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Vorläufer der ersten Zeitungen in Salzburg waren Kalender. Der älteste bekannte stammt aus [[1489]] und wurde von Johann Petri in [[Passau]] gedruckt. Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] brachte dann einen "Fürstenkalender" heraus. "Newe Zeitungen" gab es in Salzburg vermutlich nur in geringer Zahl. Verbreiteter waren Flugschriften. So wurde in einer solchen [[1669]] von den [[Bergstürze]]n berichtet.  
 
Vorläufer der ersten Zeitungen in Salzburg waren Kalender. Der älteste bekannte stammt aus [[1489]] und wurde von Johann Petri in [[Passau]] gedruckt. Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] brachte dann einen "Fürstenkalender" heraus. "Newe Zeitungen" gab es in Salzburg vermutlich nur in geringer Zahl. Verbreiteter waren Flugschriften. So wurde in einer solchen [[1669]] von den [[Bergstürze]]n berichtet.  
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Mit der ersten Genehmigung eines Zeitungsdruckes von Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf]] an [[Johann Baptist Mayr (Buchdrucker)|Johann Baptist Mayr]] im Jahr [[1668]] in Salzburg kann man den Beginn des Zeitungsdruckes im Lande datieren, wie [[Waltraud Jakob]] in ihrer Zeitungsforschung herausfand, im Jahr [[1668]], da aus jener Zeit hierüber die erste "ämtliche Bewilligung" vorliegt.<ref>{{Quelle PiN|5. März 2015}}</ref> Es entwickelten sich Salzburger Druckereien ([[Oberer'sche Druckerei]], die des Johann Baptist Mayr (aus der der [[Verlag Anton Pustet]] hervorging) und die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]]). Doch die Anfänge der Salzburger Zeitungsgeschichte liegen mehr oder weniger im Dunkeln, auch, weil die Mayr’sche Druckerei durch den Felssturz [[1669]] völlig zerstört wurde. Und es ist nicht klar, wann die Zeitung von Mayr (wieder) erschien. Für den Zeitraum zwischen [[1712]] und [[1758]] gibt es kein einziges gedrucktes Exemplar mehr und es ist daher auch nicht zu sagen, ob diese Zeitung von Mayr überhaupt durchgehende gedruckt wurde. Dann folgte ab [[1774]] eine [[Salzburger Landeszeitung]] mit wechselvolle Geschichte und mehreren Titeln.
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Mit der ersten Genehmigung eines Zeitungsdruckes von Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf]] an [[Johann Baptist Mayr (Buchdrucker)|Johann Baptist Mayr]] im Jahr [[1668]] in Salzburg kann man den Beginn des Zeitungsdruckes im Lande datieren, wie Waltraud Jakob in ihrer Zeitungsforschung herausfand, im Jahr [[1668]], da aus jener Zeit hierüber die erste "ämtliche Bewilligung" vorliegt.<ref>{{Quelle PiN|5. März 2015}}</ref> Es entwickelten sich Salzburger Druckereien ([[Oberer'sche Druckerei]], die des Johann Baptist Mayr (aus der der [[Verlag Anton Pustet]] hervorging) und die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]]). Doch die Anfänge der Salzburger Zeitungsgeschichte liegen mehr oder weniger im Dunkeln, auch, weil die Mayr’sche Druckerei durch den Felssturz [[1669]] völlig zerstört wurde. Und es ist nicht klar, wann die Zeitung von Mayr (wieder) erschien. Für den Zeitraum zwischen [[1712]] und [[1758]] gibt es kein einziges gedrucktes Exemplar mehr und es ist daher auch nicht zu sagen, ob diese Zeitung von Mayr überhaupt durchgehende gedruckt wurde. Dann folgte ab [[1774]] eine [[Salzburger Landeszeitung]] mit wechselvolle Geschichte und mehreren Titeln.
    
Eine lückenlose Dokumentation der Salzburger Zeitungsgeschichte beginnt mit Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]]. Er beauftragt [[Lorenz Hübner]] mit einer "Zeitungsreform".
 
Eine lückenlose Dokumentation der Salzburger Zeitungsgeschichte beginnt mit Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]]. Er beauftragt [[Lorenz Hübner]] mit einer "Zeitungsreform".