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| | Erich Schernthaner soll nach Recherchen von [[Margot Daum]], Ururenkelin des [[Ignaz Rojacher]], eines von vier ledigen Kindern von Rojacher gewesen sein. Seine Mutter war Elisabeth Schett, sein Adoptivvater hieß Adam Schernthaner.<ref>Quelle Margot Daum, 19. November 2024 im Facebook</ref> | | Erich Schernthaner soll nach Recherchen von [[Margot Daum]], Ururenkelin des [[Ignaz Rojacher]], eines von vier ledigen Kindern von Rojacher gewesen sein. Seine Mutter war Elisabeth Schett, sein Adoptivvater hieß Adam Schernthaner.<ref>Quelle Margot Daum, 19. November 2024 im Facebook</ref> |
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| − | Am [[23. Dezember]] [[1896]] wurde Erich Schernthaner an der Grazer Universität nach durchwegs mit Auszeichnung bestandenen Rigorosen zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Ein Beweis seines eifrigen Studiums ist auch der Umstand, dass Schernthaner bereits nach elf Semestern promovierte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18961229&query=%22Erich+Schernthaner%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 29. Dezember 1896, Seite 3</ref> | + | Am [[19. März]] [[1894]] war Erich Schernthaner Mitbegründer der Sektion Lend-Dienten des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins.<ref>[https://lend-embach.spoe.at/sites/migrate.salzburg.spoe.at/files/igel_2019-08_compressed_2.pdfb Gruber, Sepp: "125 Jahre Alpenvereinssektion Lend/Dienten (1894–2019)", in: Informationen aus der Gemeinde Embach Lend, Nr. 94 vom September 2019, S. 20.]</ref> |
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| − | Am [[19. März]] [[1894]] war Erich Schernthaner Mitbegründer der Sektion Lend-Dienten des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins.<ref>[https://lend-embach.spoe.at/sites/migrate.salzburg.spoe.at/files/igel_2019-08_compressed_2.pdfb Gruber, Sepp: "125 Jahre Alpenvereinssektion Lend/Dienten (1894–2019)", in: Informationen aus der Gemeinde Embach Lend, Nr. 94 vom September 2019, S. 20.]</ref> | + | Am [[23. Dezember]] [[1896]] wurde Erich Schernthaner an der Grazer Universität nach durchwegs mit Auszeichnung bestandenen Rigorosen zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Ein Beweis seines eifrigen Studiums ist auch der Umstand, dass Schernthaner bereits nach elf Semestern promovierte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18961229&query=%22Erich+Schernthaner%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 29. Dezember 1896, Seite 3</ref> |
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| | Am [[14. Juni]] [[1908]] wurde er in den [[Gemeinderat]] von Taxenbach als Mitglied der deutschfreiheitlichen Partei gewählt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19080617&query=%22Erich+Schernthaner%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 17. Juni 1908, Seite 5</ref> | | Am [[14. Juni]] [[1908]] wurde er in den [[Gemeinderat]] von Taxenbach als Mitglied der deutschfreiheitlichen Partei gewählt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19080617&query=%22Erich+Schernthaner%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 17. Juni 1908, Seite 5</ref> |
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| | <blockquote>''In Aerztekreisen sowie unter der freiheitlichen Bevölkerung ruft eine Sache, die sich in der Gemeinde Taxenbach zutrug, nachhaltige Erregung hervor. Der Taxenbacher Gemeindearzt Dr. Erich Schernthaner hatte an die Gemeinde eine Eingabe gerichtet. worin er verlangte, daß die Stelle der derzeitigen Oberin im Armenspitale durch eine andere Schwester besetzt werde. Die Zustände im Armenspitale unter der jetzigen Leitung spotten jeder Beschreibung und seien völlig unhaltbar; er könne als Arzt und Mensch nicht mehr länger zusehen. Die Gemeindevertretung hat darauf beschlossen, einen anderen Gemeindearzt zu bestellen. Gegen Dr. Schernthaner war ein regelrechtes Kesseltreiben veranstaltet worden, nachdem man unter der Bevölkerung das Gerücht ausgesprengt hatte, der Arzt wolle die Schwestern aus dem Spitale vertreiben. Dr. Schernthaner, der Ehrenbürgermeister von Taxenbach ist und sich auch als Schöpfer der dortigen Hochquellenwasserleitung große Verdienste um die Gemeinde erworben hat, wird die Konsequenzen aus der Angelegenheit ziehen und den Ort seiner bisherigen Tätigkeit verlassen.</blockquote> | | <blockquote>''In Aerztekreisen sowie unter der freiheitlichen Bevölkerung ruft eine Sache, die sich in der Gemeinde Taxenbach zutrug, nachhaltige Erregung hervor. Der Taxenbacher Gemeindearzt Dr. Erich Schernthaner hatte an die Gemeinde eine Eingabe gerichtet. worin er verlangte, daß die Stelle der derzeitigen Oberin im Armenspitale durch eine andere Schwester besetzt werde. Die Zustände im Armenspitale unter der jetzigen Leitung spotten jeder Beschreibung und seien völlig unhaltbar; er könne als Arzt und Mensch nicht mehr länger zusehen. Die Gemeindevertretung hat darauf beschlossen, einen anderen Gemeindearzt zu bestellen. Gegen Dr. Schernthaner war ein regelrechtes Kesseltreiben veranstaltet worden, nachdem man unter der Bevölkerung das Gerücht ausgesprengt hatte, der Arzt wolle die Schwestern aus dem Spitale vertreiben. Dr. Schernthaner, der Ehrenbürgermeister von Taxenbach ist und sich auch als Schöpfer der dortigen Hochquellenwasserleitung große Verdienste um die Gemeinde erworben hat, wird die Konsequenzen aus der Angelegenheit ziehen und den Ort seiner bisherigen Tätigkeit verlassen.</blockquote> |
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| − | [[1925]] war er der behandelnder Arzt des [[Bürgermeister der Marktgemeinde Taxenbach|Taxenbacher Bürgermeisters]] [[Andreas Meißnitzer]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250618&query=%22Erich+Schernthaner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 18. Juni 1925, Seite 8</ref> | + | [[1925]] war er der behandelnde Arzt des [[Bürgermeister der Marktgemeinde Taxenbach|Taxenbacher Bürgermeisters]] [[Andreas Meißnitzer]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250618&query=%22Erich+Schernthaner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 18. Juni 1925, Seite 8</ref> |
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| | [[1938]] hatte er nach 41 Jahren als praktischer seine Arztpraxis seinem Sohn Siegfried übergeben.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=vSGaSgV4hxWw3YhG7IrDQ4%2F%2FdCCqXH6JSieISflYbTe35Ym%2BR7PltkkBfOlUZkX6qzxv33o8q1dTJIqvwc2oRrCrhhbMT1WQsELxpFZGOw5hrKjE7thUipdViF%2FHiYKI&id1=19491128_05&q=%2522Erich%2520Schernthaner%2522#sn-archiv-5 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 28. November 1949, Seite 5</ref> | | [[1938]] hatte er nach 41 Jahren als praktischer seine Arztpraxis seinem Sohn Siegfried übergeben.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=vSGaSgV4hxWw3YhG7IrDQ4%2F%2FdCCqXH6JSieISflYbTe35Ym%2BR7PltkkBfOlUZkX6qzxv33o8q1dTJIqvwc2oRrCrhhbMT1WQsELxpFZGOw5hrKjE7thUipdViF%2FHiYKI&id1=19491128_05&q=%2522Erich%2520Schernthaner%2522#sn-archiv-5 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 28. November 1949, Seite 5</ref> |