| | Als wichtigstes Anliegen nannte der Wahlwerber Burgschwaiger, dass die Mietkosten im Rahmen bleiben. Weiters wollte er sich dafür einsetzen, dass in Bruck weniger Eigentums- und mehr Mietwohnungen gebaut werden. Kritisch sah er den Plan, bei der neuen [[Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Großglocknerstraße|Feuerwehr]] auch einen Kindergarten zu bauen: Der Standort sei zwar für die Feuerwehr, aber nicht für einen Kindergarten geeignet (neben der im Sommer stark befahrenen Großglocknerstraße gelegen, im Winter schattig und zu Fuß schlecht erreichbar). | | Als wichtigstes Anliegen nannte der Wahlwerber Burgschwaiger, dass die Mietkosten im Rahmen bleiben. Weiters wollte er sich dafür einsetzen, dass in Bruck weniger Eigentums- und mehr Mietwohnungen gebaut werden. Kritisch sah er den Plan, bei der neuen [[Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Großglocknerstraße|Feuerwehr]] auch einen Kindergarten zu bauen: Der Standort sei zwar für die Feuerwehr, aber nicht für einen Kindergarten geeignet (neben der im Sommer stark befahrenen Großglocknerstraße gelegen, im Winter schattig und zu Fuß schlecht erreichbar). |
| − | Am Wahltag konnte Huber ihren Stimmenanteil gegenüber der Wahl von 2019 ausbauen (57,9 gegenüber 51,8 Prozent), ihre ÖVP die absolute Stimmenmehrheit (51,8 gegenüber 52,5 Prozent) und somit auch Mandatsmehrheit halten. Natascha Kendler landete (mit 16,9 gegenüber Burgschwaigers 34,4 Prozent von 2019) ebenso wie ihre SPÖ (23,3 % gegenüber ehemaligen 32 %) abgeschlagen auf dem zweiten Platz (und verlor dabei auch den Vizebürgermeisterposten an die ÖVP). Von den Listen der ehemaligen Sozialdemokraten war Herbert Burgschwaiger (12,9 %) mit seiner Liste "Für unser Bruck" (10,5 %) mit Erfolg gesegnet. Günther Schrott kam hingegen nur auf 4,2 %, seine Liste "Für unser Bruck" auf 3,8 Prozent und ging auch bei der Mandatsverteilung leer aus. Und Johann Gratz konnte sich über einen Stimmenzuwachs freuen, als Bürgermeisterkandidat wie auch als einer der beiden grünen [[Gemeindevertreter]] (von 8,9 auf 10,5 Prozent), was sich sehr bald bemerkbar machen sollte: | + | Am Wahltag konnte Huber ihren Stimmenanteil gegenüber der Wahl von 2019 ausbauen (57,9 gegenüber 51,8 Prozent), ihre ÖVP die absolute Stimmenmehrheit (51,8 gegenüber 52,5 Prozent) und somit auch Mandatsmehrheit halten. Natascha Kendler landete (mit 16,9 gegenüber Burgschwaigers 34,4 Prozent von 2019) ebenso wie ihre SPÖ (23,3 % gegenüber ehemaligen 32 %) abgeschlagen auf dem zweiten Platz (und verlor dabei auch den Vizebürgermeisterposten an die ÖVP). Von den Listen der ehemaligen Sozialdemokraten war Herbert Burgschwaiger (12,9 %) mit seiner "Bürgerliste Bruck" (10,5 %) mit Erfolg gesegnet. Günther Schrott kam hingegen nur auf 4,2 %, seine Liste "Für unser Bruck" auf 3,8 Prozent und ging auch bei der Mandatsverteilung leer aus. Und Johann Gratz konnte sich über einen Stimmenzuwachs freuen, als Bürgermeisterkandidat wie auch als einer der beiden grünen [[Gemeindevertreter]] (von 8,9 auf 10,5 Prozent), was sich sehr bald bemerkbar machen sollte: |
| − | Bei der Gemeindevertretungswahl hatten FUB und Grüne exakt dieselbe Stimmenzahl auf sich vereinigt und waren ''ex aequo'' stärkste Kraft nach ÖVP und SPÖ. Als es dann um die Wahl des [[Gemeindevorstand]]es ging, hatten daher beide Parteien denselben Anspruch auf den siebenten und letzten [[Gemeinderat]]sposten. Nach der Salzburger Gemeindeordnung musste nun das Los entscheiden – dies war, jedenfalls nach Kenntnis des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]], bei Salzburger [[Gemeindewahlen]] der erste Fall dieser Art. Das jüngste Gemeindevertretungsmitglied zog das Los, und es fiel zugunsten des grünen Kandidaten Hans Gratz aus. Für den FUB-Kandidaten Burgschwaiger blieb nur eine beratende Stimme im Gemeindevorstand übrig. Er trug es mit Fassung: "Ich bin mit den zwei Mandaten, die wir gemacht haben, sehr zufrieden. Ich sitze in der Gemeindevertretung, wo die meisten wichtigen Entscheidungen in der Gemeinde fallen. Und als beratendes Mitglied in der Vorstehung bekomme ich alle Informationen." | + | Bei der Gemeindevertretungswahl hatten FUB und Grüne exakt dieselbe Stimmenzahl auf sich vereinigt und waren ''ex aequo'' stärkste Kraft nach ÖVP und SPÖ. Als es dann um die Wahl des [[Gemeindevorstand]]es ging, hatten daher beide Parteien denselben Anspruch auf den siebenten und letzten [[Gemeinderat]]sposten. Nach der Salzburger Gemeindeordnung musste nun das Los entscheiden – dies war, jedenfalls nach Kenntnis des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]], bei Salzburger [[Gemeindewahlen]] der erste Fall dieser Art. Das jüngste Gemeindevertretungsmitglied zog das Los, und dieses fiel zugunsten des grünen Kandidaten Hans Gratz aus. Für den FUB-Kandidaten Burgschwaiger blieb nur eine beratende Stimme im Gemeindevorstand übrig. Er trug es mit Fassung: "Ich bin mit den zwei Mandaten, die wir gemacht haben, sehr zufrieden. Ich sitze in der Gemeindevertretung, wo die meisten wichtigen Entscheidungen in der Gemeinde fallen. Und als beratendes Mitglied in der Vorstehung bekomme ich alle Informationen." |