''T. parasitella'' wird bei Huemer und Tarmann (1993) auch für Salzburg, wenn auch fraglicherweise angegeben. Es gibt dafür aber keinen Beleg und auch keine bekannte Literaturstelle. Auch die Bearbeitung der Tineidae durch Kurz et al. (2010b) ergab keinen Hinweis auf ein Vorkommen der Art in Salzburg, auch wenn ein solches durchaus möglich ist. Bis zum Vorliegen eines zweifelsfreien Belges wurde die Art daher aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs ausgeschlossen (Kurz et al. 2010b, Embacher et al. 2024).
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''T. parasitella'' wird bei Huemer und Tarmann (1993) auch für [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] – wenn auch fraglicherweise – angegeben. Es gibt dafür aber keinen Beleg und auch keine bekannte Literaturstelle. Auch die Bearbeitung der Tineidae durch Kurz et al. (2010b) ergab keinen Hinweis auf ein Vorkommen der Art in Salzburg, wenngleich ein solches durchaus möglich ist. Bis zum Vorliegen eines zweifelsfreien Beleges wurde die Art daher aus der Liste der [[Schmetterling]]e Salzburgs ausgeschlossen (Kurz et al. 2010b, Embacher et al. 2024).
==Nachbarfaunen==
==Nachbarfaunen==
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Außer Salzburg fehlt die Art in Österreich sonst nur in Vorarlberg, für alle anderen Bundesländer ist sie bei Huemer (2013) verzeichnet. Klimesch (1990) meldet für Oberösterreich allerdings nur zwei historische Nachweise aus den Jahren 1891 und 1949 und auch in GBIF (2024) sind keine neueren Funde verzeichnet. In Bayern hingegen fehlt die Art nur im voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen, in den anderen drei Naturräumen ist sie rezent vertreten (Haslberger & Segerer 2016).
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Außer in Salzburg fehlt die Art in Österreich sonst nur in [[Vorarlberg]], für alle anderen Bundesländer ist sie bei Huemer (2013) verzeichnet. Klimesch (1990) meldet für [[Oberösterreich]] allerdings nur zwei historische Nachweise aus den Jahren 1891 und 1949 und auch in GBIF (2024) sind keine neueren Funde verzeichnet. In [[Bayern]] hingegen fehlt die Art nur im voralpinen Hügel- und [[Moor]]land ([[Alpenvorland]]) und den [[Alpen]], in den anderen drei Naturräumen ist sie rezent vertreten (Haslberger & Segerer 2016).