Über die Lebensweise der ''Imagines'' in der Natur ist in Salzburg nichts bekannt. Die Weibchen klammern sich nach dem Schlüpfen außen am Sack an, strecken ihr Abdomen in die Höhe und erwarten so die Männchen. Kurz nach der Begattung beginnen sie mit der Eiablage in den Sack und sterben noch am selben Tag. Die Raupen leben anfangs vermutlich an Moosen oder Flechten, später fressen sie höchstwahrscheinlich auch an Kräutern und Hochstauden. Unter Zuchtbedingungen sind sie jedenfalls leicht mit Brombeerblättern zu ernähren, wobei sie besonders bereits welke, aber noch nicht ganz trockene Blätter bevorzugen. Zur Verpuppung werden die Säcke in bis zu 2 m Höhe an Baumstämmen oder Felsabbrüchen angesponnen. Trotz der etwas höheren Ansprüche an das Kleinklima kann ''P. crassiorella'' zur Zeit in Salzburg als nicht gefährdet betrachtet werden, da sie besonders im Bereich der Kalkalpen ausreichend Lebensräume vorfindet. | Über die Lebensweise der ''Imagines'' in der Natur ist in Salzburg nichts bekannt. Die Weibchen klammern sich nach dem Schlüpfen außen am Sack an, strecken ihr Abdomen in die Höhe und erwarten so die Männchen. Kurz nach der Begattung beginnen sie mit der Eiablage in den Sack und sterben noch am selben Tag. Die Raupen leben anfangs vermutlich an Moosen oder Flechten, später fressen sie höchstwahrscheinlich auch an Kräutern und Hochstauden. Unter Zuchtbedingungen sind sie jedenfalls leicht mit Brombeerblättern zu ernähren, wobei sie besonders bereits welke, aber noch nicht ganz trockene Blätter bevorzugen. Zur Verpuppung werden die Säcke in bis zu 2 m Höhe an Baumstämmen oder Felsabbrüchen angesponnen. Trotz der etwas höheren Ansprüche an das Kleinklima kann ''P. crassiorella'' zur Zeit in Salzburg als nicht gefährdet betrachtet werden, da sie besonders im Bereich der Kalkalpen ausreichend Lebensräume vorfindet. |