieser wurde [[1778]] Akzessist in [[Werfen]], 1783 Mitterschreiber in [[Goldegg]], [[1787]] Oberschreiber in [[Großarl]], [[1789]] in [[Abtenau]], [[1792]] [[Stadtrichter|Stadt]]- und Landrichter in [[Radstadt]], [[1805]] Landrichter in [[Zell am See]] und war Besitzer des  Thurner- oder Nothofes in [[Schallmoos]]. Verheiratet war er ab [[1794]] mit Theresia, die sowohl verwitwet als auch geschieden war.
 
Verheiratet war er seit [[1756]] mit Maria Franziska von Kürzer, Tochter des hochfürstlichen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchseß]], die am [[12. Mai]] [[1816]] verstarb und in Gnigl begraben ist. Die beiden hatten den am [[7. März]] [[1757]] geborenen Sohn Joseph Ernst. Dieser wurde [[1778]] Akzessist in [[Werfen]], 1783 Mitterschreiber in [[Goldegg]], [[1787]] Oberschreiber in [[Großarl]], [[1789]] in [[Abtenau]], [[1792]] [[Stadtrichter|Stadt]]- und Landrichter in [[Radstadt]], [[1805]] Landrichter in [[Zell am See]] und war Besitzer des  Thurner- oder Nothofes in [[Schallmoos]]. Verheiratet war er ab [[1794]] mit Theresia, die sowohl verwitwet als auch geschieden war.