| | Rund um das Gipfelmassiv, bis auf ca. 2 400 hinunter, kommen interessante Mineralien vor: Bergkristalle, wobei neben jenen mit der üblichen Kristallform auch solche vertreten sind, die flachgedrückt und fast wie Glasscherben aussehen, sogenannte "Schliefer". Die Bergkristalle, hauptsächlich jene an dem vom Gipfel sich nach Süden erstreckenden Mallnitzriegel (bestehend aus Granosyenit), sind meist bräunlich (Rauchquarze). Als Verursacherin der Braunfärbung der Rauchquarze ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Gesteinsradioaktivität zu vermuten, die dort laut Messungen ganz wesentlich erhöht ist. Vielleicht ist es kein absoluter Zufall, dass rund 1350 Höhenmeter weiter unten der ''Gasteiner Heilstollen'' das Edelgas Radon in seiner Luft enthält. - Weiters kommen vor: Adular, Rutil, Schörl (schwarzer Turmalin), Calzit, Hämatit (als "Eisenrose"), Beryll (selten mit der Farbe des Smaragds), auch Biotit, und eher selten etwas Chlorit. Direkt am Gipfel wurde von einem Einheimischen das seltene Beryll-Mineral Phenakit gefunden. In der weiteren Umgebung kommt auch Anatas und Apatit vor. | | Rund um das Gipfelmassiv, bis auf ca. 2 400 hinunter, kommen interessante Mineralien vor: Bergkristalle, wobei neben jenen mit der üblichen Kristallform auch solche vertreten sind, die flachgedrückt und fast wie Glasscherben aussehen, sogenannte "Schliefer". Die Bergkristalle, hauptsächlich jene an dem vom Gipfel sich nach Süden erstreckenden Mallnitzriegel (bestehend aus Granosyenit), sind meist bräunlich (Rauchquarze). Als Verursacherin der Braunfärbung der Rauchquarze ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Gesteinsradioaktivität zu vermuten, die dort laut Messungen ganz wesentlich erhöht ist. Vielleicht ist es kein absoluter Zufall, dass rund 1350 Höhenmeter weiter unten der ''Gasteiner Heilstollen'' das Edelgas Radon in seiner Luft enthält. - Weiters kommen vor: Adular, Rutil, Schörl (schwarzer Turmalin), Calzit, Hämatit (als "Eisenrose"), Beryll (selten mit der Farbe des Smaragds), auch Biotit, und eher selten etwas Chlorit. Direkt am Gipfel wurde von einem Einheimischen das seltene Beryll-Mineral Phenakit gefunden. In der weiteren Umgebung kommt auch Anatas und Apatit vor. |
| − | Zurück bei der Bergstation-Garstenauer-Kugel haben wir für den Abstieg zwei Möglichkeiten. Entweder wie beim Heraufgehen den Weg zurück zum Parkplatz oder, für Leute mit guter Kondition, den Abstieg nach Osten zur [[Keuchenscharte]], wo im Jahre 1910 ein etwa 5000 Jahre altes Lochbeil ("Lochaxt") aus schwarzem Serpentin gefunden wurde. Der Weg führt dann nach Norden über den [[Ing. Florentin Weg]] und die [[Haitzingalm]]-Forststraße über ca. 1 400 Höhenmeter zur Mautstelle der [[Gasteiner Alpenstraße]] hinunter. Von dort kann man in einen Bus zusteigen, der taleinwärts nach Sportgastein und zum Parkplatz fährt. | + | Zurück bei der Bergstation-Garstenauer-Kugel haben wir für den Abstieg zwei Möglichkeiten. Entweder wie beim Heraufgehen den Weg zurück zum Parkplatz oder, für Leute mit guter Kondition, den Abstieg nach Osten zur [[Keuchenscharte]], wo im Jahre 1910 ein etwa 5000 Jahre altes Lochbeil ("Lochaxt") aus schwarzem Serpentin gefunden wurde. Der Weg führt dann nach Norden über den [[Ing. Florentin Weg]] und die [[Haitzingalm]]-[[Forststraße]] über ca. 1 400 Höhenmeter zur Mautstelle der [[Gasteiner Alpenstraße]] hinunter. Von dort kann man in einen Bus zusteigen, der taleinwärts nach Sportgastein und zum Parkplatz fährt. |